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10.6.09 Erneute Niederlage für Monsanto vor Gericht

10. Juni 2009 | Von ilona | Kategorie: Kurz & Knapp

Ilse Aigner hat Grund zur Freude: Ihr verhängtes Anbau-Verbot bleibt bestehen.Der MON 810 bleibt weiterhin verboten. Nach dem Verwaltungsgericht in Braunschweig hat nun auch das niedersächsische Oberverwaltungsgericht bestätigt, dass das von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner verhängte Anbau-Verbot des Gentechnik-Maises der Firma Monsanto rechtens ist.

Quelle: http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/19948.html

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2 Kommentare
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  1. Ist ja alles ganz hübsch. Aber wer kontrolliert denn eigentlich, ob die Landwirte nicht heimlich den vorher bestellten Gen-Mais doch gedrillt haben.

    Der Nachweis ist schwierig. Schließlich sieht man den Pflanzen doch nicht an aus welchem Saatkorn sie gewachsen sind - oder?
    Hier in unserer Gegend hat ein Landwirt am 28. April erst mit der Aussaat begonnen. Kilometer um Kilometer reihen sich nun kleine Maispflanzen - nischt anderes! Soll alles Energiemais sein. “Da müssen wir keine Rücksicht nehmen und können uns um den Pflanzenschutz kümmern”, sagt der Agrawirt - ach, was ist die Welt doch in Ordnung!

    Bereits zweimal wurden die jungen Pflanzen mit Round-up (?) “behandelt”. Nirgendwo grünt ein anderes Ackerkraut, alles ist clean!
    Tja, und Frau Aigner hat weiter grund zur Freude - wir auch?

  2. Wie ich gehört habe, spielt es keine Rolle, ob das Nachbarfeld ohne Gensaat auskommt. Es wird einfach “kontaminiert”. Hat es nicht sogar schon Klagen vom Konzern gegeben, da diese genfreien Bauern durch Verwehungen ihre Produkte (unfreiwillig) “nutzten”. Es ist also fast wie eine Krankheit die sich ausbreitet. So als ob man sagt, mn mag keinen Schnupfen und sich trotzdem beim schniefenden Nachbar ansteckt…

    Nibiru

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