18 Okt 2011

Die Hungermacher: foodwatch-Report über die Lebensmittel-Spekulationen von Banken

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Etwa eine Mil­li­arde Men­schen auf der Welt hun­gern. Für man­che ist das ein gutes Geschäft. Die Deut­sche Bank ist zum Bei­spiel dadurch unan­ge­nehm auf­ge­fal­len, dass sie auf Frank­fur­ter Bröt­chen­tü­ten für Anla­gen in Agrar­roh­stof­fen warb.

Doch »einen Ein­fluss sol­cher Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäfte auf die tat­säch­li­chen Nah­rungs­mit­tel­preise leug­net die Finanz­in­dus­trie«, schreibt die Ver­brau­cher­or­ga­ni­sa­tion food­watch – und beauf­tragte den Wirt­schafts­jour­na­list Harald Schu­mann, der nun meh­rere Monate lang recher­chiert und erdrü­ckende Belege dafür gefun­den, dass diese Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäfte tat­säch­lich die Preise für Nah­rungs­mit­tel trei­ben und sich die damit am in der Welt mit schul­dig machen. Der Report »Die Hun­ger­ma­cher«, der dar­aus ent­stan­den ist und heute von food­watch vor­ge­stellt wird, zeigt aber auch, wie unent­schlos­sen die die­ser Zocke­rei im glo­ba­len Rohstoff-Kasino zusieht.

Wei­tere Infos unter www.foodwatch.de

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