Etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern. Für manche ist das ein gutes Geschäft. Die Deutsche Bank ist zum Beispiel dadurch unangenehm aufgefallen, dass sie auf Frankfurter Brötchentüten für Anlagen in Agrarrohstoffen warb.
Doch »einen Einfluss solcher Spekulationsgeschäfte auf die tatsächlichen Nahrungsmittelpreise leugnet die Finanzindustrie«, schreibt die Verbraucherorganisation foodwatch – und beauftragte den Wirtschaftsjournalist Harald Schumann, der nun mehrere Monate lang recherchiert und erdrückende Belege dafür gefunden, dass diese Spekulationsgeschäfte tatsächlich die Preise für Nahrungsmittel treiben und sich die Banken damit am Hunger in der Welt mit schuldig machen. Der Report »Die Hungermacher«, der daraus entstanden ist und heute von foodwatch vorgestellt wird, zeigt aber auch, wie unentschlossen die Politik dieser Zockerei im globalen Rohstoff-Kasino zusieht.
Weitere Infos unter www.foodwatch.de
Banken, Finanzbranche, Gerechtigkeit, Gesundheit & Ernährung, Hunger, Lebensmittelspekulation, Politik
















