25 Mai 2009

Fleisch verbieten?

30 Kommentare Gesundheit & Ernährung

pixelio_fleisch_cb.jpg(Sein.de) Auf fleischverbot.info läuft gerade eine Peti­tion zum Ver­bot von als Nah­rungs­mit­tel. »Sind die Vege­ta­rier jetzt völ­lig durch­ge­knallt?«, wird sich so man­cher fra­gen - oder gibt es viel­leicht tat­säch­lich gute Gründe, Fleisch zu verbieten?

Die Dis­kus­sion ums Fleisch­es­sen wird seit Jah­ren sowohl von Car­ni­voren, als auch von Vege­ta­ri­ern mit gro­ßer Lei­den­schaft geführt. Und auch wenn »mili­tante« Vege­ta­rier, für die der nicht-Verzehr von Fleisch zu einer Art Ersatz­re­li­gion gewor­den ist, dazu nei­gen, ihren Mit­mensch extrem auf die Ner­ven zu gehen, muss eines mal fest­ge­hal­ten wer­den: Sie haben ver­dammt noch­mal recht!

Die weit ver­brei­tete Mei­nung »das muss doch jeder sel­ber wis­sen«, ist bei nähe­rem Hin­se­hen näm­lich unhalt­bar: Der ver­hee­rende Effekt, den das Fleisch­es­sen auf den Pla­ne­ten und das Ökosys­tem hat, muss näm­lich von allen getra­gen wer­den. Und damit ist Fleisch­es­sen keine per­sön­li­che, son­dern eine gesell­schaft­li­che Frage. Warum also nicht das Fleisch­es­sen ein­fach verbieten?

Was zunächst wie eine Pro­vo­ka­tion oder völ­lig wahn­sin­nige Idee erscheint, wird etwas plau­si­bler, wenn man bereit ist, sich die Fak­ten ein­mal näher anzu­se­hen. ist keine Her­zen­s­ent­schei­dung, son­dern eine prag­ma­ti­sche Not­wen­dig­keit, wenn uns irgend­was am Erhalt die­ses Pla­ne­ten liegt. Da die meis­ten Men­schen diese Tat­sa­che jedoch auf­grund eines nied­ri­gen Bil­dungs­stan­des oder kras­ser Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung nicht akzep­tie­ren mögen, ist es viel­leicht tat­säch­lich Zeit für ein Verbot.

Fleisch ist Unsinn
Es gibt fak­tisch kei­nen ein­zi­gen guten Grund Fleisch zu essen (vom Geschmack mal abge­se­hen). Die Ansicht, das vege­ta­ri­sche oder vegane Ernäh­rung zu irgend­wel­chen Man­gel­er­schei­nun­gen füh­ren würde ist wider­legt, dafür ist aber ein Zusam­men­hang zwi­schen dem Ver­zehr von Fleisch und den gro­ßen Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten wie Krebs, Gicht, Osteo­po­rose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Dia­be­tes inzwi­schen durch Lang­zeit­stu­dien bewie­sen.

Und es gibt eine Viel­zahl von sehr guten Grün­den, auf Fleisch zu ver­zich­ten - kei­ner davon hat irgend­was mit Tier­liebe zu tun. Schauen wir uns doch ein paar davon mal an.

Fleisch ist Ver­schwen­dung
Fleisch ist unlo­gisch. Aus 10 kg Getreide kann nur 1 kg Rind­fleisch gewon­nen wer­den, den Rest braucht das Rind für seine Lebens­er­hal­tung. Wer sich über den Umweg von Fleisch ernährt, ver­braucht also viel mehr Pflan­zen, als bei der vege­ta­ri­schen Lebens­weise. Das gilt auch für die Eiweiß­bi­lanz: Würde man die als Fut­ter­mit­tel ver­wen­de­ten Lebens­mit­tel direkt ver­wen­den, lie­ßen sich auf der glei­chen Flä­che 5 - 10 mal mehr Men­schen mit Eiweiß ernäh­ren als bei Fleisch- und Milch­wirt­schaft. Tiere kon­su­mie­ren näm­lich weit mehr Pro­tein als sie pro­du­zie­ren. Für jedes Kilo­gramm tie­ri­schen Pro­te­ins, das pro­du­ziert wird, kon­su­mie­ren Tiere im Durch­schnitt fast 6 Kilo­gramm pflanz­li­ches Pro­tein in Form von Getreide und Grün­fut­ter. Tie­ri­sches Pro­tein kann vom Men­schen aber nur etwa 1,4 mal bes­ser ver­wer­tet wer­den als pflanzliches.

Fleisch ist das teu­erste und inef­fi­zi­en­teste Nah­rungs­mit­tel, das man essen kann.

Fleisch ist Menschen-Mord
Schon heute ster­ben zahl­rei­che Men­schen in den Ent­wick­lungs­län­dern, weil die dort pro­du­zier­ten Lebens­mit­tel als Fut­ter­mit­tel für die Indus­trie­na­tio­nen ver­wen­det wer­den. Harvard-Ernährungswissenschaftler Jean Mayer schätzt, dass durch eine Reduk­tion der Fleisch­pro­duk­tion um 10%, soviel weni­ger Getreide pro­du­ziert wer­den könnte, wie zur Ver­sor­gung von 60 Mil­lio­nen Men­schen not­wen­dig ist.

Fleisch trinkt
Auch wenn es uns in einem Land, in dem Was­ser noch immer aus der Lei­tung kommt nicht bewusst ist: Sau­be­res Trink­was­ser ist ein knap­pes Gut. Viele For­scher war­nen schon jetzt, dass Was­ser das nächste Gold und Öl ist und künf­tige Kriege sich vor allem um Trink­was­ser dre­hen könnten.

Ein Kilo Fleisch zu pro­du­zie­ren ver­braucht 15.000 Liter Was­ser - ein Kilo Getreide benö­tigt gerade mal 1.000 Liter. Fleisch­es­ser ver­brau­chen durch­schnitt­lich 5.000 Liter Was­ser pro Tag mit ihrer gesam­ten Ernäh­rung, Vege­ta­rier etwa 2.000 Liter. Nur um die Aus­wir­kun­gen mal plas­tisch zu machen: In China ist der durch­schnitt­li­che Fleisch­kon­sum seit 1985 von 20 kg pro Jahr auf 50 kg pro Jahr ange­stie­gen. Der dadurch ver­ur­sachte Mehr­ver­brauch an Was­ser beträgt 390 Tril­lio­nen Liter Was­ser - das ist fast soviel wie ganz Europa zusam­men­ge­nom­men an Was­ser verbraucht.

Man spart also mehr Was­ser, indem man ein 500 Gramm Steak nicht isst, als dadurch, ein gan­zes Jahr nicht zu duschen.

Außer­dem belas­tet die Gülle das Grund­was­ser mas­siv mit Nitrat und macht es lang­fris­tig ungenießbar.

Fleisch frisst Boden und
Nutz­tier­hal­tung nimmt 30% der gesam­ten Land­ober­flä­che der Erde in Anspruch - ein­schließ­lich der für den Anbau von Fut­ter­mit­teln genutz­ten 33% des gesam­ten Acker­lan­des. Land­wirt­schaft­li­che Tier­hal­tung führt zur Abhol­zung von Wäl­dern, um Platz für neues Wei­de­land zu schaf­fen, und zu einer gra­vie­ren­den, weit ver­brei­te­ten Ver­schlech­te­rung des Bodens durch Über­wei­dung, Ver­dich­tung und Erosionen.

Der süd­ame­ri­ka­ni­sche Regen­wald, die »Lunge der Welt«, wird gero­det, um Anbau­flä­chen für Fut­ter­mit­tel sowie Wei­de­flä­chen zu schaf­fen. Dabei wer­den Gebiete abge­holzt, die um ein viel­fa­ches grö­ßer sind als Deutsch­land. Der Was­ser­haus­halt, das Klima und der Koh­len­di­oxid­ge­halt der Luft wer­den nach­hal­tig ver­än­dert. Zehn­tau­sende von Pflanzen- und Tier­ar­ten wer­den ausgelöscht.

Die Ver­duns­tung von Ammo­niak der rie­si­gen Menge von Gülle aus der Mas­sen­tier­hal­tung führt zur Bil­dung von Sal­pe­ter­säure, die neben Schwe­fel­di­oxid (Indus­trie) und Stick­oxide (Kfz) wesent­lich für das welt­weite Wald­ster­ben ver­ant­wort­lich ist.

Fleisch und der
Ein Stu­die der UN-Ernährungs- und Agrar­or­ga­ni­sa­tion kam zu einem erstaun­li­chen Ergeb­nis: Land­wirt­schaft­li­che Tier­hal­tung ver­ur­sacht mehr Treibhausgas-Emissionen als alle Autos, Flug­zeuge, LKWs und Schiffe der Welt zusammengenommen.

Tier­hal­tung ist dabei nicht nur in Sachen CO2-Ausstoß ganz vorne mit dabei. Vieh­zucht ist für 65% der welt­wei­ten Stick­oxid­emis­sio­nen (NO ist 296-mal so schäd­lich wie CO2), 37% der Gesamt­me­than­pro­duk­tion (23-mal schäd­li­cher als CO2) und 64% der gesam­ten Ammo­niak­pro­duk­tion ver­ant­wort­lich, die sau­ren Regen und Nitrat im Grund­was­ser ver­ur­sacht. Zusam­men bewir­ken diese Gase den Treib­haus­ef­fekt, der zur glo­ba­len Erwär­mung führt, die das Ökosys­tem Erde in noch nie dage­we­se­nem Aus­maß bedroht.

Die Ergeb­nisse der FAO wur­den von zahl­rei­chen Uni­ver­si­tä­ten und Insti­tu­tio­nen bestä­tigt.
Ein Ver­bot als Lösung?

Ange­sichts die­ser Fak­ten sieht ein Ver­bot von Fleisch­ver­zehr gar nicht mehr so ver­rückt aus - Wenn eine Sache kei­nen posi­ti­ven Nut­zen hat, aber im Gegen­teil ver­hee­rende Fol­gen, ist ein Ver­bot gar nicht mehr so abwe­gig. Warum zum Bei­spiel ist Heroin ver­bo­ten und Fleisch erlaubt? Auch wenn die­ser Ver­gleich viel­leicht etwas hinkt.

Es muss aber ja auch nicht gleich ein Ver­bot sein: Eine Steuer wäre aber das min­deste. Denn die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen der Mas­sen­tier­hal­tung wer­den auf die Gesell­schaft als gan­zes umge­setzt - das ist gesell­schaft­lich sub­ven­tio­nier­ter Wahn­sinn. Durch eine Fleisch­steuer könnte Fleisch immer­hin so teuer gemacht wer­den, dass auch hart­nä­ckige Fleisch­fres­ser ihren Ver­brauch wie­der auf den Sonn­tag­bra­ten zurück­fah­ren - und die Fleisch­pro­duk­tion so unwirt­schaft­lich würde, wie sie in Wirk­lich­keit schon lange ist.

Wer ein Zei­chen set­zen möchte, kann auf fleischverbot.info die Peti­tion zum Ver­bot von Fleisch unter­zeich­nen - und dort gleich noch viele inter­es­sante Infor­ma­tio­nen nachlesen.

David Rot­ter

Quelle: Sein
Bild­quelle: cb, Pixelio.de

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30 Antworten to “Fleisch verbieten?”

  1. AntwortenGeorge W. says:

    Es gibt Men­schen die nicht mehr als etwas Fleisch am Tag zu Essen haben und es gibt wel­che, die sich die­ses als »Lecke­rei« gön­nen, obwohl sie auch anders könn­ten. Den Ers­ten will ich den Ver­zehr nicht abspre­chen, den Zwei­ten schon. Es gibt ansons­ten kei­nen Grund, für über­mä­ßi­gen Fleisch­ver­zehr. Dazu kommt das unsäg­li­che Leid der Tiere!!!

    George W.
    (man kann sich doch mal irren)

  2. AntwortenMinimax says:

    Stimme dem Bei­trag voll­ends zu. Aber: »Fleisch ver­bie­ten!« hört sich fast noch zu harm­los an… »Tier­mas­sen­tö­tung ver­bie­ten!« trifft es da noch besser.Auch wenn es hier um andere Fol­gen der Pro­duk­tion geht. Zu viele Men­schen sehen ein schön her­ge­mach­tes oder neu­tral ver­pack­tes Stück Fleisch und haben gar kei­nen Bezug zur Pro­duk­tion. Das schlimmste sind diese Auf­schnitt­schei­ben mit lächeln­den Gesich­tern drauf. Tiere töten bleibt Mord, egal wie andere das nen­nen, oder?

    Mini­max

  3. AntwortenDenke Deine Zukunft says:

    Kämpfe nie gegen etwas - son­dern für etwas. Es sollte doch darum gehen, die geis­tig vor­herr­schende Hal­tung einer mög­lichst gro­ßen Bevöl­ke­rungs­schicht posi­tiv zu ver­än­dern. Schon alleine die Ver­bots­for­de­rung wird das Gegen­teil her­vor­ru­fen - Hass und Unver­ständ­nis der meis­ten Fleisch­es­ser. Die gesamte Aktion sollte also posi­tiv for­mu­liert wer­den und nicht als Ver­bot, um auf­ge­nom­men zu werden.

    Zukunfts­den­ker

  4. Antwortenmarek says:

    Hallo »Denke an die Zukunft«,

    im Grunde genom­men ist der Kampf um Fleisch­ver­zicht ins­be­son­dere ein Kampf um das Leben der Tiere, die zu Mil­lio­nen in gro­ßen Fabri­ken gezüch­tet und getö­tet wer­den, nur damit es dem Men­schen schmeckt. Mal abge­se­hen von den Regio­nen die­ser Welt, in denen die Men­schen vom Ver­zehr des Flei­sches abhän­gig sind, gibt es in den Indus­trie­na­tio­nen - außer der Lust auf Fleisch - kein ech­tes Argu­ment für den Fleischverzehr.

    Ich bin seit bald 25 Jah­ren Vege­ta­rier. Mir wurde damals von Ärzten gesagt, dass ich nach 10 - 15 Jah­ren mit erheb­li­chen Gesund­heits­ein­bu­ßen zu rech­nen habe. Mir geht es aber noch immer bes­tens. Das gesund­heit­li­che Argu­ment kann ich nicht nach­voll­zie­hen. Mir wurde mal gesagt, dass Kin­der ohne Fleisch zu essen, in ihrer Ent­wick­lung benach­tei­ligt seien. Dies kann ich auch nicht erken­nen, da alle vege­ta­risch ernähr­ten Kin­der die ich kenne, kei­ner­lei nach­tei­lige Gesund­heits­fol­gen zu ertra­gen hät­ten. Hier müsste ein Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­ler (und zwar kei­ner der Fleisch­lobby) noch mal erklä­ren, was an die­sem Argu­ment wirk­lich dran ist.

    Viel­leicht ist die »Kampf­an­sage« an die Fleisch­es­ser nicht der beste Weg. Viel­leicht geht es mit Argu­men­ten bes­ser, doch diese höre ich jetzt seit Jahr­zehn­ten. Und trotz­dem wur­den die Nah­rungs­mit­tel­in­dus­trie und Fleisch­pro­du­zen­ten immer »per­fek­ter« darin, den Flei­scher­trag zu erhö­hen. Ich werde hier keine Fotos aus den Schlacht­hal­len und von den Brut­fa­bri­ken und Tötungs­fließ­bän­dern zei­gen. Doch wer sich diese mal ange­se­hen hat, wird allein wegen dem Argu­ment »Aber es schmeckt mir doch so gut!« noch kein Ver­ständ­nis für die­sen Umgang mit unse­ren Mit­ge­schöp­fen zeigen.

    Wel­che Chance haben diese Tiere, Dir von ihrem Unver­ständ­nis und von ihren Todes­ängs­ten zu erzäh­len? Wäre es ein Mensch, ein guter Freund oder Ver­wand­ter, so würde nie­mand wagen, ihr Leben dem eige­nen Genuss zu opfern. Zum Glück sind wir keine Kan­ni­ba­len, aber wer sagt, dass die Tiere wich­tig und weni­ger wert sind als wir Menschen?

    Die­ses sind rein ethi­sche Argu­mente. Die ökolo­gi­schen sind hier noch gar nicht berücksichtigt…

    Viele Grüße,
    Marek

  5. AntwortenGärtnerjoe says:

    Fleisch ver­bie­ten?

    Bei allem Respekt vor alter­na­ti­ven Ansich­ten und Lebens­ein­stel­lun­gen: Ein Rost­bra­ten mit def­fi­ger Soße, leicht ange­bräun­ten Zwie­bel­rin­gen und hand­ge­schab­ten Spätzle ist für mich ein Hoch­ge­nuss! Dar­auf will und werde ich nicht ver­zich­ten, doch gönne ich mir die­ses schmack­hafte Mahl nur alle paar Wochen einmal.

    Fleisch­ver­zehr wurde im Übri­gen schon in der Bibel erwähnt (ebenso wie Wein) und dürfte somit weder aus gesund­heit­li­cher Sicht noch aus irgend­wel­chen ideo­lo­gi­schen Grün­den ver­ach­tens­wert sein.

    Also nichts für ungut
    und mit freund­li­chen Grü­ßen
    von Gärtnerjoe

  6. AntwortenGregor says:

    Hallo Gärt­ner­joe,

    wir kön­nen froh sein, dass Du kein Men­schen­fleisch magst, wenn Dir der reine Genuß als Argu­ment schon reicht.
    ;-)

    Du argu­men­tierst allein aus Dei­ner eige­nen Sicht. Was sagt denn das Tier dazu, dass für ein paar Minu­ten Genuß dran glau­ben muss? Übri­gens sagt die Bibel auch: Du sollst nicht töten!

    Nichts für ungut,
    Gruß,
    Gregor

  7. AntwortenStefan says:

    @Gärtnerjoe,

    ich frage mich immer wie­der, nur nicht beim Fleisch­thema, warum gerade die Bibel immer wie­der zitiert wird, wenn es »uns« Men­schen gerade so in den Kram passt.

    Bitte ver­giss nie, das die Bibel von Men­schen geschrie­ben wurde. Und auch vie­les in der Bibel hat sym­bol­haf­ten Cha­rak­ter. Dar­un­ter ver­stehe ich auch den Teil der sagt, macht euch die Erde untertan.

    Nach­dem Kain Abel erschlug zog er aus und suchte sich eine Frau um seine Fami­lie zu grün­den. Das erklär mir mal wie er das machte als ein­zi­ger Mensch neben sei­nen Eltern.……
    Wer bei der Bibel am Wort fest­hängt, der hat das ganze Ding nicht ver­stan­den :)

    Viele Grüße
    Stefan

  8. AntwortenXairo says:

    Der Link »Die Ansicht, das vege­ta­ri­sche oder vegane Ernäh­rung zu irgend­wel­chen Man­gel­er­schei­nun­gen füh­ren würde ist wider­legt - http://www.eatright.org/cps/rde/xchg/ada/hs.xsl/advocacy_933_ENU_HTML.htm« ist lei­der nicht mehr aktuell.

    Danke. Solch eine Seite war lange über­fäl­lig, denn Pro­bleme müs­sen einem erst bewusst sein, damit diese gelöst werden.

  9. AntwortenAnonymous says:

    Ich sehe schon, dass sich auch ein­mal ein auf­rech­ter Fleisch­es­ser zu Wort mel­den muss:

    Inter­es­san­ter­weise habe ich mir just die Tage Gedan­ken dar­über gemacht, wel­che Bedeu­tung Fleisch für mich hat, und ich bin zu der Erkennt­nis gelangt, dass Fleisch so ziem­lich das ein­zige ist, was mir das Leben lebens­wert macht.

    Das mag für euch absurd erschei­nen, genauso absurd erscheint es mir jedoch, dass ein Mensch auch nur einen Tag lang kein Fleisch essen will, geschweige denn ein Leben lang???
    Ich über­treibe kei­nes­wegs, wenn ich sage, dass der Gedanke, nur noch Grün­zeug zu essen, für mich uner­träg­lich ist!!!
    Gäbe es kein Fleisch, wäre ich per­ma­nent schlecht gelaunt, hätte Depres­sio­nen und würde wahr­schein­lich zum Alko­ho­li­ker ver­kom­men. Gutes Essen ist nun mal das größte Glück mei­nes Lebens, und Fleisch ist dabei nicht wegzudenken!!!

    Viel­leicht denkt ihr daher auch ein­mal an Per­so­nen, die eure Lebens­ein­stel­lung nicht tei­len, und an die Kon­se­quen­zen, die die Mensch­heit neh­men würde, wenn es kein Fleisch gäbe, bevor ihr euch wei­ter­hin gegen­sei­tig bestä­tigt, wie sünd­haft Fleisch doch ist.
    Genauso sin­nig wäre es, ein Alko­hol­ver­bot zu for­dern: Alko­hol ist schäd­lich, för­dert Kri­mi­na­li­tät, und bestimmt fin­det sich auch irgend­eine Stu­die, die belegt, dass Alko­hol­kon­sum der Ozon­schicht scha­det.
    Den­noch würde die Mensch­heit ver­mut­lich wahn­sin­nig wer­den, oder sich gegen­sei­tig aus­lö­schen wenn es ihn nicht gäbe…

    In die­sem Sinne,
    Anonymous

  10. AntwortenMax Headroom says:

    Hallo Anony­mus, OK, dann sagen wir den Tie­ren das wir sie schlach­ten MÜSSEN, da wir sonst schlechte Laune bekom­men… Wür­dest Du dafür Dein Leben geben, damit eine andere Spe­zies glück­lich ist? Gewiss nicht. Das Ver­hält­nis zwi­schen Erfül­lung und Ernäh­rung das Du auf­zeigst sehe ich auch. Ich kenne aber genü­gend Vege­ta­rier die nie aus­flip­pen, beson­ders ner­vös oder aggres­siv sind. Und ich kenne Fleisch­es­ser die es doch sind. Es scheint mir also keine zwangs­läu­fige, bio­lo­gi­sche Folge zu sein.

    Manch­mal ist es auch ein­fach nur der Wunsch etwas zu haben… und wenn man es nicht bekommt, dann wird man eben wütend. Klar. Jetzt Rau­chern oder Fleisch­es­sern einen Vor­wurf zu machen ist abso­lu­ter Quatsch. Trotz­dem kann man über den Sinn des Fleisch­ver­zehrs nach­den­ken. Aus der Per­spek­tive des Men­schen betrach­tet ist Deine Argu­men­ta­tion nach­voll­zieh­bar, sie funk­tio­niert aber gar nicht mehr, wenn man den Tie­ren auch nur ein Zip­fel Daseins­recht zuge­steht. Es sind keine Pro­dukte die nur auf der Welt sind, um von uns gefres­sen zu wer­den… Und wenn Du guckst, WAS für ein Dasein die­sen Tie­ren zuge­mu­tet wird, dann wirst Du gewiss nicht mit ihnen tau­schen, auch wenn die Tiere dadurch so glück­lich wer­den könn­ten wie Du es für Dich forderst.

    Max Headroom

  11. AntwortenJohn Wayne says:

    Inter­es­san­ter Bericht mit ein­deu­tig ein­sei­ti­ger Argu­men­ta­tion.
    Ich hatte das Glück, aber lei­der auch manch­mal das Pech, zusam­men mit einem Vege­ta­rier eine Aus­bil­dung zu machen bzw. eine Zeit lang mit ihm gemein­sam zu arbei­ten. Ich konnte dadurch ein paar Erfah­run­gen mit Vege­ta­rier sam­meln, wobei ich selbst diese Ernäh­rungs­phi­lo­so­phie noch nicht selbst getes­tet habe.
    Vege­ta­rier müs­sen sehr wohl mehr auf­pas­sen, wenn sie ver­hin­dern wol­len, an Man­gel­er­schei­nun­gen zu lei­den. Ihnen ist es durch­aus mög­lich, mit der rich­ti­gen vegetarischen/veganischen Ernäh­rung zu ver­mei­den an Man­gel zu lei­den, aber nur wenn sie dar­auf ach­ten, was sie zu sich neh­men. Aber Sie kön­nen doch nicht glau­ben, dass der durch­schnitt­li­che Mensch fähig wäre, sein Essen sinn­voll aus­zu­wäh­len und ein­zu­tei­len. Wir hät­ten ansons­ten dann doch dadurch (fast) keine Fälle von Übergewicht/Fettleibigkeit mehr zu bekla­gen. Aber die Leute sind lei­der dies­be­züg­lich schlicht und ergrei­fend unfähig.

    Abge­se­hen von die­sem Punkt hat die vegetarische/veganische Ernäh­rung, wenn man nicht auf­passt, noch einen Haken. Mein Bekann­ter hatte näm­lich sich seine Nah­rung wohl so aus­ge­wählt, dass er zu ver­mehr­ten »Gas­ent­lan­dun­gen« geneigt hat. Diese zeich­ne­ten sich aber nicht nur in ihrer Häu­fig­keit aus, son­dern auch in der Inten­si­tät des Geruchs. Angeb­lich waren jedoch Boh­nen nie der Ursprung die­ser Zustände.

    Zusam­men­ge­fasst muss ich lei­der sagen, dass ich Ihrem Arti­kel in die­ser Form nicht glau­ben kann. Ihre Links funk­tio­nie­ren jetzt nicht mehr. Wenn diese nicht auf aner­kannte Web­sei­ten von Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­ler ver­linkt haben, haben Sie in mei­nen Augen kein stich­hal­ti­ges Argument.

  12. Antwortenrealist says:

    sagt mal bedeu­ten euch eigent­lich mei­nuns­frei­heit
    und men­schen­rechte gar nix mehr?
    das fleisch­es­sen ver­bie­ten?
    habt ihr schon mal an die mil­lio­nen von arbei­tern
    gedacht die durch so ein gesetzt arbeits­los wer­den
    wür­den?
    oder vie­leicht an einen wirt­schaft­li­chen ein­bruch?
    wie viele exis­ten­zen da dran hän­gen?
    und das alles wegen einer sache die so
    nor­mal is wie zäh­ne­put­zen!
    ihr müsst die sache mal zu ende den­ken
    und wenn man mal mensch­lich denkt:
    ist ein menschenleben/darunter auch kinder/
    wirk­lich gleich viel wert wie ein tier­le­ben?
    ich appel­liere an eure MENSCHlichkeit!!!

  13. Antwortenrealistfan says:

    hey rea­list!
    mein vater is metz­ger und ich vege­ta­rier
    -ob ihr s glaubt oder net-
    doch auch wenn ich gegen das fleisch­es­sen
    bin muss ich dir zustim­men
    wenn man es ver­bie­ten würde wäre er arbeits­los…
    und dann?

  14. Antwortenseidkurzenveganer says:

    @realist lie­ber paar Mil­lion Arbeitslos(die kön­nen sich eine neue Arbeitstelle suchen z.B als Bäcker)als das Mil­lio­nen Men­schen hun­gern müs­sen wie in Afrika und ande­ren armen Län­der.
    Ich bin seit ca 9 wochen vega­ner und fühl mich bes­ser den je.Nachdem ich den Film Earth­lings ange­schaut habe,beschloss ich mit dem Fleisch essen aufzuhören.Ich hatte über 6 Jahre lang am Rücken Akne war bei 7 ver­schie­dene Ärtzen aber kei­ner konnte das Pro­blem lösen und komi­scher­weise ist die Akne ver­schwun­den seit ich mich Vegan ernähre.
    Wer an Akne lei­det und es nicht glaubt soll es selbst testen.Und an Man­gel­er­schei­nung leide ich nicht,nehme aber zu Sicher­heit ab und zu B12.

    Viele Grüße

  15. AntwortenWilderSchorsch says:

    Hmmm, ich könnte, bedingt durch ein hor­mo­nel­les pro­blem, ohne fleisch nicht pro­duk­tiv sein, sehr wahr­schein­lich wür­den mich diese mensch­li­chen men­schen­feinde, ihres ide­als wegen opfern, damit sie irgend ein schwein ret­ten könn­ten :D

    Wie debil muss man denn sein um sowas nur in erwä­gung zu zie­hen. Lang­sam glaub ich, dass pfanz­li­che wirk­lich dement macht.

    Die auf­ge­führ­ten argu­mente, gegen den fleisch­kon­sum durch men­schen, ent­beh­ren jeder rea­li­tät und basis. Nur zum bei­spiel dass 10kg getreide so nahr­haft sein sol­len wie 1kg fleisch ist lächer­lich, und diese nur 1.4 bes­sere ver­wer­tung von fleisch, von wo kommt diese behauptung?

    Was­ser, abge­se­hen davon, dass man die auf­ge­führ­ten zah­len sehr in frage stel­len muss, sau­be­res was­ser ist ein pro­blem in dritt­welt­län­der, wo es immer reg­net ist was­ser eigent­lich kein pro­blem. Immer wie­der wird die­ses unsin­nige argu­ment auf­ge­führt, in deutsch­land ist es eigent­lich egal ob einer 100, 1000 oder 10000 liter was­ser ver­braucht, in mali sicher­lich nicht.

    Aus­ser­dem fres­sen pflan­zen­fres­ser für MENSCHEN unge­niess­bare pflanz­li­che kost, somit ist fleisch effi­zi­ent UND res­sour­cen­scho­nend. Dass tier­fa­bri­ken ein ende haben müs­sen, das stellt nie­mand in frage. Man muss auf qua­li­tät setz­ten, nicht auf quantität.

    Getreide macht krank und führt zu einer unge­sun­der über­be­völ­ke­rung, erst duch getreide wurde die mas­sive ver­brei­tung des men­schen mög­lich. Dia­be­tes, MS, krebs, z.B. sind wer­den höchst­wahr­schein­lich durch getreide und deri­va­tive pro­dukte mas­siv geför­dert. Was uns allen mas­si­ven kos­ten aufbürdet.

    Die­ses men­schen­ver­ach­tende gela­ber was ihr da von euch gibt ist schreck­lich und ver­ach­tungs­wür­dig, DER MENSCH KOMMT ZUERST, alles andere ist geträume und krank­haf­tes gedankengut.

  16. AntwortenMarek says:

    Hallo »Wil­der Schorsch«,

    warum »ihr«…? Es han­delt sich hier um einen Gastkommentar.

    Meine per­sön­li­che Mei­nung ist, dass es auf bei­den Sei­ten erheb­li­che Vor­ur­teile gibt und einen sehr »deso­la­ten« Ton­fall gibt. Das ist, was mich am meis­ten nervt.

    Wenn ich mir jedoch angu­cke, was wir in der Mas­sen­zucht mit den Tie­ren machen, halte ich es für doch sehr erha­ben zu sagen, dass der Mensch zuerst kommt. Warum denn das bitte schön? Schon gar nicht, wenn er die­ses Recht für sich per se in Anspruch nimmt. Alles in allem ver­hält er sich wie ein übler Para­sit, ob mit Fleisch oder Pflan­zen im Magen. Da hast Du Recht.

    Man merkt zudem, dass jede Seite mit ihren Argu­men­ten »ver­sorgt« wurde. Kommt eben immer dar­auf an, was man liest und sich zur Recht­fer­ti­gung sei­ner Lebens­weise argu­men­ta­tiv aneignet.

    Ver­ach­tung für die eine oder andere Seite hilft gar nicht wei­ter. Schlechte Manie­ren auch nicht.

    Viele Grüße,
    Marek

  17. AntwortenMarek says:

    Wil­der Schorsch: »…mich diese mensch­li­chen men­schen­feinde, ihres ide­als wegen opfern, damit sie irgend ein schwein ret­ten könnten«

    Na, ich habe den Ein­druck das Du viel wüten­der bist als die ande­ren und viel eher jeman­den »opfern« könn­test. Wie kommst Du nur auf solch ver­stie­gene Ideen? Hier wer­den Mei­nun­gen dis­ku­tiert, mehr nicht.

    Gruß,
    Marek

  18. AntwortenMia says:

    Hallo,
    Hab mir das hier mal durch­ge­le­sen und find es schon schräg, was man­che Leute hier so von sich geben. Als ers­tes möcht ich aber sagen, dass ich nicht unbe­dingt denke, dass Fleisch essen an sich ver­bo­ten wer­den müsste. Das Pro­blem ist ein­fach die Per­ver­si­tät, zu der sich das lang­sam alles ent­wi­ckelt hat. Dass mas­sen­weise Tiere nur dafür gebo­ren wer­den, um frü­her oder spä­ter von und ver­speist zu werden.…ganz zu schwei­gen vom Ein­satz von Antibiotika,.…um die Pro­duk­tion immer immer mehr zu erhö­hen. Ich habe die Peti­tion unter­zeich­net, aber im Grunde denke ich, dass die Mas­sen­tier­hal­tung als eigent­li­ches Übel ver­bo­ten wer­den müsste, damit das ganze wie­der ein wenig natür­li­chere Züge anneh­men kann. Ich selbst bin erst seit kur­zem Vege­ta­rier. Ich habe immer schon sehr sel­ten Fleisch geges­sen, weil ich ein­fach weiß, was man alles lecke­res auch ohne Fleisch zube­rei­ten kann. Da ich auch eigent­lich schon ziem­lich natur­ver­bun­den bin und es wie gesagt ein­fach nur per­vers finde, was der Mensch sich da im Umgang mit den Tie­ren und der Natur leis­tet, bin ich aber zu dem Schluss gekom­men, dass es kein gro­ßes Opfer für mich dar­stellt, auf Fleisch zu ver­zich­ten um bei dem Wahn­sinn nicht mehr mit zu machen.
    Was ich lus­tig oder eig. eher trau­rig finde ist, dass es hier als unmensch­lich bezeich­net wird, so etwas zu for­dern. Ich denke es dürfte klar sein, dass wenn man die Mas­sen­tier­hal­tung abschaf­fen würde (oder im Extrem­fall den kom­plet­ten Fleisch­kon­sum), vie­len vie­len Men­schen auf der WEelt gehol­fen würde, da nicht mehr ihr zuhause zer­stört würde um essen anzu­bauen, dass dann aber nicht diese Leute bekom­men, son­dern irgend­wel­che Rind­vie­cher, die im End­ef­fekt bei irgend­ei­nem Men­schen in den Indus­trie­län­dern auf dem Tel­ler lan­den (bzw. ein Groß­teil die­ser Tiere eh im Müll lan­det - ande­res Thema). Es ist vllt. nicht beson­ders ange­nehm für die­je­ni­gen, die es sich leis­ten kön­nen, täg­lich Fleisch zu essen (was ja »dank« dis­coun­ter­fleisch hier stan­dart ist). Glo­bal gese­hen könnte es aber sehr sehr vie­len Leu­ten hel­fen und vllt. sogar einen gro­ßen Schritt in die rich­tige Rich­tung dar­stel­len, bei dem Ver­such eine bes­sere Ver­sor­gung der GESAMTEN Welt­be­völ­ke­rung zu errei­chen. Nur mal so ein klei­nes Gedan­ken­spiel: Wäre das Über­le­ben einer mir nahe­ste­hen­den Per­son davon abhän­gig, dass ich kein Fleisch mehr esse, ja, sogar kom­plett und mein gan­zens Leben lang dar­auf ver­zichte, würde ich das selbst­ver­ständ­lich tun (abge­se­hen davon, dass ich eh Vege­ta­rier bin.…aber ich denke wenn es um das Leben einer gelieb­ten Per­son geht, wür­den die meis­ten so ent­schei­den). Ist also das Leben von Men­schen in der drit­ten Welt, denen sehr gehol­fen wäre wenn wir »rei­chen« Leute auf Fleisch ver­zich­ten wür­den weni­ger Wert als das Leben einer Per­son die man kennt???
    Zum Thema Arbeits­lo­sig­keit: Nur weil kein Fleisch mehr pro­du­ziert wer­den würde, müsste man ja nicht weni­ger Nah­rung pro­du­zie­ren. Die Arbeits­plätze könn­ten ver­la­gert wer­den. Und man­che Leute hier glau­ben anschei­nend, dass sie ohne Fleisch auf der Stelle tot umfal­len würden…ich sage: das ist eine Frage der Gewöh­nung und auch der Zube­rei­tung. Bsp.:Ich habe auf einer Exkur­sion von unse­rer Uni 2 Wochen lang für 15 Per­so­nen gekocht von denen 2 Leute Vege­ta­rier waren (ich damals noch nicht).…und hab von anfang an gesagt, dass ich nicht auf dem klei­nen Gas­ko­cher jeden Tag zwei ver­chie­dene Essen (eins vege­ta­risch, eins mit Fleisch) zube­rei­ten würde. Die »Fleisch­fres­ser« waren ent­setzt. Ich kann aber (ohne ein­ge­bil­det klin­gen zu wol­len) ganz gut kochen und egal wer von den Leu­ten was von die­ser Exkur­sion erzählt., sagen sie bis heute noch, dass es jeden Tag super­le­cker war und sie »selt­sa­mer­weise« (Zitat) das Fleisch kein Stück ver­misst haben.
    Da das Fleisch essen eh nicht ver­bo­ten wer­den wird (sind wir mal rea­lis­tisch), bleibt es wohl auch in Zul­unft jedem selbst über­las­sen, wie er mit dem Thema umgeht. Ich hoffe nur, dass man lang­sam mal anfängt, sich die Pro­ble­ma­tik bewuss­ter zu machen und bewuss­ter zu essen und zu leben!!!

  19. AntwortenMia says:

    .…..beson­ders amü­sant finde ich das Argu­ment, dass wenn etwas in der Bibel steht, es werde unge­sund noch ideo­lo­gisch zwei­fel­haft sein kann.

    Man kann sich schon fra­gen, in wie weit wir uns als »auf­ge­klärte Gesell­schaft« bezeich­nen kön­nen, wenn sol­che Gedan­ken noch ernst­haft in Köp­fen vor­han­den sind. Soll nie­man­den angrei­fen, der gläu­big ist.…darum geht es mir mit die­sem Kom­men­tar nicht. Aber.…Leute!!!!!! Wie wärs mal mit Hirn-anschalten und ordent­li­che Argu­mente brin­gen, um einen Stand­punkt zu ver­tre­ten, anstatt mit der Bibel zu argumentieren!!!!!!

  20. AntwortenFleischesser says:

    Beson­ders amü­sant finde ich mil­tante Per­so­nen wie dich Mia. Schalte du erst­mal dein Hirn ein. Ein weing AUFKLÄRUNG würde DIR gut tun.Ihr Vega­ner und Vege­ta­rier mit euren »Argu­men­ten«, die schon tau­send­fach wider­legt wur­den. LOL Erbärm­lich sowas. Ich werde mir von einen Hau­fen Spin­nern sicher­lich nicht mein Fleisch ver­bie­ten las­sen.. Da könnt ihr euch noch so auf den Kopf stel­len. Und jetzt gönne ich mir erst ein­mal ein schö­nes Steak. Blu­tig natür­lich. lol

  21. AntwortenNibiru says:

    @ Fleisch­es­ser

    Mal abge­se­hen, von der Belus­ti­gung die Du signa­li­sierst… lie­fere doch bitte mal Deine »Auf­klä­rung« nach… Du hast ja außer Fleisch­hun­ger gar kein Argu­ment. Hört sich eher wie ein Quen­gel­text an. ;-)

    Nibiru

  22. AntwortenFleischesser says:

    Ich muss hier gar nichts begrün­den! Ich wehre mich hier nur gegen ein Hau­fen tota­li­tä­rer Spin­ner , die unsere Demo­kra­tie unter­gra­ben wol­len und nur mit Ver­bote daher­kom­men. Sol­che Zei­ten hat­ten wir schon­mal. NIE WIEDER!

  23. AntwortenNibiru says:

    @ Fleisch­es­ser Tota­li­tär wird es doch immer erst, wenn man sich über­haupt nicht aus­tauscht, nicht redet und irgend­was behaup­tet. Wenn einer befiehlt und andere fol­gen. Wenn sich jemand über andere hin­weg setzt. Übri­gens, egal auf wel­cher Seite die­ser steht.

    Nun schreibst Du von Auf­klä­rung und lie­ferst dann über­haupt nichts ab. Natür­lich musst Du das nicht.

    Ich wollte Dich fra­gen, wel­che Argu­mente Du hast. Gerade weil ich eben nicht tota­li­tär bin, son­dern mit Dir argu­men­tie­ren und Deine Mei­nung lesen wollte. Natür­lich musst Du nichts begrün­den, aber dann lass es nicht so aus­se­hen, als wür­dest Du für die Demo­kra­tie ste­hen und wer ande­rer Mei­nung als Du ist, wolle diese unter­gra­ben. Das ergibt kei­nen Sinn.

    Nibiru

    • AntwortenFleischesser says:

      Bei einer umfas­sen­den Durch­set­zung der Tier­rechte in der Real­tät käme es schon bald zu gro­ßen Pro­ble­men. Ach­tet man das Lebens­recht von Acker- und Vor­rats­schäd­lin­gen, käme es sehr bald zu einer Mas­sen­ver­meh­rung die­ser Arten und zu umfas­sen­den Ern­te­aus­fäl­len. Da aber auch der Mensch sich vegan ernäh­ren würde, wäre die Nah­rung bald sehr knapp und Hun­gers­nöte wären All­tag. Die feh­lende Bekämp­fung von Krank­heits­über­trä­gern und Hygie­ne­schäd­lin­gen würde zudem dafür sor­gen, dass sich Krank­hei­ten wie­der enorm ver­brei­ten wür­den und es sogar zu gro­ßen Seu­chen­zü­gen kom­men würde. An die­sen bei­den Bei­spie­len ist ersicht­lich, dass Tier­rechte mit den Lebens­in­ter­es­sen des Men­schen unver­ein­bar sind. (Quelle: Eso Watch)

      Merke: Men­schen­recht geht VOR Tierrecht.

  24. AntwortenTim says:

    Hallo Fleisch­es­ser,

    habe mir mal Eso­watch ange­se­hen. Selt­same Seite. So beschrei­ben die sich selbst (Text zu den haus­ei­ge­nen Siegeln):

    »Der Dop­pel­ent­wurf, in Gut und Böse ein­ge­teilt, zeigt ideal das Schwarz-Weiß-Denken von Eso­Watch, das star­rende Eulen­auge den kal­ten Inhu­ma­nis­mus des wis­sen­schaft­li­chen Prin­zips in per­fek­ter Weise.…«

    Kal­ter Inhumanismus?

    Bad Taste…

    Werde noch mal gucken, ob die irgendwo etwas grund­sätz­li­ches über Tiere schreiben.

    Anschei­nend hat es sich aber noch nicht herum gespro­chen, dass Nah­rungs­spe­ku­la­tion, Anbau von Mono­kul­tu­ren, gene­tisch mani­pu­lier­tes Saat­gut und Mas­sen­tier­hal­tung, bzw- füt­te­rung hier die evi­den­ten Pro­bleme sind.

    Aber viel­leicht schrei­ben die ja was dar­über. Schi­cke bitte mal den Link zu Dei­nem Zitat.

    Danke.

    Tim

  25. AntwortenTim says:

    Nichts für ungut, aber diese Seite scheint nicht gerade eine seriöse Quelle zu sein:

    http://eselwatch.com/index.php?title=Hauptseite

    Hier lie­gen augen­schein­lich etli­che Rechts­ver­stöße vor.

    Und die sind für Dich mei­nungs­bil­dend? Du soll­test meh­rere Quel­len abwä­gen und Dir dann eine eigene Mei­nung bilden.

    Gruß,
    Tim

    • AntwortenFleischesser says:

      Falsch…eher ist »Eselt­watch« unse­riös. Ver­mut­lich wurde diese Seite von irgend­wel­chen Eso­te­rikspin­nern gegrün­det. Das sagt Wiki­pe­dia zu den Vorwürfen:

      »Das Wiki von Eso­watch führte ins­be­son­dere in diver­sen Blogs und Web­sei­ten der Eso­te­rikszene zu schar­fen Reak­tio­nen. Kri­ti­siert wurde, dass Eso­watch kein dem deut­schen Recht genü­gen­des Impres­sum habe und dass ein­zelne Per­so­nen ver­leum­det würden.[5] Nach Dar­stel­lung der Geg­ner des Wikis ent­zö­gen sich die Auto­ren durch ihre Anony­mi­tät der juris­ti­schen Ver­ant­wor­tung für ihre Inhalte. Zu den in der Szene immer wie­der geäu­ßer­ten Behaup­tun­gen, dass gegen das anonyme Por­tal juris­tisch ermit­telt werde, recher­chierte die Süd­west Presse im Juni 2011 und ent­kräf­tete dies­be­züg­li­che Vorwürfe«

  26. AntwortenTim says:

    @ Fleisch­es­ser Danke für Deine Recher­che. Es schei­nen dann wohl bei­des nicht die bes­ten Quel­len zu sein. eso­watch über­zeugt mich inhalt­lich zum Fleisch­thema nicht. Und kein Fleisch essen zu wol­len als eso­te­risch zu beti­teln erscheint mir sehr abwe­gig und damit auch unseriös.

    Green­peace schreibt: »Der Kosum von Fleisch und ande­ren tie­ri­schen Pro­duk­ten wie Milch oder Eiern ist mit­ver­ant­wort­lich für die Zer­stö­rung der letz­ten Urwäl­der, da der Urwald rie­si­gen oft­mals meh­re­ren tau­send Hektar gro­ßen Soja-Feldern wei­chen muss.Die auf die­sen Mono­kul­tu­ren ange­baute Soja wird nach Europa expor­tiert und dient dort als Fut­ter­mit­tel für Nutz­tiere. »
    http://gruppen.greenpeace.de/essen/71.html

    Blei­ben unterm Strich unter­schied­li­che Mei­nun­gen und unter­schied­li­che Argu­mente. Man kann die Quel­len wie gesagt abwä­gen und dann seine Mei­nung bil­den. Ein Indiz für die Serio­si­tät einer Quelle scheint wohl immer auch der Umgang mit der ande­ren Mei­nung zu sein.

    Tim

  27. AntwortenMarek says:

    Mir fällt dazu eine Anek­dote des Schrift­stel­lers und Phi­lo­so­phen Henry David Tho­reau (1817 - 1862) ein:

    »Ein Far­mer erklärte mir: ›Sie kön­nen nicht von Pflan­zen­kost allein leben, denn sie ent­hält nichts für den Kno­chen­bau‹, …; und wäh­rend er mir vor­do­ziert, geht er hin­ter sei­nen Och­sen her, die mit ihren vege­ta­risch auf­ge­bau­ten Kno­chen ihn mit­samt sei­nem wacke­li­gen Pflug über alle Hin­der­nisse hin­weg ziehen.«

    :-)

    Grüße,
    Marek

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