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Petition gegen Armut online

17. November 2009 | Von ilona | Kategorie: Europa & Weltpolitik

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Vor ein paar Tagen haben wir über eine berichtet, die eine fordert (siehe auch www.fuereinebesserewelt.info/petition-steuern-gegen-armut/). Nun ist die online und innerhalb von drei Wochen sollen 50.000 Menschen die unterzeichnen – wozu wir hier natürlich auch gleich aufrufen.

Mit der “soll ein Einstieg gefunden werden in eine systematische Politik der Umverteilung von Nord nach Süd, von oben nach unten - zugunsten einer weltweiten Infrastruktur öffentlicher Güter und öffentlicher Dienste: nicht einer ‘Verstaatlichung der Gesellschaft’, sondern einer ‘Resozialisierung von Staat und Wirtschaft’”, schreibt die Organisation medico international, die die ebenfalls unterstützt. Ihren Entwurf dazu sieht die Organisation als einen “Weltgesundheitsvertrag”, als eine “real-utopische Alternative zur Marktgesellschaft”.

Die wird im Kampagnenbündnis “Steuer gegen Armut” neben vielen anderen auch von Attac, Brot für die Welt, dem DGB, der Welthungerhilfe, dem Evangelischen Entwicklungsdienst, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und Misereor eingebracht.

Und hier geht es zur Petition… 

Weitere Infos zum Bündnis “” findet man unter: www.steuer-gegen-armut.org

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5 Kommentare
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  1. ich stimme gegen Armut

  2. sehr gut! ;-D

  3. Ich bin auch gegen Armut. Keine Frage! Ich habe gelesen, dass wenn weltweit alle Banken ihre Gewinne anständig versteuern und somit sozialisieren würden, es mit der Armut mit einem Schlag vorbei wäre. Das ist plausibel. Diese aber sind anscheinend FÜR Armut.

    Gruß,
    George W.

  4. Ich bin sehr dafür das den Spekulanten das Handwerk gelegt wird.
    Das gegen die Armut eine Spekulationssteuer erhoben wird. Die Erträge
    daraus dürften dann aber auch nur zur Bekämpfung der Armut eingesetzt
    werden, und nicht wie sonst immer die Löcher der Regierungen
    stopfen.
    Viele Grüße
    Babs

  5. Hallo Barbara, das Problem mit den Spekulanten lässt sich - meiner Meinung nach - nur lösen, wenn wir unredliches Verhalten auch bis in unseren Alltag hinein verurteilen. Also auch im Kleinen. Leider zieht sich die derzeitige Geisteshaltung durch alle Schichten der Gesellschaft. Es gibt keine gesellschaftliche Vereinbarung mehr, keinen Konsens über die Grundwerte. Zwar fordert die jeder, aber halten tut sich kaum einer daran.

    So stellt sich die Frage, wer hier verurteilen und vor allem wer hier das Handwerk legen kann. Die Politiker? Die Justiz? Die Gesellschaft selbst? Auf wen lässt sich bauen? Wer verhält sich selbst danach und hat zugleich die Möglichkeit, selbst Druck auf all diejenigen auszuüben die durch ihr Verhalten die Gesellschaft ruinieren?

    Nach meinem Gefühl ist dieser erste Schritt, sozusagen eine “Agenda von unten” wichtig. Diese müsste beinhalten, das die Mauscheleien des Alltags nicht mehr geduldet oder sogar bewundert, sondern verachtet und ausgegrenzt werden - also womöglich auch eigene Verhaltensweisen.

    Viele Grüße,
    Marek

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