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Radio: Von allen guten Rettern verlassen- Quelle und andere Pleiten

25. Oktober 2009 | Von marek | Kategorie: Wirtschaft & Finanzen

pixelio_pleite_-duxschulz.jpgNach einer Wahl liegen die Dinge meistens anders als davor; das gilt auch für die Bundestagswahl. darf jetzt plötzlich Pleite gehen. Aber: immer noch schüttet der Staat z. B. bei großzügig Gelder aus. Während und einige Landesbanken hoch bezuschusst wurden, verweigert man anderen die Subventionen. Warum im einen Fall so und im anderen anders entschieden wird, das ist schwer zu erklären. Wut und Ärger machen sich unter den von Arbeitslosigkeit Betroffenen breit. Dabei ist bis heute nicht bewiesen, dass staatliche Subventionen Unternehmen wirklich retten können. Die Stunde der Wahrheit schlägt erst später. Der TAG, heute von der des Zorns.


Prof. Hans Haarmeyer
, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Arbeitsrecht, FH Koblenz
Uwe Jean Heuser
, Die Zeit
Lars Hofmann
, Hessischer Rundfunk
Prof. Christoph Kaserer
, Lehrstuhl für Finanzmanagement, TU München

Moderation: Uwe Westphal

Hier geht es zur RADIOSENDUNG.

Bildquelle:
duxschulz, Pixelio.de

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Mit freundlicher Genehmigung
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3 Kommentare
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  1. Es wurde bei vielen Unternehmen abgewartet, bis die Bundestagswahl durch ist. Nun werden sie platt gemacht. Gleichzeitig werden mit einigen Taschenspieler-Tricks Vergünstigungen realisiert, die den Schein der Gerechtigkeit bei der neuen Regierung wahren werden Doch am Ende wird eine hinreichend große Zahl Privatinsolvenzen stehen.

    Nicht zu unterschätzen ist auch der Kahlschlag der uns im Gesundheitswesen erwartet: Und die Pharma-Lobby freut sich über den neuen Bundesgesundheitsminister. Ulla Schmidt war zu sperrig für ihre Interessen, da ist ein aufstrebender Youngster genau das Richtige.

    Nibiru

  2. Hallo Nibiru,

    wenn die versprechen, dass sie Schulden abbauen und GLEICHZEITIG die Belastungen aber nicht erhöhen wollen, dann weiß man doch schon, woher der Wind weht. Das wird sich nicht einhalten lassen. Ich tippe mal auf weitere Verschärfungen der Situation im Binnenmarkt, mehr Arbeitslose, eine rapide zunehmende Verarmung und Verwahrlosung in der Gesellschaft. Der beste Moment, um notwendige Impulse zu setzen: Die alten Konzepte haben versagt und tatsächlich Neues kommt wohl nicht - dann müssen wir uns also selbst darum kümmern…

    Max Headroom

  3. Hallo!

    Wenn wir die Tricks eines Zauberers sehen, eines Illusionisten, dann hinterfragen wir nur selten aktiv, wie er das gemacht hat. Uns gefällt der (gefühlte) Zauber, die Vorstellung, dass es hier noch um Höheres geht - und nicht um profane Tricks und Täuschung. Genauso ist es auch in der Politik. Eigentlich weiß doch jeder, dass es sich hier nur um Effekte, um Tricks und Budenzauber handelt. Doch kaum einer befasst sich wirklich näher damit. Denn dann würde schlagartig klar, dass das ganze Gebilde der Wirtschaft, aber auch der Krise, nichts weiter ist als ein (allerdings sehr) groß angelegter Trick ist, eine Täuschung. Diese allerdings wird Millionen, wenn nicht Milliarden, noch in große Bedrängnis bringen - und so weit will kaum einer wirklich denken.

    Viele Grüße,
    marek

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