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Spielt nicht mit den Schmuddelkindern!

29. März 2009 | Von marek | Kategorie: Brennpunkt

aktion_demonstration280309_reuters2.jpgSeine freie Meinung zu äußern und dafür auf die Straße zu gehen ist ein Grundrecht. Ein Recht, das Tausende von Menschen gestern in Anspruch nahmen und in den folgenden Tagen nehmen werden - aus guten Grund. Denn welche Möglichkeit haben denn die Bürger sonst noch, um sich gegen verheerende politische und wirtschaftliche Entscheidungen dieser Zeit auszusprechen, die über ihre Kopf hinweg gemacht werden? Doch gerade anlässlich der aktuellen Protestaktionen gegen das zerstörerische Weltwirtschaftssystem und die aktuellen Maßnahmen lässt sich wieder einmal beobachten, welche Medien diese existenziell notwendige Willensäußerungen unterstützen und welche ihnen in den Rücken fallen. Zeitungsartikel, Radio- und Fernsehsendungen laufen zu demagogischen Hochleistungen auf oder geben denjenigen ein Plateau, die uns eiskalt belügen - und machen sich damit zu ihren Verbündeten. Grund genug Ihnen in Krisenzeiten genauso kalt den Rücken zu kehren?

Wir sind zwar nicht überrascht, aber doch erstaunt, mit welcher Kaltschnäuzigkeit die sogenannte “Vierte Macht” ihren Aufgaben nicht nachkommt, obwohl sie doch direkt (über Gebühren bei den öffentlich rechtlichen) oder indirekt (über den Konsum der beworbenen Produkte bei den privaten Sendern) von uns finanziert werden.

Die Medien haben den Auftrag nicht nur zu informieren und damit der Willensbildung ausgewogen zu dienen, sondern überdies den Mächtigen auf die Finger zu schauen, aufzuklären und - ja - Ungerechtigkeiten anzuprangern. Die Aufgabe zu unterhalten mag zwar für sie angenehmer/lukrativer sein, hat aber gesellschaftlich weniger Relevanz - zumindest wenn wir von dem Ideal freier Medien ausgehen. Doch genau diese Aufgabe, und das wird in Zeiten gesellschaftlichen Unwillens um so deutlicher, nehmen viele nur zum Teil (Feigenblatt-Journalismus) oder eben gar nicht erst wahr.

Dolchstoß - von hinten durch die Brust ins Auge
“„Verbrennt einen Banker” – mit solch markigen Parolen rufen mehr als 100 Organisationen zum Protest gegen den G20-Gipfel in London auf.” führt eine große Wirtschaftszeitung die Berichterstattung über die bevorstehenden Demonstrationen in London, anlässlich des G20-Treffens, ein und drückt damit gleich im ersten Satz allen Teilnehmern ein hässliches Etikett auf. Wen wundert es? Man braucht sich nur anzuschauen, worum es der Redaktion geht und wer in der Zeitung und Online-Ausgabe wirbt, und schon wird klar, wessen Lied sie singen muss. Es fällt allemal leichter mehrere Tausend Menschen mit einem berechtigten Anliegen als Halunken darzustellen, als auch nur einen einzigen großen Anzeigenkunden wegen “Kumpanei” zu verlieren. Das damit einem großer Teil der solidarischen Bevölkerung vor den Kopf gestoßen wird - egal.

Eine andere große Tageszeitung berichtet gar nicht erst über die Demonstrationen von gestern, sondern liefert lediglich eine Bildergalerie, untertitelt mit “Radale bei Protestzug in Berlin”, die keine andere Aufgabe hat, als alle (!) Teilnehmer entweder gewaltbereit/gewalttätig oder als naiv (Pappnasen-Effekt) dazustellen. An anderer Stelle werden unter dem Motto “Warum sich die Welt vor dem Finanzwesen fürchtet” eben jene Demonstranten von einem Banker als Störung bei der Lösung des Problems ausgemacht… Dafür gibt es ein Interview mit dem “EU-Währungskommissar”, der uns helfen soll, wieder besser zu schlafen - immerhin er kann es. Ob damit allerdings Millionen von Arbeitsplatzverlust und Armut bedrohte Menschen innerhalb der EU den Frieden der Nachtruhe finden, bleibt unwahrscheinlich.

Einige Impressionen von den Veranstaltungen:

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(Thousands march in Germany ahead of G20, NATO summits)

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(Menschen gingen auf die Strasse statt das Gesetz in die Hand zu nehmen)

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(Demo in Frankfurt am 28.03.2009 unter dem Motto “Wir bezahlen nicht für eure Krise”)

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(DIE LAGE IST ERNST! Hans Jürgen Urban)

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(Wir zahlen eure Krise nicht! - Demo in Wien)

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(zeugenaussagen festnahme beginn demonstration 28 3 09)

Die größte Tageszeitung Europas macht es sich da einfacher. Bei ihr finden sich die Interessen der Bürger (Leser) eher in Geschichten um Paris Hilton und neue Inzest-Monster wieder. Kein Wort zu der Ohnmacht und Angst der Menschen und keine “Ein Herz für…”-Aktion. Krise? Ja natürlich, überall dort wo sie die Auflage steigert, aber wirkliche Anteilnahme oder gar Unterstützung in einer Zeit die auf Messers Schneide steht - Fehlanzeige. Ach doch, auf einer gut versteckten Seite findet man auch hier, untertitelt mit “Krawalle überschatten Proteste gegen Wirtschaftskrise” die zum Teil mit dem Vorbeispiel identischen Bilder. Kein Hinterfragen, keine Unterstützung, Null Solidarität.

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Und so geht es weiter: Die meisten Print- und Online-Ausgaben einschlägiger Blätter dämonisieren die Proteste und damit den größten Teil der (natürlich) friedlichen Teilnehmer. Ganz zu schweigen davon, dass sie die teilweise undurchsichtigen Polizeitaktiken (Stichwort: Agents Provokateur) vom G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm in ein Verhältnis setzen würden, oder aber darauf einzugehen bereit wären, dass den Menschen alle Mittel genommen oder versagt sind, um sich wirklich zu wehren.

Die Berichterstattung der Redaktionen lässt sich sehr schön in drei Grundthesen aufteilen:
1. Der eigentliche Hauptgrund für die Demonstartionen ist der Wunsch nach Krawall.
2. Ein zweiter Grund liegt in der Selbstinszenierung einiger Pappnasen.
3. Man sollte sich aber auch vom G20-Treffen nicht zu viel erwarten.

Denn auch die politische PR-Maschine läuft und schon werden die Aussichten auf den Erfolg der deutschen Fraktion als nicht so rosig bezeichnet. “Wir werden natürlich auch nicht die Wirtschaftskrise lösen und auch nicht die Probleme im Welthandel. Wir müssen uns auf jeden Fall nochmals treffen.” heißt es da. Die Taktik ist einfach und effektiv: Natürlich will jeder Landesvertreter des Gipfels Veränderungen - und natürlich auch sofort - aber ob das mit den anderen machbar sei, das bleibt unwahrscheinlich. Tja, und so ist jeder aus dem Schneider. Oder hat man gesehen, dass es bis heute irgendwelche Notgesetze gab, um dem Treiben der Finanzmärkte Einhalt zu gebieten?

Und die die Medien lassen sich zu Sprachrohren machen und stoßen so dem ohnmächtigen Menschen ihr journalistisches Messer direkt von hinten durch die Brust ins Auge. Sie machen sich damit schuldig, denn genau an dieser Stelle käme ihre Verantwortung zum Tragen. Aber politischer und wirtschaftlicher Druck hat aus ihnen zahnlose Tiger gemacht, die sich weder zu wehren noch hinter ihre Leser zu stellen bereit sind.

Und das Fernsehen?
Ach was lobe ich mir die 70er-Jahre, in denen es zum guten Ton gehörte, sich politisch zu engagieren - oder wenigstens zu interessieren. Eine aufgeregte Zeit, in der Demonstrationen nicht selbstverständlich waren, sondern einen viel breiteren Konzens in der Bevölkerung fanden. Schaut man sich heute die Nachrichten an, so fällt man fast vom Glauben ab. Denn auch hier zählen Stars und Sternchen mehr, als der tatsächliche Puls der Zeit. Gerade bei den gebührenfinanzierten Sendern findet alles andere statt als Aufklärung und der Schutz menschlicher Interessen.

Man kann sie kaum aufzählen, die schlecht gemacht und inszenierten Talk-Shows die nichts weiter sind als verdummende, verharmlosende und propagandistische Volkshappen. Zwar dachte man, dass es so etwas wie den “Schwarzen Kanal” im DDR-Fernsehen in der Form nie geben würde, dass man es aber mit noch raffinierteren Varianten zu tun bekommen würde, konnte man bereits befürchten. Und genau so ist: Die wichtigsten Talk-Shows im öffentlich rechtlichen Fernsehen gehen weder den Ursachen wirklich auf den Grund, noch lassen sie die Menschen zu Wort kommen die es verdienen. Es ist eben Staatsfernsehen und daher findet man immer dieselben Gesichter, Argumente und Plattitüden wieder. Das Traurige ist jedoch, dass sich “Journalisten” für so etwas hergeben lassen.

Ein vereinfachtes Beispiel: Während die internationale Finanzhütte bereits brennt, werden Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingeladen und dürfen sich einerseits als Volksversteher und Durchblicker generieren, obwohl sie offensichtlich vorher mit dem System zufrieden waren. Der Moderator/die Moderatorinnen stellen nicht wirklich kritische Fragen und sie bremsen auch nicht, sondern liefern diesen Menschen (die eigentlich gar nicht mehr auf den Talk-Stuhl sollten) aalglatte Steilvorlagen und unterstützen sie sogar dabei, etwaige Gegner am Tisch ausser Gefecht zu setzen. Politiker und Wirtschaftsexperten dürfen , täuschen und plemisieren. Sie dürfen ihre eigene Haut retten und sogar genau das Gegenteil dessen behaupten, was sie früher sagten. Sie stehen unter dem Schutz des Journalisten, der Sendung und des gesamten Senders. Ausgewogenheit und Ehrlichkeit sehen anders aus.

Gleiches bei allen anderen politischen Sendungen oder auch den Nachrichten: Sie bleiben nicht nur stets oberflächlich, sondern sie täuschen, tricksen und verdrehen die Wahrheit, arbeiten mit psychologischen Bildern oder stellen Beiträge aneinander, um ganz spezielle Assoziationen beim Zuschauer hervorzurufen. Gewollte Assoziationen. Ich kann mich an eine Nachrichtensendung erinnern, in der die aufeinander folgenden Themen nichts anderes zum Ergebnis hatten, als Angst vor dem Sturm der Ärmsten aus anderen Ländern hervorzurufen. Erst kam der Beitrag über die Finanzkrise, dann eine Geschichte über den Missbrauch staatlicher Leistungen. Dann einer über Asylanten und als Garnierung noch ein letzter über einen “armen” Weißen, dem sein üppiger Landsitz von den “Ureinwohnern” weg genommen wurde. Was sonst so in der Welt geschah, woher Armut kommt, wer die Schuldigen und damit viel gefährlicher als die Asylanten sind, alles das war kein Thema. Hier sollte offensichtlich nichts weiter als Angst vor dem Verlust des Wohlstandes gemacht werden, in dem von den Verursachern auf die Opfer des Weltwirtschaftssystems abgelenkt wurde. Peinlich für den Journalismus, aber noch peinlicher für unsere Gesellschaft.

Unser Tipp: Kalte Schulter zeigen!
“Spiel nicht mit den Schmuddelkindern” sang einst Franz Josef Degenhardt. Ein Lied das gut zu der Taktik der unheiligen Troika aus Wirtschaft, Politik und Medien passt:

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Da wird uns von den Medien eingebleut, das jeder sich gegen die -Meinung wendet nichts weiter als ein solches (ideologisches) Schmuddelkind sei, mit dessen Argumenten sich abzugeben falsch oder sogar gefährlich. Die Kulisse wackelt zwar, aber noch steht sie und zu viele Menschen klammern sich daran, um sich ja nicht mit den Schmuddelthemen des Niedergangs zu beschäftigen - und sich womöglich noch zu solidarisieren…

Freie Medien sind ein unverzichtbarer Grundpfeiler einer freien Gesellschaft. Nur: Unsere Medien sind nicht frei, zumindest nicht so sehr, wie es in dieser Krise notwendig wäre. Sie sind nicht nur nicht frei, sondern sie nehmen uns auch die Möglichkeit frei zwischen Argumenten und Strategien für die Zukunft zu wählen. Sie täuschen vor auf unserer Seite zu sein, doch nehmen sie uns in Schutzhaft, in dem sie eine Wirklichkeit aufzeigen, die sich stark von dem unterscheidet was wirklich geschieht. Sie arbeiten im Interesse des Staates oder aber der Wirtschaft und keine der beiden Seiten hat sich uns gegenüber ehrlich, respektvoll und gerecht verhalten. Ausnahmen bestätigen die Regel, ändern diese aber leider nicht.

Was also tun? Unser Vorschlag ist der MEDIENBOYKOTT!
Wir brauchen hier gar keine Namen zu nennen, denn jeder kann sie erkennen und findet schnell heraus, wes Geistes Kind sie sind. Schließlich gibt es genügend alternative Medienformate, gedruckt, gesendet und natürlich im Internet, die eine andere Wirklichkeit aufzeigen und sich darum bemühen, unterschlagene Informationen doch an den Menschen zu bringen. Medien, die sich ehrenamtlich mit großen Engagement engagieren und deshalb unsere Aufmerksamkeit verdienen.

Was die “-Medien” betrifft, so raten wir dringend
- ihre Propaganda-Talkshows ab-oder gar nicht erst einschalten.
- ihre Zeitungen nicht kaufen.
- ihnen Zuschauer- und Leserbriefe schreiben und sich beschweren
- sie auf alternative Sichtweisen, Fakten und Quellen hinzuweisen

Und nicht zuletzt: sich ihre Gesichter zu merken, damit sie sich später nicht raus reden können. Denn unsere Kinder werden ihnen (und uns) die Frage stellen: “Warum habt ihr nichts getan”. Und wir werden ihnen sagen müssen: “Weil wir von unseren eigenen Staaten, den Medien, der Politik und der Wirtschaft dafür bekämpft wurden” - oder “weil wir als Staat, Medien, Politik und Wirtschaft” für die falsche Sache eingetreten sind und die Menschen belogen und betrogen haben”. Was aber ist die Ohnmacht des Bürgers gegen den Betrug der an ihnen stattfindet. Wie werden unsere Kinder mit Ihnen ins Gericht gehen - und sie werden es, weil es nicht tun…

Nur ein Boykott kann hier überhaupt so etwas wie eine Aussicht auf Erfolg mit sich bringen. Nur ein schlechtes Image für schlechten Journalismus und eine Ächtung der Macher lässt tatsächlich einen Funken der Veränderung überspringen. Wenn wir den Müll weiter zu fressen bereit sind, dann werden wir auch nichts anderes aufgetischt bekommen. Die Chaos-Macher brauchen die Medien um ihre Gespinste aufrecht zu halten, um unsere Wirklichkeiten zu definieren, um uns so lange wie möglich ruhig zu stellen und Andersdenkende kalt zu stellen.

Unsere Bitte: Konzentriert Euch nicht nur darauf, die tatsächlichen Wahrheiten und Hintergründe zu ermitteln, sondern zeigt auch auf, wer uns mit welchen Mitteln hinters Licht führt. Sammelt Ihre Namen, sammelt Statements und Aufzeichnungen ihrer Medieninszenierungen, Zeitungsausschnitte, Video- und Tonaufzeichnungen. Sammelt und streut diese Informationen und sorgt so dafür, dass wir falsche Propheten erkennen und als solche entlarven können. Sammelt, um es ihnen unter die Nase zu reiben - nicht nur heute, in flagranti sozusagen, sondern auch für später als Beweis für ihre Mitschuld.

Sie versuchen die Gegner des System zu eben jenen Schmuddelkindern zu machen, mit denen man nicht spielen soll. Doch wer in dieser historischen Krise die Schmuddelkinder sind, dass wissen wir doch bereits. Es ist also Zeit, nicht mehr ihre Spielchen zu spielen.

Bildquelle:
REUTERS

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2 Kommentare
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  1. Bravo!
    Danke für diesen Artikel!

    Allerdings, Degenhardt hat wohl eine andere Intension mit seinem Lied “Spiel nicht mit den Schmuddelkindern” verfolgt.

    Ich verstehe seinen Aufruf und auch später den von Claus Hoffmann (hat das Lied ja auch interpretiert) ganz anders:
    Es ist ja gerade anders herum - eine Persiflage auf die Gesellschaft, die ihren Kindern das Spiel mit den Schmuddelkindern verbietet - und deshalb: Sind es ja gerade die Schmuddelkinder, die in unsere Mitte gehören.

    Insofern finde ich euren Vergleich nicht passend. Bei dieser Journalie handelt es sich nicht um Schmuddelkinder, sonder um Verbal-Verbrecher. Und die gehören, da bin ich ganz bei euch, an den Pranger gestellt.

  2. Hallo Heidi,
    mit den Schmuddelkindern sind gerade diejenigen gemeint, die von Politikern, Medien- und Wirtschaftsvertretern “schmuddelig” gemacht werden, da sie ihr Lügengebäude angreifen. Ihnen wir dieses “image” angeheftet, obwohl sie in ehrlicher Sorge argumentieren.
    Wir sollten mehr auf diese Kritiker hören als auf die sogenannten “Experten”.

    Viele Grüße,
    Marek

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