»FDP-Bundestagsabgeordnete Joachim Günther ruft seine Fraktionskollegen dazu auf, Zeitungen abzubestellen und Radio- und Fernsehsender nicht mehr einzuschalten. Er wolle damit gegen eine von ihm vermutete Medienkampagne gegen seine Partei vorgehen, berichtet die in Dresden erscheinende »Sächsiche Zeitung«.« (WELT ONLINE) Halt Stop! WEM hat er das erzählt? Einer Zeitung? Hmmm. Das hört sich nun wirklich nicht nach einem konsequenten Boykott an - liegt aber wohl in der Natur der Sache: Wenn niemand von dem Boykott erführe, dann wäre am Ende niemandem klar, dass es sich um einen solchen handelt… Also braucht man die Medien, um auf einen Medienboykott hinzuweisen. Ist schon etwas skurril.
Zukunft? Nein danke! Die FDP wirbt für Kohlekraftwerke
Was, Klimawandel? Ja es gibt Menschen, die bezweifeln, dass es den Klimawandel gibt. Herr Rössler von der FDP gehört anscheinend dazu. Denn laut Klimaretter.info hat das Bundeswirtschaftsministerium nun eine Werbekampagne für Kohlekraftwerke los getreten – wir wollen ja schließlich keine Versorgungslücke riskieren. Bevor die Wirtschaft schlapp macht, pusten wir doch lieber noch etwas CO2 in die Atmosphäre.
Was, so eine Kampagne kostet unser Steuergeld? Ach, was! Für die Zukunft unserer Kinder (sprich: Das unendliche Wirtschaftswachstum, von dem unsere Kinder profitieren sollen) muss man schon mal ein paar Euros ausgeben… Das sparen wir an anderer Stelle schon wieder ein, was Herr Rössler? Oder war da jemand auf Stimmenfang bei den Unternehmern? [Achtung Satire!] (via klimaretter.info)
FDP-Mitglieder gegen Merkel: Gewinnt die Basis?
Gerade ist die Probeabstimmung mit »normaler« Mehrheit durch, da kommt telepolis mit der Botschaft, dass die beiden FDPler Frank Schäffler und Burkhard Hirsch fast alle Stimmen für einen Mitgliederentscheid zusammen haben. Damit wollen die beiden (und die restlichen xxxx Unterzeichner) den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM (über den der Bundestag im nächsten Jahr abstimmen soll) verhindern. Er soll den Banken die Rückzahlung von Krediten aus Ländern mit maroden Staatsfinanzen garantieren. »Das Mitgliederbegehren will, dass statt solch einer unbefristeten Haftung Möglichkeiten für einen Austritt überschuldeter Länder aus der Eurozone geschaffen werden«. D.h. selbst wenn die Entscheidung morgen für Merkel und ihren umstrittenen EFSF ausfällt, bleibt es spannend… Gesamten Bericht lesen…
NABU: FDP-Chef Rösler will EU-Richtlinie verwässern
In einer Pressemitteilung des Umweltschutzverbands heißt es: »Der NABU ist alarmiert über die Bestrebungen von Bundeswirtschaftsminister Rösler, die wirksamsten Energiesparmaßnahmen aus dem Entwurf für die neue EU-Energieeffizienz-Richtlinie zu streichen. „Die derzeit in Brüssel diskutierte Effizienz-Richtlinie ist eine logische Konsequenz der europäischen Klimabeschlüsse von 2007 unter der EU-Ratspräsidentschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wenn Wirtschaftsminister Rösler die Richtlinie jetzt entkernen will, verspielt er für Deutschland immense Marktchancen durch intelligente Dienstleistungen und Technologien zum Energiesparen“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke vor dem heutigen energiepolitischen Gespräch der Umweltverbände im Bundeskanzleramt. „Statt die Richtlinie zu verwässern, braucht die deutsche Energiepolitik jetzt das Eingreifen einer Effizienzkanzlerin Angela Merkel, sonst setzt sich die verheerende Politik eines Ministeriums für Wirtschaft und Energieverschwendung durch“, meint der NABU-Präsident«. Weiter lesen…
Pflegeversicherung: Gesundheitsminister Bahr rechnet mit höheren Beiträgen
Noch liegen die Details der anstehenden Reform der Pflegeversicherung nicht auf dem Tisch. Doch eines scheint sicher: Die Versicherten müssen sich auf höhere Beiträge gefasst machen. Das hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr jetzt durchblicken lassen. (stern.de)
Quelle: stern.de




















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