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	<title>Für eine bessere Welt &#187; Forschung</title>
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	<description>Menschen, Ideen, Visionen, Projekte und Aktionen für eine bessere Welt.</description>
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		<title>15.1.10 Internet-Forschung &#8211; Grün, wolkig, immer und überall</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 09:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stinnes Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Computer- und Handy-Welt steht vor gewaltigen Umbrüchen   wie gewaltig, prognostizieren Experten jetzt in einer neuen Studie. (von Stefan Schultz, spiegel.de) Quelle: spiegel.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Computer- und Handy-Welt steht vor gewaltigen Umbrüchen  </strong><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,671879,00.html"> wie gewaltig, prognostizieren Experten jetzt in einer neuen Studie.</a> (von Stefan Schultz, spiegel.de)</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a href="http://www.spiegel.de">spiegel.de</a></p>
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		<title>Suffizienz &#8211; Wie viel ist dir genug?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 10:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt & Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu Fragen der Energieversorgung, die sich im &#8220;ominösen Punkt Peak Oil&#8221; bündeln, gibt es unterschiedliche Sichten. Die pessimistische Sicht meint, mit dem Erreichen des Erdölförderhöhepunktes ist die Zivilisation dem Untergang geweiht und chaotische Zustände sind wahrscheinlich. Die optimistische Sicht ist oft verbunden mit Technikverliebtheit und Fortschrittsoptimismus und besagt, die Menschheit fände in ihrer Kreativität schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2009/10/pixelio_peakoil_kurtmichel.jpg" alt="pixelio_peakoil_kurtmichel.jpg" align="right" height="208" width="286" /><strong>Zu Fragen der Energieversorgung, die sich im <a href="http://peak-oil.com/was-ist-peak-oil.php" target="_blank">&#8220;ominösen Punkt Peak Oil&#8221;</a> bündeln, gibt es unterschiedliche Sichten.</strong> Die pessimistische Sicht meint, mit dem Erreichen des Erdölförderhöhepunktes ist die Zivilisation dem Untergang geweiht und chaotische Zustände sind wahrscheinlich. Die optimistische Sicht ist oft verbunden mit Technikverliebtheit und Fortschrittsoptimismus und besagt, die Menschheit fände in ihrer Kreativität schon die richtige technische Antwort: Neue Energiequellen, neue Maschinen, und vor allem: neue Technologien.</p>
<p><br />
Beide Sichtweise sind Pole, die sich kaum vereinbar gegenüberstehen. Für die meisten Menschen stellen diese Pole Hürden dar, die schwer zu überwinden sind: Die wenigsten von uns sind Techniker, die sich der Forschung zugungsten neuer Technologien widmen können und vermutlich noch weniger Menschen wollen sich passiv in eine bürgerkriegsähnliche Situation verwickeln lassen. Beide Ansätze bieten also nicht unbedingt Handlungsoptionen für die Vielzahl von Menschen, die von der Energiefrage zweifellos betroffen sind. Wir brauchen deshalb neue Sichten! Sichten, die jedem Einzelnen Handlungsmöglichkeiten geben, die uns aus unserer Passivität befreien und die unsere eigenen Fähigkeiten einsetzbar machen.</p>
<p><strong>Suffizienz.</strong> Möglicherweise bietet dieses Wort einen Weg. Es entstammt dem Lateinischen und lässt sich am ehesten mit &#8220;Genügsamkeit&#8221; übersetzen: <strong>Wie viel ist &#8220;genug&#8221;?</strong></p>
<p><strong>Suffizienz</strong><br />
<strong><em>&#8220;Suffizienz verbindet sich für mich mit Wohlbefinden, Zufriedenheit, einem neuen Wohlstandsverständnis, mit Maß und Maßhalten, mit der Übereinstimmung von Überzeugung und Handeln, von Zielen und Mitteln, von der Beziehung zwischen dem, was benötigt und dem, was produziert wird, mit der Bevorzugung des Optimums vor dem Maximum, mit dem Verhältnis von materiellen Gütern und immateriellen Bedürfnissen, mit aufgeklärtem Eigennutz und mit Solidarität.&#8221;</em></strong><br />
(Linz, M.: &#8220;Von nichts zu viel &#8211; Suffizienz gehört zur Zukunftsfähigkeit&#8221;, Wuppertal Institut, Wuppertal, 2002, S.12 f. aus <a href="http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/108838.html" target="_blank">&#8220;Das suffizienzorientierte Leben des Individuums&#8221;</a>)</p>
<p>Eine Kernfrage der Suffizienz ist: Wie viel ist <em>genug</em>? Genügsamkeit, also Maßhalten bei der Frage danach, wie viel jeder von uns braucht und haben will, ist der Mittelpunkt, um den sich &#8220;Suffizienz&#8221; dreht. Bedeutet Genügsamkeit Verzicht? Bedeutet Genügsamkeit Einschränkung? Bedeutet Genügsamkeit Wohlstandsverlust? Nicht unbedingt! Wie so oft im Leben lautet die Antwort darauf: Es kommt darauf an&#8230;</p>
<p><img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2009/10/nrost_suffizienz_533x400.gif" alt="nrost_suffizienz_533x400.gif" /></p>
<p><strong>Biete Lebenszeit, suche Kaufhaus!</strong><br />
Der technikorientierte Lösungsansatz sagt ja vor allem: Weiter so wie bisher. Nur mit anderer Technik. Also: Weiter Energie verbrauchen, weiter konsumieren, produzieren, verkaufen. Er geht dabei davon aus, dies wolle jeder Mensch. Dabei zeigen Umfragen, daß die Ländern mit dem höchsten materiellen Wohlstand und jene mit der höchsten Wachstumsrate der Wirtschaft längst nicht die glücklichsten Bewohner haben. Glücksempfinden und materieller Wohlstand sind nur bis zu einem gewissen Grade miteinander gekoppelt. Die Wohnung, den Keller und die Garage voller Kram zu haben macht nicht zwingend glücklicher. Auch wenn uns Werbung und der konsumorientierte Zeitgeist vermitteln, der Sinn des Lebens läge im Kaufen und Horten, im Arbeiten und Anhäufen, so stellen immer mehr Menschen diesen Sinn in Frage. Sie erkennen beispielsweise: Um einzukaufen braucht ich Geld. Um Geld zu bekommen muss ich mich der Arbeit widmen. Für die Arbeit allerdings brauche ich Zeit. Sie erkennen also: Sie tauschen Einkaufen gegen Lebenszeit. Lebenszeit, die unwiederbringlich hinter uns liegt, wenn wir sie eingetauscht haben. Lebenszeit, die jedem von uns nur begrenzt verfügbar ist und mit das Wertvollste darstellt, was uns gegeben ist. Die sich daraus entwickelnde Frage, ob uns das Einkaufen unsere Lebenszeit wert ist, führt direkt zur Idee der Genügsamkeit: Wo liegt ein sinnvolles Verhältnis zwischen dem Einsatz unserer Lebenszeit und unseren Konsummöglichkeiten?</p>
<p><strong>Kreativität gesucht!</strong><br />
Die Antworten könnten gefunden werden, wenn wir die menschliche Kreativität in andere Bahnen lenken. Kreativität nicht dazu zu verwenden, wie wir noch mehr Produkte herstellen, um uns gegenseitig unser Geld (=Lebenszeit) aus den Taschen zu ziehen, sondern beispielsweise darüber nachzudenken, wie wir Gesellschaft organisieren. Wie läßt sich ein bestimmtes Wohlstandsniveau bei möglichst geringem Zeit- und Ressourcen-Einsatz bewerkstelligen?</p>
<p>Für den Einzelnen liegt diese Antwort nah: Verschwendung vermeiden. Auch Energie will gekauft und bezahlt werden. Wer Energie verschwendet muss mehr Zeit aufwenden, um die finanziellen Mittel dafür ran zu schaffen. Wer mit Energie sparsam umgeht, spart sich Geld und damit Zeit. Unter der Maßgabe, dass &#8220;Peak Oil&#8221; ein reales Phänomen ist, ist im Laufe der kommenden Jahre mit <a href="http://peak-oil.com/oel-preise.php" target="_blank">steigenden Energiekosten</a> zu rechnen. Und mit einem niedrigeren Energieangebot. Die eigene Verschwendungssucht in den Griff zu bekommen ist also ein erster Schritt, mit dem sich jeder selbst helfen kann: Mehr Geld/Zeit für den Genügsamen, weniger Energieverbrauch für uns alle. Und wer einen Schritt weitergehen will, der wird sich fragen: Brauche ich dieses oder jenes technische Gerät wirklich? Ist es sinnvoll, die Heizung bei offenem Fenster zu betreiben? Muss ich den nächsten Weg mit dem Auto zurücklegen oder habe ich Alternativen wie Fahrrad oder den öffentlichen Verkehr?</p>
<p>Der öffentliche Verkehr ist ein Beispiel dafür, wie kollektive Genügsamkeit aussehen kann. Für viele Menschen ist das Auto Statussymbol (böse Stimmen sagen &#8220;Schwanzverlängerung&#8221;) und Bequemlichkeitsfaktor in einem. Aber es ist auch teuer: Ein Einzelner muss meist viele Monate arbeiten, um soviel Geld angesammelt zu haben, um sich ein Auto zu kaufen. Dieses Auto, in welches schon bei der Herstellung große Mengen Energie eingeflossen sind, steht dann den Großteil seiner Lebenszeit ungenutzt herum, während andere sich ebenfalls Autos kaufen, denen dasselbe Schicksal beschieden ist. Auch die Nicht-Nutzung eines Autos kostet: Versicherungsgebühren, Steuern, Platz in den Gemeinden. Welch Verschwendung von Ressourcen, Kapital und Zeit! CarSharing ist ein kreativer Ansatz, der dieses Problem aufgreift. In einem CarSharing-System teilen sich mehrere Menschen mehrere Autos, so dass deren Auslastung steigt und damit die Gesamtkosten für den Einzelnen sinken. Dieser Weg des Teilens von Ressourcen lässt sich sicherlich in andere Bereiche der Gesellschaft übertragen &#8211; wenn wir als Gesellschaft unser Augenmerk und unsere Kreativität darauf richten. CarSharing zeigt den Tausch, den der Einzelne vornimmt: Er verliert den Eigentumsstatus über ein Auto und dessen jederzeitige Verfügbarkeit, er gewinnt Zeit&amp;Geld, welches er nicht für die Anschaffung eines Autos einsetzen muss. Derzeit müssen CarSharing-Nutzer intensiver planen und die Nutzung eines Autos anmelden. Aber wie sähe unsere Mobilität aus, wenn CarSharing ein allgemein genutztes Prinzip wäre. Wenn Autos an jeder Ecke stünden, die man mietet statt sie zuvor kaufen zu müssen? Könnte man dann nicht Bequemlichkeit und Ressourceneinsparungen zu einer Win-Win-Situation verknüpfen?</p>
<p><strong>Wohin wollen wir?</strong><br />
Autos stehen auch heute schon an jeder Straßenecke. Und man könnte meinen: Das muss so sein! Weltweit sind alle Volkswirtschaften auf ein Hauptziel ausgerichtet: Wachstum. Es wird nicht hinterfragt. &#8220;Mehr Wirtschaftswachstum&#8221; ist (in)offizielle Agenda jeder Regierung der Welt. Um das zu erreichen ist es wichtig, so viele Produkte wie möglich herzustellen und zu verkaufen. Im Sinne der Steigerung des Bruttoinlandsproduktes ist Mehr immer besser. Natürlich verträgt sich das schlecht mit der Idee einer &#8220;kollektiven Suffizienz&#8221;. Je mehr Menschen sich &#8220;genügen&#8221; würden, umso schwieriger wäre es, das Ziel des ewigen Wachstums aufrecht zu erhalten. Suffizienz und Wachstumsideologie passen also nicht zusammen.</p>
<p>Doch vielleicht ist die Zielsetzung des ewigen Wirtschaftswachstums auch nicht unbedingt die sinnvollste. Auch wenn die große Politik und die Medien diese Zielsetzung unhinterfragt wiederkäuen: In einer demokratischen Gesellschaft ist es nötig, daß über Ziele diskutiert wird! Worauf wollen wir unsere Wirtschaft eigentlich ausrichten? Welchem Ziel soll unser Wirtschaften dienen? Wofür wollen wir unsere Lebenszeit &#8220;opfern&#8221;? Einfach nur für &#8220;mehr&#8221;? Was fehlt uns denn eigentlich noch?</p>
<p><strong><em>&#8221;Was will ich wirklich wirklich?&#8221;</em></strong><strong><br />
(Fridtjof Bergmann)</strong></p>
<p>Dass wir die Wahl haben, dass wir bestimmen könnten, in welche Richtung wir unsere gesellschaftliche Entwicklung ausrichten wollen, wird leider in der Öffentlichkeit viel zu selten thematisiert. Doch es ist so! Wirtschaftswachstum ist längst nicht das einzige Ziel, das sich eine Gesellschaft setzen kann. In den 1980er Jahren hat das Königreich Buthan seinem Wirtschaftssystem eine andere Zielsetzung verpasst: Dort will man das Bruttonationalglück steigern (Gross National Happiness), nicht das Bruttoinlandsprodukt. Wirtschaft soll also nicht auf möglichst großen Output optimiert werden, sondern die Rahmenbedingungen sollen so gesetzt werden, dass die Bewohner Buthans möglichst glücklich werden. Solch eine Zielsetzung scheint ungewohnt für jene, die Wirtschaftswachstum als einziges Kriterium kennen. Die Idee des Bruttonationalglücks zeigt jedoch eins: Wirtschaft könnte auch ganz anderen Zielen dienen! Doch welche Ziele wollen wir?</p>
<p><img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2009/10/nrost_ziele_wirtschaftssystem_533x400.gif" alt="nrost_ziele_wirtschaftssystem_533x400.gif" /></p>
<p>Ausgehend von &#8220;Peak Oil&#8221; könnte eine Zielsetzung lauten: Energieeffizienz steigern! Dasselbe produzieren bei halbem Energieeinsatz &#8211; wäre das nicht eine Herausforderung für das gesamte Ingenieurwesen? (Wobei der <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Das-Problem-mit-dem-Rebound-275858.html" target="_blank">Rebound-Effekt</a> zu beachten sei, denn leider führt eine höhere Energieeffizienz selten zu echten Einsparungen, vielmehr wird &#8211; durch Preis-Effekte &#8211; das Eingesparte anderswo durch Mehrverbrauch wieder verpulvert. Ein klassisches Dilemma.)</p>
<p>Die Zielsetzung könnte auch lauten: Zeiteffizienz steigern! Dasselbe produzieren bei Halbierung der Arbeitszeiten der Bevölkerung. Was wäre das für eine Welt, wenn sich unsere halbe Arbeitszeit in Freizeit wandeln würde? Und natürlich könnte das Ziel auch sein, nur noch die Hälfte zu produzieren aber trotzdem Ideen zu entwickeln, die uns die Halbierung nicht als Verzicht, sondern als Bereicherung erscheinen lassen. Mehr Zeit für Kinder, Freunde und Familie. Mehr Sozialleben statt Arbeitsleben. Gesündere Umwelt mit weniger Verkehr und weniger Ressourcenverbrauch.<br />
Doch es gäbe noch weitere Ziele, die denkbar sind und die mehr mit Genügsamkeit als mit ewigem Wachstum zu tun haben&#8230;</p>
<p>Die pessimistische Sicht auf Peak Oil sagt: Das kommt sowieso. Die Wahl der künftigen gesamtgesellschaftlichen Produktionsmenge ist keine, die wir treffen können &#8211; sie wird uns durch die Ölknappheit aufgezwungen. Unser ölabhängiger, auf Wachstum programmierter Lebensstil ist nicht nachhaltig und wird von Peak Oil hart getroffen. Die optimistische Sicht interessiert das alles nicht, sie sagt: Weiter geht&#8217;s und weiter wird es gehen! Doch abseits davon liegt die persönliche Entscheidung für den Lebensstil natürlich in der Hand eines jeden von uns. Und gipfelt in der Frage an uns selbst: Wie viel ist mir genug?</p>
<p>Norbert Rost</p>
<p><strong>Links<br />
</strong></p>
<a href="http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/108838.html" target="_blank">&#8220;Das suffizenzorientierte Leben des Individuums&#8221;</a>, eine Hausarbeit von 13 Seiten<br />
<a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Das-Problem-mit-dem-Rebound-275858.html" target="_blank">&#8220;Das Problem mit dem Rebound&#8221;</a>: Warum das Sparen an der einen Ecke die Verschwendung an einer anderen nach sich ziehen kann<br />
<a href="http://berlinradler.blog.de/2009/05/24/energiekatastrophe-6167465/" target="_blank">&#8220;Die Energiekatastrophe&#8221;</a> ist ein Beitrag im berlinradler Blog mit dem folgenschweren Satz &#8220;Was will man 2050 verbrennen, um immer noch 50% des heutigen CO2-Ausstoßes zu erreichen?&#8221;<br />
<a href="http://berlinradler.blog.de/2009/05/24/energiekatastrophe-6167465/" target="_blank">&#8220;Die 1,5 Kilowatt-Gesellschaft&#8221;</a> &#8211; Vision und Aufforderung von Hans-Peter Dürr<br />
<a href="http://www.streifzuege.org/2009/die-wahrheit-ist-dem-menschen-zumutbar" target="_blank">&#8220;Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar&#8221;</a> &#8211; &#8220;Energiewende zwischen infantilen Phantasien und Ernüchterung&#8221;<br />
nachhaltigbeobachtet.ch: <a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2009/07/24/optionen-fuer-den-uebergang-in-eine-post-fossile-zivilisation.html" target="_blank">&#8220;Optionen für den Übergang in eine post-fossile Zivilisation&#8221;</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,637580,00.html" target="_blank">&#8220;Wie wollen wir leben?&#8221;</a> fragt SPIEGEL ONLINE angesichts dessen, daß uns die Arbeit auszugehen scheint<br />
Menschen, die Inspirationen für ein weitergehendes gesellschaftliches Ziel suchen, sollten sich Utopien wie dieser zuwenden: &#8220;Die Vision der globalen Dörfer&#8221;<br />
<a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument-druck.html?id=66208553&amp;top=SPIEGEL" target="_blank">&#8220;Jahrhundert der Bescheidenheit&#8221;</a>: Ein Interview mit Kurt Biedenkopf<br />
<a href="http://www.rfi.fr/actude/articles/114/article_1504.asp" target="_blank">&#8220;Décroissance&#8221;</a> &#8211; Wachstumsverweigerer &#8211; eine Bewegung aus Frankreich (Definitionsversuch in der anarchopedia)<br />
<a href="http://www.autofrei.de/wb/pages/homepage.php" target="_blank">autofrei.de</a> &#8211; Es geht auch ohne!?
<p><strong>Norbert Rost<br />
</strong><a href="http://www.peak-oil.com" target="_blank">www.peak-oil.com</a></p>
<p><strong>Bildquelle:<br />
</strong>Kurt Michel, <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">Pixelio.de</a><strong><br />
</strong><a href="http://peak-oil.com" target="_blank">www.peak-oil.com</a><br />
<a href="http://www.regionales-wirtschaften.de" target="_blank">www.regionales-wirtschaften.de</a><strong><br />
</strong></p>
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		<title>9.10.2009 Der Mensch baut sich eine Sonne</title>
		<link>http://www.fuereinebesserewelt.info/9102009-der-mensch-baut-sich-eine-sonne/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 09:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stinnes Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kernfusion: Mit dieser Technologie ließe sich der Energiehunger der Menschheit ein für allemal stillen. Doch die Hindernisse auf dem Weg zu einem Reaktor sind immens. (von Frank Grotelüschen, abendblatt.de) Quelle: abendblatt.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kernfusion: Mit dieser Technologie ließe sich der Energiehunger der Menschheit ein für allemal stillen.</strong> <a href="http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/forschung/article750675/Der-Mensch-baut-sich-eine-Sonne.html">Doch die Hindernisse auf dem Weg zu einem Reaktor sind immens.</a> (von Frank Grotelüschen, abendblatt.de)</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a href="http://www.abendblatt.de">abendblatt.de</a></p>
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		<title>15.9.09 China baut ehrgeiziges Raumfahrtprogrammm aus</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 09:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stinnes Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[In China ist am Montag der erste Spatenstich für ein viertes Raumfahrtzentrum gemacht worden. In der Anlage auf der Insel Hainan im Süden des Landes entstehen nach Berichten staatlicher Medien eine Startrampe, ein Zentrum für die Flugkontrolle sowie Einrichtungen für technologische Entwicklung und wissenschaftliche Experimente. (handelsblatt.com) Quelle: handelsblatt.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In China ist am Montag der erste Spatenstich für ein viertes Raumfahrtzentrum gemacht worden.</strong> <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung/china-baut-ehrgeiziges-raumfahrtprogrammm-aus;2456360">In der Anlage auf der Insel Hainan im Süden des Landes entstehen nach Berichten staatlicher Medien eine Startrampe, ein Zentrum für die Flugkontrolle sowie Einrichtungen für technologische Entwicklung und wissenschaftliche Experimente. </a>(handelsblatt.com)</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.handelsblatt.com">handelsblatt.com</a></p>
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		</item>
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		<title>21.8.2009 Dein Handy verrät mehr über dich als du selbst</title>
		<link>http://www.fuereinebesserewelt.info/2182009-dein-handy-verrat-mehr-uber-dich-als-du-selbst/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 13:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stinnes Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz & Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiltelefon]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Mobiltelefon ist Soziologen als Forschungswerkzeug nützlicher als die Befragung. Zeige mir dein Handy, und ich sage dir, wer du bist: Durch dieses Verfahren wollen Wissenschaftler in der Sozialforschung traditionelle Methoden wie die Befragung ergänzen und ersetzen.  (Matthias Gräbner, heise.de) Quelle: heise.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/mobiltelefon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mobiltelefon">Mobiltelefon</a> ist Soziologen als Forschungswerkzeug nützlicher als die Befragung.</strong><br />
<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30946/1.html">Zeige mir dein Handy, und ich sage dir, wer du bist: Durch dieses Verfahren wollen Wissenschaftler in der Sozialforschung traditionelle Methoden wie die Befragung ergänzen und ersetzen.</a>  (Matthias Gräbner, heise.de)</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a href="http://www.heise.de">heise.de</a></p>
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		</item>
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		<title>Nano-Partikel: Fluch oder Segen?</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 10:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Nano-Technologie ist ja derzeit total angesagt. Da werden die reinsten Wunderprodukte versprochen, wie bspw. Kampfanzüge, die einen unsichtbar machen; Lotusblüten-Wandfarben, von denen der Schmutz einfach abperlt; oder Hemdenstoffe, die sich tatsächlich selbst reinigen. Tolle Sachen! Doch was bislang leider noch ungeklärt ist: Welche Auswirkung auf die Natur, die Ökosysteme und die Gesundheit von Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2009/03/nanopartikel-kosmetik.jpg" alt="nanopartikel-kosmetik.jpg" /></p>
<p><strong>Die Nano-Technologie ist ja derzeit total angesagt.</strong> Da werden die reinsten Wunderprodukte versprochen, wie bspw. Kampfanzüge, die einen unsichtbar machen; Lotusblüten-Wandfarben, von denen der Schmutz einfach abperlt; oder Hemdenstoffe, die sich tatsächlich selbst reinigen. Tolle Sachen! Doch was bislang leider noch ungeklärt ist: Welche Auswirkung auf die Natur, die Ökosysteme und die Gesundheit von Menschen und Tieren haben diese Mini-Partikel eigentlich, die man noch nicht mal mit einem Mikroskop finden kann – ergo, auch äußerst schwierig bspw. aus Wasser, Boden oder Luft wieder heraus filtern, sollte sich tatsächlich eine Unverträglichkeit heraus stellen&#8230;?</p>
<p>Darüber wird in Deutschland so gut wie gar nicht öffentlich debattiert – eigentlich erstaunlich, wenn man sich die Gegenwehr ansieht, die es bspw. beim Thema Gentechnik gibt. Was wahrscheinlich auch vielen Verbrauchern gar nicht bewusst ist: Diese Nano-Partikel haben längst Einzug in unseren Alltag gehalten! In viele Cremes, Sonnenschutzmitteln, Duschgels oder Seifen sollen sie schon drin sein – ohne, dass es eine Kennzeichnungspflicht gäbe und die Konsumenten sich damit aussuchen könnten, ob sie die Partikel an ihre Haut lassen wollen oder nicht.</p>
<p>Ab 2012 soll sich das ändern, dann soll es eine neue EU-Kosmetikverordnung gegen, die erstmalig eine Kennzeichnungspflicht für Nano-Partikel sowie verpflichtende Sicherheitstests für manche Nano-Materialien vorschreibt, wie das EU-Parlament gerade beschlossen hat. Das ist allerdings nur ein „Schritt in die richtige Richtung“, wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) meint. Bis zum Inkrafttreten der Verordnung im Jahr 2012 müsse es jedoch ein Moratorium für den Einsatz von Nanomaterialien in Kosmetika gelten. Denn trotz Hinweisen auf Gesundheitsrisiken würden bereits jetzt schon Nanomaterialien unkontrolliert in Sonnenschutzmitteln, Cremes, Duschgels und Seifen eingesetzt.</p>
<p>Jurek Vengels, BUND-Experte für Nanotechnologie: „Die Wirkungsweise von Nanoteilchen ist nicht ausreichend erforscht. Bis die Verordnung in Kraft tritt, werden Verbraucherinnen und Verbraucher noch jahrelang als Testpersonen missbraucht. Damit Gesundheitsschäden nicht erst erkannt werden, wenn es zu spät ist, dürfen Nanoteilchen nicht verbrauchernah eingesetzt werden.&#8221; Beispiele für Nano-Stoffe in Kosmetika sind laut BUND etwa Nano-Titandioxid und Nano-Zinkoxid, die häufig in Sonnenschutzmitteln eingesetzt werden. In Versuchen mit Zellkulturen haben sie nach Angaben des BUND Erbgut- und Zell-Schäden verursacht! In Seifen enthaltenes Nano-Silber habe sich zudem als hochgiftig für Wasserorganismen erwiesen. Fullerene, die unter anderem in Anti-Aging-Cremes enthalten sein soll, könnten die Plazenta-Schranke überwinden und von Föten aufgenommen werden.</p>
<p>Ein Hintergrund-Papier des BUND zu Nanopartikeln in Kosmetika gibts als PDF unter: <a href="http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/nanotechnologie/20090129_nanotechnologie_kosmetikverordnung_forderungen.pdf" target="_blank">www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/nanotechnologie/20090129_nanotechnologie_kosmetikverordnung_forderungen.pdf</a></p>
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		<title>Ökolandbau zu wenig erforscht</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 12:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Hunger]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologischer Landbau]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die Befürworter der Gen-technisch behaupten das Ernährungsproblem unserer Welt lösen zu können – behaupten die Vertreter der ökologischen Landwirtschaft ihrerseits, nur sie seien in dieser Lage. Und dass sie noch einige weitere Probleme lösen könnten, wie bspw. die Ertragsfähigkeit der Böden erhalten, zum Klimaschutz beitragen und zusätzlich nachwachsende Rohstoffe erzeugen. In all diesem Punkten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2009/02/bolw_landwirtschaft.gif" alt="bolw_landwirtschaft.gif" /></p>
<p><strong>Während die Befürworter der Gen-technisch behaupten das Ernährungsproblem unserer Welt lösen zu können – behaupten die Vertreter der ökologischen Landwirtschaft ihrerseits, nur sie seien in dieser Lage.</strong> Und dass sie noch einige weitere Probleme lösen könnten, wie bspw. die Ertragsfähigkeit der Böden erhalten, zum Klimaschutz beitragen und zusätzlich nachwachsende Rohstoffe erzeugen. In all diesem Punkten will der Ökolandbau vielversprechende Lösungsansätze anbieten – so der Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).</p>
<p>Doch die Auseinandersetzung scheint ein &#8220;Kampf&#8221; zwischen David und Goliath zu sein: „&#8230; diese Potenziale bleiben in der Forschungsförderung nahezu unbeachtet. Denn diese ist extrem einseitig auf eine Landwirtschaft mit Agro-Gentechnik und Chemie-Einsatz ausgerichtet“, kritisiert Alexander Gerber, Geschäftsführer des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft.</p>
<p>Den Mitteln für die Ökolandbauforschung von rund 7 Mio. Euro stünden jährlich allein 165 Mio. Euro für Biotechnologieforschung durch das Bundesforschungsministerium und 26 Mio. Euro für die Erforschung nachwachsender Rohstoffe gegenüber: „Das ist eine eklatante Ungleichstellung der verschiedenen Ansätze innerhalb der Agrarforschung“, so Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des BÖLW.</p>
<p>Zusätzlich werde die Agro-Gentechnik-Forschung von der Privatwirtschaft finanziert – BASF investiere jährlich allein 133 Mio. Euro in diesem Bereich, berichtet der BÖLW. „Gerade weil der Ökolandbau keine patentierbaren Produkte, hinter denen privatwirtschaftliche Interesse stehen, hervorbringt, muss der Staat hier Forschungs- und Entwicklungsvorhaben verstärkt fördern und fordern“, so Felix Prinz zu Löwenstein.</p>
<p>Obwohl der Ökolandbau intelligente Lösungen verspricht, dokumentierte das Bundesforschungsministerium auch durch sein Fernbleiben von der BÖLW-Veranstaltung, dass diese Option aktuell für die Politik keine Rolle spielt. „Das ist eine sträfliche Einseitigkeit, denn Aufgabe des Staates ist es, verschiedene Entwicklungsstrategien offen zu halten. Wirklich innovativ ist dabei das System, welches das gesetzte Ziel am effizientesten und mit den geringsten Nebenwirkungen erreicht“, so Gerber.</p>
<p>Weitere Infos unter: <a href="http://www.boelw.de/" target="_blank">www.boelw.de</a></p>
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		<title>Frieden fordern, Frieden fördern</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 18:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
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		<category><![CDATA[FIfF]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Rund 1,34 Billionen Dollar wurden 2007 für Rüstung ausgegeben. Ein gigantische Zahl, die man sich – auch wenn man es mit der Finanzkrise nun  gewohnt sein sollte mit größeren Summen zurecht zu kommen &#8211; wirklich nicht mehr vorstellen kann. Würde man dieses Geld nehmen und es den Armen, den Hungernden dieser Welt geben (etwa 1 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2008/11/kriegundfrieden.jpg" alt="kriegundfrieden.jpg" align="right" /><strong>Rund 1,34 Billionen Dollar wurden 2007 für Rüstung ausgegeben. </strong>Ein gigantische Zahl, die man sich – auch wenn man es mit der Finanzkrise nun  gewohnt sein sollte mit größeren Summen zurecht zu kommen &#8211; wirklich nicht mehr vorstellen kann. Würde man dieses Geld nehmen und es den Armen, den Hungernden dieser Welt geben (etwa 1 Milliarde weltweit), so wäre man mit Sicherheit viele Probleme los. Nicht nur, dass dem <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/hunger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hunger">Hunger</a> und Elend vieler Menschen ein Ende gesetzt wäre &#8211; dem internationalen Terrorismus würde das sicherlich zudem Nährboden entziehen. </p>
<p><strong>Abrüstung &#8211; keine einfache Sache</strong><br />
So einfach ist es natürlich nicht. Wer sich bedroht fühlt, wird sich nicht so leicht dazu bewegen lassen, abzurüsten. Solange die derzeitigen Atommächte zum Beispiel an ihren Waffensystemen festhalten und die Verträge zu deren Beseitigung nicht erfüllen, wird man schwerlich verhindern können, dass sich ihre Zahl vermehrt. Dennoch: Die Stimmen, die eine Wiederaufnahme der Abrüstungsbemühungen fordern, sind angesichts des (möglichen) Politikwechsels der USA wieder lauter geworden.</p>
<p>Doch was können wir tun, um auf eine friedlichere, eine waffenlose(re) Welt hinzuwirken? Eine Frage, der am vergangenen Wochenende eine interessante Veranstaltung in Aachen nachging. Das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (<a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/fiff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FIfF">FIfF</a>) lud unter dem Titel &#8220;Krieg und Frieden digital&#8221; zu einer Tagung über die derzeitige Entwicklung im Bereich der IT und Kriegstechnologie ein.</p>
<p><strong>Moderne Kriegs-IT</strong><br />
Was es bei der Konferenz zu sehen gab, war nicht nur erstaunlich &#8211; es war auch erschreckend. Erschreckend waren beispielsweise die Bilder  von unbemannten Flugzeugen und Fahrzeugen. Noch werden diese fern gesteuert. Das heißt, irgendwo sitzt ein Mensch, der die Entscheidung trifft, ob es sich bei den anvisierten Menschen beispielsweise tatsächlich um Soldaten des Gegners handelt – oder um Zivilisten. Doch die Forschung steuert nun so genannten selbst entscheidenden, autonomen Kriegsrobotern entgegen. Diese sollen dann alleine entscheiden können, ob getötet werden soll oder nicht&#8230;</p>
<p>Sowohl Dr. Jürgen Altmann von der Ruhr-Universität Bochum, als auch der Professor of Arificial Intelligence and Robotics Noel Sharkey von der University of Sheffield in Groß Britannien, warnten nicht nur davor, dass solche Entscheidungen die derzeitigen Möglichkeiten der so genannten &#8220;Artifiziellen Intelligenz&#8221; (also der per Programm ausgeführten Intelligenz) bei weitem übersteigen. Sie fragten auch nach der moralischen Verantwortung: Wie, beispielsweise, sollte man einen solchen Roboter im Falle einer Fehlentscheidung zur Rechenschaft ziehen? Welche Strafandrohungen könnten ihn zögern oder zaudern lassen?</p>
<p><strong>Verantwortung übernehmen</strong><br />
Dennoch: Die Aussicht auf reichhaltige Forschungsbudgets lassen wohl etliche Wissenschaftler vollmundige Versprechungen abgeben. Die Aussicht auf einen kriegstechnischen Vorsprung ermuntert anscheinend wiederum etliche Regierungen  zu einer üppigen Finanzierung der Forschung. Ein Kreislauf, vor dem Altmann und Skarkey warnten &#8211; und der zu durchbrechen vor allem auch in der Verantwortung der Wissenschaftler liegt. Denn jedes Mitglied dieser gebildeten, belesenen und kultivierten Wissenschaftselite muss sich die Frage stellen, wohin seine Forschungsergebnisse führen &#8211; eine Forderung zur selbstkritischen Hinterfragung, die auch <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/fiff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FIfF">FIfF</a>-Mitbegründer Professor Hans-Jörg Kreowski von der Universität Bremen stellt (siehe auch <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/prof-hans-jorg-kreowski/">Audio-Interview</a>).</p>
<p>Derweil dreht sich das Karussell weiter. Schon längst forscht man im Bereich der Nano-Technologie, einer der neuen Forschungsbereiche, für die Wissenschaftler einen unglaublichen Boom voraussehen – auch wenn (ähnlich wie bei der Gen-Technik) noch längst nicht erforscht ist, wie sich die dabei entwickelten neuen Atome auf unsere Umwelt und auf uns auswirken. Da wird beispielsweise an Anzügen geforscht, die selbständig und punktuell schusssicher (also hart) werden können &#8211; ohne die Bewegungsfreiheit der Soldaten zu sehr einzuschränken. Selbst an der alten Idee vom Tarnanzug wird getüftelt: Nano-Partikel an der Oberfläche der Anzüge sollen die Umgebung scannen und nahezu zeitgleich wiedergeben, sodass der Soldat in seiner Umgebung gleichsam verschwindet.</p>
<p><strong>Ein Fazit</strong><br />
Die moderne Kriegstechnik ist damit keineswegs ein angenehmes Thema, mit dem sich auseinander zu setzen besondere Freude bereiten würde. Dennoch ist dies wichtig &#8211; und somit auch die Veranstaltung des <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/fiff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FIfF">FIfF</a>. Denn die Frage um die Verantwortung von zivilen Opfern, die man nicht einfach Robotern und künstlichen Intelligenzen überlassen kann &#8211; oder die Folgen, die Nano-Partikel sowie überhaupt die Entwicklungen neuer Militärtechnologien möglicherweise haben könnten, gehen uns alle an. Dies sind Themen, die öffentlich debattiert &#8211; und nicht hinter verschlossenen Türen munter vor sich hin entwickelt werden sollten!</p>
<p>Übrigens: Sämtliche Vorträge sollen demnächst im <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> als Video-Podcast zur Verfügung stehen. Wir werden dann verlinken. Weitere Infos gibt es auch unter <a href="http://krieg-und-frieden-digital.de" target="_blank">http://krieg-und-frieden-digital.de</a></p>
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		<title>Prof. Hans-Jörg Kreowski</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 13:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<description><![CDATA[AUDIO. Das Forum InformatikerInnen für Frieden e.V. – kurz auch FIfF genannt – setzt sich dafür ein, dass Informationstechnik im Dienst einer lebenswerten Welt steht. Deshalb warnt die Organisation die Öffentlichkeit vor Entwicklungen in diesem Fachgebiet, die sie für schädlich halten und setzt möglichen Gefahren eigene Vorstellungen entgegen. Daneben will sie beispielsweise gegen den Einsatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2008/10/profkreowski.gif" alt="profkreowski.gif" /><br />
<strong>AUDIO.</strong> Das Forum InformatikerInnen für Frieden e.V. – kurz auch <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/fiff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FIfF">FIfF</a> genannt – setzt sich dafür ein, dass Informationstechnik im Dienst einer lebenswerten Welt steht.  Deshalb warnt die Organisation die Öffentlichkeit vor Entwicklungen in diesem      Fachgebiet, die sie für schädlich halten und setzt möglichen Gefahren eigene Vorstellungen entgegen. Daneben will sie beispielsweise gegen den Einsatz der Informationstechnik zur     Kontrolle und Überwachung kämpfen, sich für eine Abrüstung der Informatik in militärischen Anwendungen engagieren, der Vorherrschaft der Ökonomie eine humane und ökologische      Orientierung entgegen setzen und die Entwicklung von ökologisch verträglichen     Wirtschaftskreisläufen mit Hilfe von Informationstechnik fördern – um nur einige der Ziele des Vereins zu nennen.</p>
<p>Etwa 700 Männer und Frauen aus <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/wissenschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wissenschaft">Wissenschaft</a> und Praxis engagieren sich im <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/fiff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FIfF">FIfF</a>, in der Regel Fachleute der Informatik und Informationstechnik. Dabei geht es vor allem darum,  dass die Mitglieder bei ihrer Arbeit auch über deren Konsequenzen nachdenken und sich bewusst machen, dass nicht alle Probleme technisch lösbar sind. Die Organisation heißt alle willkommen, die Informationstechnik verwenden oder sich Gedanken über ihre gesellschaftliche Rolle machen &#8211; sei es in der Ausbildung, in <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/wissenschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wissenschaft">Wissenschaft</a> und der beruflichen Praxis. Der <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/fiff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FIfF">FIfF</a> will ein Forum bieten für eine kritische und lebendige Auseinandersetzung, die offen ist für alle, die mitarbeiten möchten oder auch einfach nur informiert bleiben wollen.</p>
<p>Professor Kreowski gehört zu den Mitbegründern des <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/fiff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FIfF">FIfF</a>. Er sprach mit uns über die Ziele und Arbeiten des <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/fiff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FIfF">FIfF</a>, über die Risiken der IT – und welche Konsequenzen dies aus seiner Sicht für <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/wissenschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wissenschaft">Wissenschaft</a>, Forschung und Politik hat.</p>
<p>Hier geht es zum <a href="http://www.whoopee-connections.de/blog/fuereinebesserewelt_interview_kreowski.htm">Audio-Interview</a> (MP3).</p>
<p>Und hier zur Website von <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/fiff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FIfF">FIfF</a>: <a href="http://www.fiff.de" target="_blank">www.fiff.de</a></p>
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		<title>9.10.08 Chemie-Nobelpreise: Das Leuchten der Quallen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 08:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz & Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist grün, es leuchtet, und es hat die Forschung revolutioniert: Das Protein GFP, für das der japanische Chemiker Osamu Shimomura sowie der Neurobiologe Martin Chalfie und der Physiologe Roger Tsien (beide aus den USA) nun mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet wurden. (rp-online.de, Ludwig Jovanovic) Quelle: rp-online.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist grün, es leuchtet, und es hat die Forschung revolutioniert:</strong><a href="http://www.rp-online.de/public/article/wissen/623964/Das-Leuchten-der-Quallen.html"> Das Protein GFP, für das der japanische Chemiker Osamu Shimomura sowie der Neurobiologe Martin Chalfie und der Physiologe Roger Tsien (beide aus den USA) nun mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet wurden.</a> (rp-online.de, Ludwig Jovanovic)</p>
<p><strong>Quelle:</strong><br />
<a href="http://www.rp-online.de">rp-online.de</a></p>
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