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	<title>Für eine bessere Welt &#187; PR</title>
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	<description>Menschen, Ideen, Visionen, Projekte und Aktionen für eine bessere Welt.</description>
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		<title>Atome spalten &#8211; Der mediale Streit um die Kernenergie</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 12:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der derzeitige Streit um die Laufzeiten von Atomkraftwerken tritt auf der Stelle. Es wird gerangelt. Die Fronten sind verhärtet. Ganz klar: Atome spalten. Doch bei allem Gezerre um die Energiepolitik der Zukunft scheinen die Langzeitfolgen für künftige Generationen von einem schwarzen Fleck verdeckt. Atomlobbyisten, BDI und Energiekonzerne berufen sich auf den internationalen Wettbewerb, haben aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2009/09/pixelio_atomkraft_sergej23.jpg"><img class="size-full wp-image-3977 alignright" title="Pixelio Atomkraft Sergej23" src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2009/09/pixelio_atomkraft_sergej23.jpg" alt="" width="247" height="192" /></a>Der derzeitige Streit um die Laufzeiten von Atomkraftwerken tritt auf der Stelle. Es wird gerangelt. Die Fronten sind verhärtet. Ganz klar: Atome spalten. Doch bei allem Gezerre um die Energiepolitik der Zukunft scheinen die Langzeitfolgen für künftige Generationen von einem schwarzen Fleck verdeckt. Atomlobbyisten, BDI und Energiekonzerne berufen sich auf den internationalen Wettbewerb, haben aber keine überzeugenden Konzepte für die Lagerung des Atommülls parat. Mit einer privaten Initiative versuchen sich Niklas Sum (24) und Philipp Schächtele (25) der <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a>-Großoffensive der Befürworter entgegen zu stemmen &#8211; und setzen dabei auf die Kraft des Internet.</p>
<p></p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/atomkraft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Atomkraft">Atomkraft</a> war schon immer ein strittiges Thema. In den 70er Jahren stellten sich Tausende von Menschen bei Wind und Wetter auf die Straße um zu demonstrieren, ketteten sich an Zäune und Schienen an &#8211; kämpften für eine Zukunft ohne hoch radioaktiven Schrott, der uns noch über Generationen gefährden wird. Erfolglos. Die meisten Bauvorhaben wurden durchgesetzt und auch die sogenannten &#8220;Endlager&#8221; wurden erst mal eingerichtet, offiziell als Versuchslager, inoffiziell, um Fakten zu schaffen&#8230;</p>
<p><strong><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/atomkraft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Atomkraft">Atomkraft</a>, eine katastrophale Geschichte</strong><br />
Dann kam der GAU in Tschernobyl und die ganze Welt hatte eine Zeit lang ein Gefühl dafür was es heißt, Angst vor radioaktiver Verstrahlung zu haben. Auf der anderen Seite des Planeten zeigte der Unfall in Harrisburg, im Kernkraftwerk Three Mile Island, dass mit dieser Energie nicht zu Spaßen ist und man sehr genau darüber nachdenken sollte, welche Konsequenzen billiger Strom heute für die Zukunft haben wird. Denn kein Ort ist wirklich sicher und kein Mensch unfehlbar. Wer will garantieren, dass sich in der Zukunft &#8220;Störfälle&#8221; dieser Art nicht wiederholen. Wer kann dafür bürgen, dass sich die Atommülllager wirklich als endlich erweisen? Die Erde ist kein statischer Ort und jede auch noch so sicher wirkende Höhle kann in einigen hundert Jahren ihre Struktur verändern, instabil werden, brüchig und damit hoch gefährlich.</p>
<p>Der Skandal um Asse II zeigt uns deutlich, dass man noch nicht einmal so lange warten muss. Erdgeschichtlich betrachtet in kürzester Zeit wurde aus einem Lager ein Dilemma. Ich erinnere mich an eine Reportage im NDR-Fernsehen die den Anschein erweckte, dass Asse II so sicher sei, dass man sogar Touristen durchführen könnte. Unvergessen die Szene in der eine Besucherin das fließende Wasser am Felsen ableckt. Ob sie das heute wohl bereut?</p>
<p>Und dennoch: <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/atomkraft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Atomkraft">Atomkraft</a> sei wichtig. Ohne diese gingen in wenigen Tagen die Lichter aus und wer in Zeiten der Globalisierung im Wettbewerb nicht abgehängt werden wolle der müsse nun mal darauf zugreifen, da der so erzeugte Strom so günstig sei. Das dabei auch Subventionen eine Rolle spielen steht nicht oben auf der Liste der Argumente. Das aber ein wirtschaftliches Konkurrenzsystem uns dazu zwingt, so bedenkenlos mit der Gesundheit unserer <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> und Enkel zu spielen wirft Fragen auf: Wie viel kann so ein Wirtschaftssystem wert sein? Wie teuer ist diese Energie eigentlich, wenn man die Langzeitkosten (und womöglich noch Gesundheitskosten) dazu rechnet? Warum stehen diese Fragen nicht im Mittelpunkt der Debatte?</p>
<p><strong>Billiger Strom ist gut für das Klima?</strong><br />
Neuerdings kommt noch das Pro-Argument &#8220;Klima&#8221; dazu. Da wird doch von den Befürwortern tatsächlich behauptet, dass wir das Klima schonen würden, wenn wir nur die nächsten Jahrzehnte auf billigen Atomstrom setzten. Doch gab es da nicht mal ein Zusammenhang in der Argumentation der Klimaapologeten, zwischen Energieverbrauch und Erderwärmung? Wir, dass heißt die reichen Nationen der Erde, verbrauchten zu viel Energie und heizten das Klima damit förmlich auf? Sollte die Energiegewinnung also günstig bleiben, würde doch auch mehr Energie &#8211; oder zumindest nicht weniger &#8211; verwendet, oder? Die Lösung hieße doch also nicht billig zu produzieren, sondern weniger, bzw. diese effizienter zu nutzen&#8230; und dies erfordert nun mal neue und regenerative Konzepte. Aber das ist egal, selbst wenn die Pro-Experten das Gegenteil vorrechnen, bleibt uns das Atommüllproblem.</p>
<p>Eins ist klar: Die Menschen haben Angst vor Atomenergie und sind mehrheitlich durchaus bereit, darauf zu verzichten. Doch die Fronten sind verhärtet und der Streit nimmt bereits groteske Züge an. Zum Beispiel bei einem Kanzlerinnenbesuch in einem Meiler im Emsland: <a href="http://www.sueddeutsche.de/x5i38o/3542911/Spannung-im-Atomkraftwerk.html" target="_blank"><em>&#8220;Lingen &#8211; Es knallt schon am Atomkraftwerk, da ist die Kanzlerin noch gar nicht angekommen. Mit groben Schuhen treten Werksschützer schwarze und gelbe Luftballons platt, auf denen Totenköpfe zu sehen sind. Atomgegner haben die Ballons gerade massenhaft in die Luft steigen lassen. &#8216;Abschalten, abschalten&#8217;, skandieren 300 Demonstranten. Dann fliegt Angela Merkels Hubschrauber ein. Es regnet in Strömen.&#8221;&#8230;</em></a> (sueddeutsche.de)</p>
<p><strong>David gegen Goliath</strong><br />
Die Medienhoheit über das Thema scheint für Befürworter und Gegner entscheidend und so passt es auch ins Bild, dass zwei Aktionen derzeitig um Stimmen buhlen, und versuchen die Mehrheit der Menschen hinter sich zu versammeln. Eine der Beiden hat einen millionenschweren Etat und kann alle Register ziehen (Anzeigen in Tageszeitungen, Werbespots, Auftritte in Talkshows). Die andere muss auf das Internet und Flüsterpropaganda setzen.</p>
<p>1. Pro: <a href="http://www.energiezukunft-fuer-deutschland.info/">www.energiezukunft-fuer-deutschland.info</a><br />
2. Kontra: <a href="http://energie-ohne-zukunft.de/">energie-ohne-zukunft.de</a></p>
<p>Was die Befürworter wollen ist offensichtlich. Interessanter ist der Einsatz der beiden Initiatoren der Atomgegner:</p>
<p>&#8220;<strong>David gegen Goliath: Mit einer privaten Internetinitiative stellen sich 2 junge Männer der Atomlobby entgegen</strong></p>
<p>Mit sündhaften teuren Anzeigen warben am Samstag Konzernvorstände für die Atomenergie und stellten ihren „Energiepolitischen Appell” zur Unterstützung ins Internet. Niklas Sum (24/Berlin) und Philipp Schächtele (25/Freiburg), die davon aus einer Vorab-Meldung erfuhren, wollten das nicht einfach hinnehmen. Kurzentschlossen bastelten sie eine eigene Homepage, stellten einen eigenen Appell: „<a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/kernkraft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kernkraft">Kernkraft</a> ist Energie ohne Zukunft” ins Netz und teilten dies Freunden mit. Samstag um 17.00 Uhr ging die Seite an den Start und binnen 24 Stunden hatten sie die<br />
Nase vorn. Pünktlich zum Arbeitsbeginn heute um 08.00 Uhr legte dann die Atomseite wieder nach und liegt derzeit in Führung. Man darf auf die Entwicklung in den nächsten Stunden und Tagen gespannt sein.</p>
<p>Sum und Schächtle, die keiner Partei oder Umweltorganisation angehören und keine Millionen-Beträge für überregionale Anzeigen haben, setzen dabei ganz auf die neuen Medien. „Das war wirklich ein Schnellschuss”, sagt Niklas Sum auf Anfrage „und wir hatten keine sehr konkrete Vorstellung, wie die Resonanz sein würde.” Natürlich hätten sie gehofft, dass ihre Website über soziale Medien rasch verbreitet wird und deutlich mehr Unterstützer findet als die teure Kampagne der Industrie.</p>
<p><strong>Presseanfragen:</strong><br />
Da Niklas Sum und Philipp Schächtele berufstätig sind, bitten sie für Presseanfragen die eMail-Adresse energie-ohne-zukunft@web.de zu nutzen und rufen dann zurück.&#8221;</p>
<p>Wer also meint, dass man das Atommüllproblem aus Gründen des Globalisierungsdrucks vernachlässigen sollte, lässt am besten die Finger davon. Alle anderen sollten das Projekt von Sum und Schächtele unterstützen &#8211; und das geht <a href="http://energie-ohne-zukunft.de/unterstuetzen" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Zukünftige Generationen werden in diesem Streit nicht gefragt, wie auch. Aber was würden sie wohl sagen, wie würden sie entscheiden? Diese Frage sollten wir uns stellen, wenn wir uns tatsächlich anmaßen wollen für sie zu entscheiden.</p>
<p><strong>Bildquelle:</strong><br />
© <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">Pixelio.de</a>, Sergej23</p>
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		<title>Buchtipp: Die Einflüsterer</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 14:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Angst vor Sozialabbau, Sorge um die Zukunft &#8211; es wird immer stiller im Land. Politik und Wirtschaft haben leichtes Spiel: Wir sind auf direktem Weg in den Maulkorb-Staat. Wird Ruhe zur ersten Bürgerpflicht?&#8221; fragt provokativ der Klappentext des Buches &#8220;Die Einflüsterer&#8221;, von Klaus Norbert. Ich bin zwar noch nicht ganz durch, doch möchte ich Euch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2010/04/buchtipp_dieeinfluesterer.gif"><img class="size-full wp-image-5547 alignright" title="buchtipp_dieeinfluesterer" src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2010/04/buchtipp_dieeinfluesterer.gif" alt="" width="179" height="286" /></a><strong>&#8220;Angst vor Sozialabbau, Sorge um die Zukunft &#8211; es wird immer stiller im Land.</strong> Politik und Wirtschaft haben leichtes Spiel: Wir sind auf direktem Weg in den Maulkorb-Staat. Wird Ruhe zur ersten Bürgerpflicht?&#8221; fragt provokativ der Klappentext des Buches &#8220;Die Einflüsterer&#8221;, von Klaus Norbert. Ich bin zwar noch nicht ganz durch, doch möchte ich Euch gern dieses Buch ans Herz legen. Wortakrobatisch, pointiert und in jedem Fall hochgradig polemisch, fragt der Autor nach, warum wir &#8211; obwohl der Himmel über uns zusammen bricht &#8211; kaum noch Widerstand leisten. Warum wir uns lieber durch triviale Mediennichtigkeiten ablenken lassen und durch halbseidene Informationen gegeneinander aufbringen, als endlich den Mund auf zu machen. Warum wir uns lieber in offensichtliche Lügen flüchten und diese gegen warnende Andersdenkende verteidigen, anstatt zurück zu einem solidarischen Miteinander zu finden. Ein emotionales Plädoyer für das eigenständige Denken.</p>
<p>Die Welt steht auf dem Kopf, dass lässt sich ja auch schon so beobachten &#8211; ohne dass man über Zusammenhänge im Weltgeschehen, über die Hintergründe der Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte nachdenkt. Irgend etwas stimmt nicht mehr, läuft vollends aus dem Ruder &#8211; und das in alle Richtungen. Doch während sich die Menschen in den 80er Jahren laut, fantasievoll und so gar nicht angepasst zur Wehr setzten, auf die Straße gingen, politisch aktiv wurden, scheint heute (fast) tote Hose. Klaus Norbert fragt nach und steckt dabei den Finger in die Wunde, genau dort, wo es eigentlich weh tun sollte&#8230;</p>
<p>Warum können wir uns als Nation darüber aufregen, wenn Deutschland ein Fußballspiel vergeigt? Wir beginnen zu schreien, zu fluchen, mit roten Köpfen und aller Wucht unseres emotionalen Wesens. Wenn wir jedoch beobachten, wie durch eine verfehlte Politik ganze Nationen ruiniert werden, wenn Armut, Angst vor der Zukunft oder Missgunst untereinander wachsen, dann interessiert das quasi niemanden wirklich ernsthaft. Wenn irgendein Pop-Sternchen mal so richtig &#8220;auspackt&#8221;, die falsche Klamotte beim Auftritt trägt oder böszungig über die Konkurrenz her fällt, dann geht das Thema durch alle Medien. Wenn aber landesweite Katastrophen am Horizont dräuen, schalten wir lieber auf einen anderen Kanal. Schlimmer noch, wir greifen mittlerweile jeden an, der aus der Reihe tanzt und das Spielchen nicht mitmacht, beschimpfen ihn und zeigen keinerlei Mitleid mit Andersdenkenden. Was ist uns verloren gegangen? Warum lassen wir das mit uns machen &#8211; obwohl wir vielleicht ahnen, dass es demnächst auch uns treffen wird?</p>
<p>Dabei nimmt Klaus Norbert kein Blatt vor den Mund. Das wirkt manchmal schnodderig und provozierend, doch trifft er damit eben auch den Kern unseres schnodderigen und provozierenden Wesens, dass immerhin geeignet ist, genauso schnodderig und provokant mit anderen umzugehen. Auf einen groben Klotz gehört eben ein grober Keil, oder? Neben der ganzen ernst Literatur die den ernsten Problemen ernsthaft beizukommen bemüht ist, kommt diese direkter an, fräst sich ins Gehirn. Hier wird der Stammtischmensch in uns angesprochen, aber das ist nicht schlimm.  Sollte es sich also nicht um ein rein rhetorisches Mittel handeln und nur sprachliches Kalkül sein, dann nimmt man dem Autoren glatt ab, dass er bis zur Ohnmacht verblüfft und geradezu wütend ist.</p>
<p>Das Buch bewegt sich einmal quer durch Wirtschaft, Politik, Wissenschaft Medien und Unterhaltung und zählt die endlosen Missstände auf; verdichtet sie zu einem Molloch der Manipulation. Denn die &#8220;Einflüsterer&#8221; sitzen überall. Sie nutzen die Mittel der <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a>, beeinflussen Politiker, machen die Medien von sich abhängig und nutzen jede Gelegenheit, damit wir ihren Botschaften nicht entkommen. Sie liefern uns Phrasen in Talkshows, Leitartikeln in den Zeitschriften, Beiträgen in Radio und Internet. Sie bestimmen Tenor und Inhalt der Nachrichten, die Richtung die unsere &#8220;freie Presse&#8221; zu nehmen hat, um ihre höchsteigenen Interessen politisch durchzusetzen. Dabei ist ihnen kein Mittel zu schäbig und sie sich selbst nicht zu schade. Die Einflüsterer erschaffen Szenarien und Weltbilder, die wir dankbar annehmen, nachplappern und sogar in privaten Gesprächen verteidigen &#8211; wenn nötig mit Inbrunst. Selbst nachdenken, nachfragen, nachhaken und damit auch die Intentionen der Einflüsterer aufzudecken, ja, so weit geht es dann doch nicht.</p>
<p>Wer also neben den oft schwafelig, gestelzten Analysen der wissenschaftlich und pseudowissenschaftlich Fachbücher &#8211; die dann am Ende womöglich sogar noch falsch liegen, oder neue Einflüsterungen mit sich bringen &#8211; mal zur Abwechslung eine etwas knarzige Selbstanalyse lesen will, ist mit diesem Buch gut bedacht. Natürlich braucht es auch wissenschaftliche Abhandlungen zur Krise in uns und um uns herum. Doch die zu einem riesigen Berg aufgehäufte Problemverfilzung die sich letztlich ja in unseren Köpfen abspielt und von uns deshalb toleriert wird, weil wir uns ablenken und weg schauen können, hilft uns, den Finger wieder auf uns selbst zu richten. Beim Lesen tritt man automatisch einen Meter zurück und beobachtet sich selbst. Auch wenn man die Argumente und auch die beschriebenen Fälle bereits kennt, macht gerade der Rundumschlag Schluss mit der Nebelfront in die wir uns nur zu gern immer wieder begeben.</p>
<p>Ich bin wie gesagt noch nicht ganz durch, aber auffällig ist, dass der Autor uns warnen will. Warnen vor der Zwietracht die wir in Zeiten materieller Not zu entwickeln beginnen. Warnen vor der Eigenbrötlerei, dem Streit den wir in unsere Mitte sähen lassen und auch warnen vor den Folgen unserer eigenen (arroganten) Ignoranz. Wir haben es schon soweit kommen lassen. Dann sollten wir zumindest an dieser Stelle des Weges innehalten. Wir sollten uns und auch der Welt Fragen stellen: Wie konnte es soweit kommen? Was habe ich dazu getan? Was habe ich unterlassen zu tun? Warum gebe ich meinesgleichen die Schuld an der Misere? Will ich wirklich die Entscheidung der &#8220;Oberen&#8221; bis zum bitteren Ende mittragen? Sind mir die nächsten Generationen egal? Geht es immer nur um materiellen Besitz in meinem Leben? Wie kommen wir wieder raus aus dem Strudel?</p>
<p>Fragen, deren Antworten wir nicht von anderen erwarten können. Hier müssen wir endlich mal selbst nachdenken &#8211; uns damit auch endlich wieder ein Stück von den Einflüsterern befreien. Anders kommen wir wohl aus der Nummer nicht mehr raus.</p>
<p><strong>Taschenbuch: 320 Seiten<br />
Verlag: Heyne Verlag (6. April 2010)<br />
ISBN-10: 3453601513<br />
ISBN-13: 978-3453601512<br />
Preis: 9,95 Euro</strong></p>
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		<title>Radio: Von der Geburtenrate bis zur Rentenlüge &#8211; Wer setzt Themen und warum?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 19:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmanipulation]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Deutschen sterben aus. Mit dieser fabelhaften These schlagen wir uns nun schon seit Jahren herum. Jetzt hören und lesen wir: Die Geburtenraten steigen wieder. &#8211; Deutschland vergreist. Auch diese These wabert durch die Medien. Zu solchen Behauptungen kommt man nur, wenn man nicht rechnen kann und Statistiken falsch deutet. Sagen Kritiker der üblichen Demografie-Debatten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2009/12/pixelio_medienmacht_dieterschuetz.jpg" alt="pixelio_medienmacht_dieterschuetz.jpg" style="width: 349px; height: 262px" align="right" height="276" width="364" />Die Deutschen sterben aus. </strong>Mit dieser fabelhaften These schlagen wir uns nun schon seit Jahren herum. Jetzt hören und lesen wir: Die Geburtenraten steigen wieder. &#8211; Deutschland vergreist. Auch diese These wabert durch die Medien. Zu solchen Behauptungen kommt man nur, wenn man nicht rechnen kann und Statistiken falsch deutet. Sagen Kritiker der üblichen Demografie-Debatten. &#8211; Wie kommt es zu solchen Diskussionen? Wer bestimmt, worüber in diesem Land geredet, was gedacht wird? Die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung, die Talkshows und andere Stammtische? Denkfabriken, wissenschaftliche Institute, politische Stiftungen? Und wir laufen wie die Lämmer hinter den Hirten her und blöken deren Parolen nach. Das Blöken der Lämmer &#8211; heute Abend in Der Tag.</p>
<p></p>
<p><strong>Prof. Michaela Kreyenfeld</strong>, MPI für demographische Forschung Rostock<strong><br />
Ulrike Herrmann</strong>,Wirtschaftskorrespondentin taz<strong><br />
Prof. Thomas Etzemüller</strong>, Historiker, Uni Oldenburg<strong><br />
Jan Eggers</strong>, hr-Internetexperte<strong><br />
Prof. Ulrich Sarcinelli</strong>, Politologe, Uni Koblenz-Landau</p>
<p>Moderation:<strong> Peter Zudeick</strong></p>
<p>Hier geht es zur<strong> <a href="http://mp3.podcast.hr-online.de/mp3/podcast/derTag/derTag_20091211.mp3" target="_blank">RADIOSENDUNG</a></strong>.</p>
<p><strong><strong>Bildquelle:<br />
</strong></strong>Dieter Schütz, <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">Pixelio.de</a></p>
<p><strong><strong>Quelle:</strong><br />
Mit freundlicher Genehmigung<br />
<a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=6684">hr2-kultur | Der Tag</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Radio: Das Gebabbel von heute &#8211; die Fakten von morgen: Die Ökonomie der Aufmerksamkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 11:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
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		<description><![CDATA[Bundesregierung will Banken zur Kreditvergabe zwingen. Bundesbank fordert Rente ab 69. 1,5 Millionen Milchkühe sollen geschlachtet werden. Drei Schlagzeilen aus den letzten Tagen. Ihnen gemeinsam ist: Sie entstanden aus Randbemerkungen oder Überlegungen, die eigentlich nichts Handfestes waren. Jetzt aber sind sie in der Welt und auf dem besten Weg ins Faktische. Sie starten als politischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2009/07/pixelio_onair_timheinrichsnol.jpg" alt="pixelio_onair_timheinrichsnol.jpg" /><br />
<strong><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/bundesregierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesregierung">Bundesregierung</a> will Banken zur Kreditvergabe zwingen. Bundesbank fordert Rente ab 69. 1,5 Millionen Milchkühe sollen geschlachtet werden. </strong>Drei Schlagzeilen aus den letzten Tagen. Ihnen gemeinsam ist: Sie entstanden aus Randbemerkungen oder Überlegungen, die eigentlich nichts Handfestes waren. Jetzt aber sind sie in der Welt und auf dem besten Weg ins Faktische. Sie starten als politischer Testballon und werden &#8211; bei Gefallen &#8211; Politik. Und bei Nichtgefallen immer noch ein schönes Scheingefecht…<br />
<br />
<strong>Horst Röper</strong>, Medienwissenschaftliches Institut Formatt<strong><br />
Hans-Joachim Neubauer</strong>, Rheinischer Merkur, Autor von „Fama. Eine Geschichte des Gerüchts“ Maas 2005<strong><br />
Prof. Claudia Mast</strong>, Kommunikationsforscherin, Universität Hohenheim<strong><br />
Prof. Ulrich Sarcinelli</strong>, Politologe, Vizepräsident Universität Koblenz-Landau</p>
<p>Moderation:<strong> Florian Schwinn</strong></p>
<p><strong><br />
</strong>Hier geht es zur<strong> <a href="http://www.hr-online.de/website/static/flashplayer/mediaplayer.swf?file=http%3A%2F%2Fwww.hr.gl-systemhaus.de%2Fmp3%2Fpodcast%2FderTag%2FderTag_20090723.mp3&amp;width=160&amp;height=138" target="_blank">RADIOSENDUNG</a></strong>.</p>
<p><strong><strong>Bildquelle:<br />
</strong></strong>Tim Heinrichs-Noll, <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">Pixelio.de</a></p>
<p><strong><strong>Quelle:</strong><br />
Mit freundlicher Genehmigung<br />
<a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=6684">hr2-kultur | Der Tag</a></strong></p>
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		<title>Spieglein, Spieglein&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 16:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Medien bestimmen unsere Wahrnehmung, unsere Meinungen und damit auch unser Handeln. Denn die meisten Dinge die wir über das Leben wissen, haben wir nicht selbst erlebt. Unser Weltbild ist ein Konstrukt aus Informationen die uns die Medien liefern; Informationen die wir selektiv wahrnehmen und nur selten überprüfen &#8211; weil sie so schön in unser Weltbild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2008/08/pixelio_medien_doatsch.jpg" alt="pixelio_medien_doatsch.jpg" align="right" height="251" width="379" /><strong>Medien bestimmen unsere Wahrnehmung, unsere Meinungen und damit auch unser Handeln. </strong>Denn die meisten Dinge die wir über das Leben wissen, haben wir nicht selbst erlebt. Unser Weltbild ist ein Konstrukt aus Informationen die uns die Medien liefern; Informationen die wir selektiv wahrnehmen und nur selten überprüfen &#8211; weil sie so schön in unser Weltbild passen. Wir ahnen vielleicht, dass wir nicht alles glauben sollten was uns da aufgetischt wird. Aber die wenigsten sind Experte genug oder haben die Zeit, die Spreu vom Weizen zu trennen. Und so überlassen wir den Medien mehr und mehr die Hoheit über unser Weltbild. Doch anstatt sie infrage zu stellen, suchen wir uns lieber informelle Nischen, in die wir uns zurück ziehen können, vertrauen nur noch ausgewählten Quellen oder schützen uns mit Ablenkung und Zerstreuung vor em täglichen Informationsbombardement. Während sich in anderen Ländern die Menschen gegen Manipulation und sinnfreie Unterhaltung formieren, bleibt es bei uns weitgehend still. Höchste Zeit also, die Arbeit der Medien mal insgesamt unter die Lupe zu nehmen.<br />
Unsere &#8220;moderne&#8221; Informationsgesellschaft beschießt uns täglich mit Tausenden von Informationen: Kaum sind wir aus dem Schlaf erwacht, geht es schon los. Wir lesen die Werbung auf der Verpackung der Frühstücksflocken, hören nebenbei die neuesten Meldungen Radio oder lesen Zeitung. Später auf dem Weg zur Arbeit traktieren uns die mehr oder weniger aufdringlichen Werbebotschaften am Straßenrand, auf den Autos, in den Schaufenstern der Geschäfte und sogar auf der Kleidung der Passanten. Später nutzen wir das Internet, lesen hier vielleicht einige weitere News vom Tage, werden wieder mit Werbung konfrontiert, unterhalten uns mit unseren Arbeitskollegen über alles was die Welt bewegt, lesen in der Pause eine Illustrierte oder ein politisches Magazin, die Werbung auf dem Pausensnack, auf dem Getränkeautomaten&#8230;</p>
<p>Danach gehen wir vielleicht noch etwas einkaufen und versinken geradezu in einer Fülle von Werbebotschaften, Produktmarken, Plakaten und Flyern. Danach, zuhause angekommen, bereiten wir uns das Essen zu, hören dabei wieder Radio und setzen uns später vor den Fernseher, um die Nachrichten zu schauen, einen Spielfilm (mit Werbeunterbrechung) oder surfen noch mal im World Wide Web. Auf Schritt und Tritt werden wir von Informationen bedrängt. Kein Wunder, dass wir irgendwann einfach nicht mehr können und uns in uns selbst zurückziehen, auf Durchzug schalten, und in der Wahl der gewählten Informationesquellen stark eingrenzen. Wir sind einfach satt. Zu viele Informationen überfordern unseren Verstand und unsere Gefühle. Am Ende eines jeden Tages brummt uns der Schädel und wieder einmal formt sich aus den Fragmenten ein Gesamtbild, die Tagesrealität die sich in unserem Bewusstsein verdichtet.</p>
<p>Um in diesem täglichen Bombardement an Informationen zu bestehen, können wir gar nicht anders als zu selektieren. Unser Sinne sind permanent damit beschäftigt, nur noch das zu uns durchzulassen was unseren Verstand nicht überfordert und seelisch zu sehr bedrängt. Doch was dringt zu uns durch und warum? Eine Frage die sich nicht nur Werber stellen, sondern auch Medienmacher. Sie haben subtile Tricks und ausgebuffte technische Werkzeuge entwickelt, um unseren mentalen Schutzring zu überwinden und ihre Botschaft zumindest in unserem Unterbewusstsein zu platzieren, wo sie sich unbemerkt und unerkannt versteckt hält, bis sie im richtigen Moment aktiviert wird und uns zu genau den Assoziationen und Handlungen zwingt, die gewünscht sind. Bei der Produktwerbung nochvergleichsweise harmlos, aber was ist mit den politischen Informationen?</p>
<p>In diesem Beitrag befassen wir uns mit diesen Tricks. Tricks, mit denen uns die Medienmacher um die Finger wickeln wollen. Wir beschäftigen uns mit den manipulativen Techniken und Strategien, die unsere Weltsicht, unsere politischen und gesellschaftlichen Einstellungen, unser Kaufverhalten und nicht zuletzt das Bild von uns selbst, beeinflussen sollen.</p>
<p><strong>Der Journalismus von heute</strong><br />
Die Medien haben eine ganz konkrete Aufgabe. Sie sollen ein Gewissen der Öffentlichkeit sein, der Gerechtigkeit dienen und den Mächtigen genau auf die Finger schauen. Eine Aufgabe, die in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg eine genauso große Priorität genoss, wie die politische Gewaltenteilung in Judikative, Legislative und Exekutive. Die Medien gelten als vierte Macht im Staat und tragen damit eine große demokratische Verantwortung. Zumindest in der Theorie. Denn in der Praxis sieht es ganz anders aus. Die sogenannten &#8220;Leitmedien&#8221; befinden sich weitgehend fest in der Hand weniger Medienkonzerne und haben sich zu reinen Sprachrohren wirtschaftlicher Interessen machen lassenm. Interessen die mächtiger sind als die Politik, vielmehr dieser sogar sagen, wo es lang zu gehen hat. So hat sich mit den Jahren ein geschlossenes System an Nutznießerschaften entwickelt und damit den Niedergang der unabhängigen Presse eingeleitet. Ausnahmen, die bekanntlich die Regeln bestätigen, haben leider nur wenig Einfluß auf diese Gesamtentwicklung.</p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/journalisten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalisten">Journalisten</a> im Jahr 2009 haben die Wahl: Entweder sie lassen sich vor den Karren spannen und schaffen es so, sich innerhalb ihrer Struktur nach oben zu dienen &#8211; oder sie nehmen ihre ureigenen Aufgaben wahr und versuchen, investigative Recherche (auch gegen wirtschaftliche Interessen) zu betreiben. Im ersten Fall können sie sicher sein, dass sie als willfährige Wortverdreher vom System gehalten und geschützt werden &#8211; zumindest bis zur nächsten Rationalisierungswelle. Gehen sie den zweiten Weg, droht ihnen ein Leben abseits ihres Berufstandes, der wirtschaftliche Ruin oder sogar juristische Repressalien. Kein Wunder, warum sich die meisten &#8220;ernsten&#8221; <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/journalisten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalisten">Journalisten</a> für den Komplott, für die Täuschung der Bevölkerung und die eigene Karriere entscheiden.</p>
<p>In den meisten Redaktionen herrscht, nicht zuletzt wegen Unterpersonalisierung, ein raues Klima. Der Kunde, der seine Anzeigen und Werbeclips schaltet,  gibt den Ton an, denn er hat das Geld. Und so muss unter Zeitdruck produziert werden, am besten nach dem Minimax-Prinzip &#8211; wenig Aufwand viel Ertrag. Da ist meist kein Platz für große Recherche oder tiefer gehende Themen. Entweder bedient er sich bei den wenigen großen Presseagenturen, die ihn mit Themen versorgen oder er greift auf die stetig wachsende Zahl an <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a>-Meldungen zurück &#8211; auch im politischen Ressort. In jedem Fall wird er sich meist hüten, Dinge zu hinterfragen, gegen die Kundeninteressen zu recherchieren oder sonst wie den Mund aufzumachen. Selbst bei politischen Magazinen kann man seit einigen Jahren einen Verfall journalistischer Sitten beklagen, denn auch sie haben ihre grundeigene Aufgabe bereits hinter sich gelassen und beliefern den wahrheitshungrigen Leser, Zuhörer und Zuschauer nur mit etwas intellektueller Besserwisserei, Scheinrecherchen und letztlich doch wieder mit eben genau der Propaganda zu der sie die Lobbyisten und Geldgeber nötigen. Und so wundert man sich nicht eben selten über die seltsamen Tendenzen von Artikeln auch etablierter Magazine.</p>
<p><strong>Es soll niemand sagen, man habe es nicht gewusst:</strong></p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/spieglein-spieglein/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Knapp und auf den Punkt gebracht. Ein Ausschnitt aus dem medienkritischen Klassiker &#8220;Network&#8221;:</strong></p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/spieglein-spieglein/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Cui Bono?</strong><br />
Eine Frage die sich jeder Detektiv bei der Ermittlung seiner Kriminalfälle stellt ist: &#8220;Wem nützt es?&#8221; Genau mit dieser Frage sollte man beginnen, wenn man sich mit den Medien beschäftigt. Was bei der Werbung noch leichter auszumachen ist- denn hier soll einzig und allein etwas verkauft werden &#8211; fällt bei den Medienberichterstattung schon schwerer. Wem nützt der Artikel, den wir gerade lesen, wem die politische Dokumentation im Fernsehen, wem das Fazit dass wir aus einer Talkshow ziehen, wem die Meldung in den Nachrichten, wem die belanglosen Reality-Soaps, Gerichtsshows und Infotainment-Sendungen und diversen Formate, die uns rund um die Uhr serviert werden? Auf dem ersten Blick allen und jedem, doch auf den zweiten Blick entdecken wir ein System hinter dem Ganzen. Ein Prinzip, ein Konzept dass nur ein Ziel hat: Unsere Realität (und damit uns selbst) zu formen.</p>
<p>Wenn wir mal alle Inhalte aus Fernsehen, Radio, Zeitungen und Internet zusammennehmen, so können wir diese ohne weiteres in zwei einfache Bereiche gliedern: a) Meinungsbildung und b) Unterhaltung. Doch sie wirken unmittelbar aufeinander und verschmelzen immer mehr. Ganz gleich, ob wir eine Illustrierte aus der Yellowpress zur Hand nehmen, eine Unterhaltungssendung für die Kids einschalten, eine &#8220;anspruchsvolle&#8221; Talk-Show oder einen mehrseitigen Artikel aus einem &#8220;investigativen&#8221; Politikmagazin aufschlagen: Bei näherer Betrachtung geht es stets darum, Aufmerksamkeit zu erreichen, uns zu unterhalten und &#8220;durch die Blume&#8221; unsere Meinung zu beeinflussen; ein Weltbild zu generieren.</p>
<p>Diesem Ziel unterwerfen sich nicht nur ethische Ansprüche, sondern gleichfalls auch die journalistische Distanz und Ausgewogenheit. Unterhaltung ist das Mittel, um uns zu bannen und genau die Information in uns zu platzieren, die die gewünschte Meinung formt. Das kann eine politische Haltung sein, ein gesellschaftliches Vorurteil, das Gefühl der Ohnmacht, Ärger, vielleicht sogar Hass auf irgend jemanden &#8211; oder einfach nur eine Falschinformation, um von anderen Hintergründen abzulenken. Das kann aber genauso ein Impuls sein, der unser Kaufverhalten steuert, uns Angst einjagt oder unsere allgemeine Resignation fördert. Man kann sich die gesamte Zeitungslandschaft, das Fernsehen, die Radiowelt und auch das Angebot der Großen im Internet ansehen und wird nicht eine Ausnahme finden, denn immer geht es um Kaufen und Verkaufen, aber auch politische und gesellschaftliche Interessen, die &#8211; besser oder schlechter gemacht &#8211; uns über Emotionen &#8220;verkauft&#8221; werden sollen.</p>
<p>Qui Bono? Ganz bestimmt dem jeweiligen Redakteur, dem <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/journalisten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalisten">Journalisten</a>, der uns den Braten auftischt und das Produkt verkaufen soll. Denn er verdient damit sein Geld und kann die zweifelhafte Erfolgsleiter hinauf steigen. In jedem Fall aber dem Verleger, dem Besitzer der Radio- und Fernsehstationen, der Verlage und Mediengruppen, denn er verdient an den Einschaltquoten oder Verkaufs- oder Zugriffszahlen. Er kann Werbeclips und Anzeigen verkaufen, lukrative Partnerschaften mit anderen Unternehmen eingehen oder auch den Aktienkurs seines Unternehmens steigern. Er kann sich politisch verdient machen, wenn er es schafft, die Öffentlichkeit für politische Freunde zu gewinnen. Und wer hat das Nachsehen? Der Konsument, der Leser, Hörer und Zuschauer. Wir alle. Denn wir sollen stets nur das essen was auf den Tisch kommt&#8230;</p>
<p><strong>Das Instrumentarium der Manipulation</strong><br />
Wer glaubt, dass in der Medienwelt auch nur irgendetwas dem Zufall überlassen bliebe, der irrt sich gewaltig. Wer weiß schon dass der informative Beitrag über ein neues Auto, den er eben im Fernsehen gesehen hat, von der Automobilindustrie lanciert wurde? Wer weiß, dass der engagiert und leidenschaftlich geschriebene Artikel in seinem Lieblingszeitung von den <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a>-Profis aus irgend einem Ministerium oder den Abteilungen eines Unternehmens kommt? Wer weiß, dass die Vorabendserie &#8211; von der er keine Folge verpasst &#8211;  Teil einer gesellschaftspolitischen Agenda ist? Wer weiß, dass die Lieblingssendung seines Kindes massiv auf dessen Art die Welt zu begreifen, Probleme zu lösen oder zum Beispiel Mitgefühl zu entwickeln Einfluss nimmt? Wer weiß, dass die Botschaft der ach so kontroversen Talk-Show schon lange feststand? Und selbst wenn er es weiß, was kann er daran ändern?</p>
<p>Medien sind nicht unabhängig &#8211; wie auch? Ein kommerzieller Sender ist den Anzeigenkunden verpflichtet, den Aktionären und allzu oft auch der politischen Agenda der Besitzer. Und die öffentlich rechtlichen Medien sind Sprachrohr der jeweiligen politischen Interessen im Hintergrund &#8211; mal mehr und mal weniger erfolgreich. Es geht wie so oft allein um die Macht, Realitäten herzustellen und bestehende Wirklichkeiten zu verbiegen. Um diese Ziele zu erreichen, greifen die Medienmacher auf harmlose, weniger harmlose und geradezu hinterlistige Tricks zurück. Das Instrumentarium der Manipulation ist reichhaltig. Nur ein paar Beispiele:</p>
<p><strong>1) Politiker-Inszenierung mit gestellten Bildern</strong><br />
Ein Politiker soll von der Partei und den hinter ihm stehenden Wirtschaftskräften aufgebaut werden, um eine gewünschte politische Linie zu verkaufen. Was geschieht? Er wird von den Medien in das richtige Bild gerückt. Dabei spielt es keine große Rolle, ob diese Bilder der Wahrheit entsprechen. Hauptsache die (nicht kritische) Öffentlichkeit nimmt ihn so wahr, wie es sich die <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a>-Strategen ausmalen.</p>
<p>Beispiel 1: <a href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID4912964_REF2488,00.html">(NDR) Außenminister Frank-Walter Steinmeier PR-Feldzug in Afghanistan</a><br />
Beispiel 2: <a href="http://www.welt.de/webwelt/article1112299/Merkel_und_Gabriel_bestaunen_die_Eisschmelze.html">(WELT ONLINE) Merkel und Gabriel bestaunen Eisschmelze</a><br />
Beispiel 3: <a href="http://www.abendblatt.de/daten/2007/12/20/829337.html">(abendblatt.de) Der Mann des Jahres (Wladimir Putin)</a></p>
<p>Nicht mehr als Illusion: Hier inszenieren sich Politiker und schaffen optische Assoziationen. Wir sollen sie als kühn, stark, weise, mitfühlend oder wie auch immer gewünscht wahrnehmen. Dabei ist die Fantasie der politischen <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a>-Berater oftmals nicht allzu regsam. Wie häufig konnten wir schon Fotos sehen, auf denen sie mit fester Hand am Ruder irgend eines Schiffes stehen, nur um zu zeigen dass sie alles im Griff haben? Wie häufig sehen wir sie in eine (fiktive) Menge lächeln, winken und feixen, damit wir glauben, sie seien beliebt? In Wirklichkeit, steht dort keine Sau&#8230; Wie häufig schütteln sie Hände, drücken Unbekannte an ihr Herz, küssen <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a>&#8230; Abgedroschen? Ja. Wirksam? Ja, leider noch immer.</p>
<p><strong>2) Die fiktive öffentliche Meinung</strong><br />
Ein Politiker soll nach Meinung seiner Gönner oder Widersacher entweder in den Medien aufgebaut oder niedergemacht werden. Hier wäre es selbst für den Boulevard-<a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/journalisten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalisten">Journalisten</a> zu plump, direkt vorzugehen. Es ist immer einfacher und effizienter eine öffentliche Meinung hinter sich zu scharren. Und wenn es die nicht gibt, so wird sie halt künstlich gemacht. Auch hierfür gibt es zahlreiche Beispiele. Eine auffällige Kampagne in dieser Richtung konnten wir vor einiger Zeit erleben, als der US-amerikanische (noch) <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">Pr</a>äsidentschaftsanwärter Barack Obama auf Europa-Tour war. Man schaffte ihm ein optisches wichtiges Umfeld (das an die berühmte J. F. Kennedy-Rede erinnern sollte) und machte im Vorfeld reichlich Wind darum (Live-Übertragung, dutzende von Experten-Interviews, Europameisterschaft-Party-Stimmung etc.) und konnte so auf Tausende von Zuschauern vor Ort hoffen. Diese versetzte man in hinreichend Feierlaune, um die Bilder wiederum als Obama-Euphorie hochzustilisieren. Geschafft: Genau diese Bilder brauchten wiederum Obamas Wahlkampfstrategen für seine Heimat &#8211; schließlich wurde ihrem Schützling vorgeworfen, er habe keine politische Auslandserfahrung&#8230;<br />
Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-33603.html">(SPON) Bildstrecke Obamania</a></p>
<p><strong>3)  Ein unliebsamer politischer Gegner</strong><br />
In der informellen Nahrungskette steht der Konsument an der letzten Stelle und wie wir alle wissen, beißen den letzten die Hunde. Ein besonders ausgebufftes Spielchen betreiben hier die TV-Talkshows, die sich investigativ und tiefschürfend geben, letztlich aber aber nie genau die Fragen aufwerfen, die es dringend zu klären gälte. Das Konzept sieht stattdessen vor, eine mediale Rampe zur Verfügung zu stellen, auf der Politiker sich inszenieren können und über die man unliebsame Gestalten des öffentlichen Lebens zur Unperson umformen und vom medialen Rand schubsen kann. Die politischen Talkmaster fungieren hier als Stichwortgeber und Agitatoren. Sie lassen sich vor den Karren spannen und sind bereit, ein als politische Aufklärung getarntes Fernsehformat &#8211; das noch dazu von uns Bürgern über Gebühren finanziert wird &#8211; zur schnöden Meinungsbildung zu mißbrauchen. Ihnen geht es nicht wirklich darum, Probleme zu lösen, als vielmehr ihre Zuschauer auf eine vorgegebene Denkweise zu reduzieren und gewünschte Lösungswege in ihre Köpfe zu setzen. Ganz so, wie es die Kaste der politischen Lobbyisten wünscht. Sie sind sich nicht zu Schade und werden sich irgendwann einmal der Frage stellen müssen, warum sie bei diesem Spiel mitgemacht haben. Auch hier mag es Ausnahmen geben, doch sind diese medial leider eher unbedeutend.</p>
<p><strong>Spieglein, Spieglein&#8230;</strong><br />
&#8220;Ich glaube nur das was ich sehe.&#8221;, wie häufig habe ich diesen Satz persönlich gehört, wenn es mal wieder um strittige politische Fragen ging. Der Hinweis, dass man aber auch nicht alles glauben solle, was man zu sehen bekommt, wurde meist mit einem etwas trotzigen Achselzucken quittiert und das Gespräch kam schnell darauf zum Erliegen. Wie sollte das auch gehen, wenn zwei Menschen ganz unterschiedliche Informationsquellen nutzen, um sich das Leben zu erklären?</p>
<p>Wir brauchen nur zwei Zeitungen mit gegensätzlicher politischer Ausrichtung nebeneinander zu legen und schon können wir über ein und den selben Sachverhalt gänzlich unterschiedliche Aussagen lesen. Doch was stimmt und was nicht? Würden wir tatsächlich so weit gehen, dass wir die Inhalte miteinander vergleichen, dass wir uns anschauen, wem zum Beispiel der Verlag gehört der die Zeitung produziert oder den Background des jeweiligen Verfassers recherchieren? Nein, wenn das Geschriebene in unser Weltenschema passt, verpufft im selben Moment genau jene kritische Haltung mit der wir gegenläufige Meinungen bedenken.</p>
<p>Dabei halten uns unsere Medien einen Spiegel vor, der uns genau das gibt, was wir erwarten, wenn wir in ihn hinein schauen. Dabei ist jedes Mittel Recht: Die Manipulation von Bildern, versteckte (sublimierte) Botschaften die nur von unserem Unterbewusstsein wahrgenommen werden oder aber &#8211; ganz simpel &#8211; die Lügen der Volksvertreter und Wirtschaftsbosse, die uns alles erzählen würden, nur um sich selbst Vorteile zu verschaffen. Die Medien teilen die Welt in gut und böse, richtig und falsch auf und servieren uns ihre Sicht der Dinge immer wieder und auf allen erdenklichen Wegen. Keine Frage, es handelt sich hier um nichts anderes als Propaganda.</p>
<p>Hier eine kleine Dokumentation, die sich mit den Machenschaften und Tricks der Medienmanipulatoren beschäftigt:</p>
<p><strong>Der Krieg um die Köpfe &#8211; Teil 1 (Intro):</strong></p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/spieglein-spieglein/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Der Krieg um die Köpfe &#8211; Teil 2 (Die Rolle der Medien):</strong></p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/spieglein-spieglein/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Der Krieg um die Köpfe &#8211; Teil 3 (Die Rolle der Medien):</strong></p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/spieglein-spieglein/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Der Krieg um die Köpfe &#8211; Teil 4 (Die Rolle der Medien):</strong></p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/spieglein-spieglein/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Der Krieg um die Köpfe &#8211; Teil 5 (Die Rolle der Medien):</strong></p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/spieglein-spieglein/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Auch wenn die alternativen Medien teils mit denselben Denkstrukturen operieren und die Welt in gut und schlecht aufteilen wollen, so entnimmt man ihnen immerhin den Anspruch auf Unabhängigkeit und den tiefen Wunsch auf freie Meinungsbildung und -äußerung.<em> </em>Dennoch laufen sie Gefahr, letztlich zu genau dem zu werden was sie verabscheuen: Einem Instrumentarium zur Erschaffung von Wirklichkeiten und eine Speerspitze gegen all diejenigen, für die die alte Welt, die alte Wirklichkeit in Trümmern liegt und die sich ohnmächtig und hilflos fühlen. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass dieser (im Moment noch digitale) Informationskrieg in absehbarer Zeit zu einer spürbaren Realität in der realen Welt wird. Denn wenn sich zwei Gruppen mit ihrer Weltsicht diametral gegenüber stehen, dann werden sie einander immer ähnlicher. Das liegt in der Natur der Sache. Was verloren geht, ist die Toleranz &#8211; auf der einen Seite schon längst verloren, auf der andere bereits in Auflösung begriffen. Man wundert sich, warum kaum einer auf den Gedanken kommt, dass sich so auch alternative Medien instrumentalisieren lassen und man (ganz freiwillig) einen gesellschaftlichen Spaltungsprozess voran treibt &#8211; eine Spaltung, die sich schon in einigen Monaten rächen könnte.</p>
<p>Und noch eine weitere, interessante Dokumentation:</p>
<p><strong>Die Propaganda Maschine (1/3 ):</strong></p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/spieglein-spieglein/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Die Propaganda Maschine (2/3 ):</strong></p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/spieglein-spieglein/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Die Propaganda Maschine (2/3 ):</strong></p>
<p><a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/spieglein-spieglein/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>In der Physik gibt es den Spruch: Aktio = Reaktio, welcher besagt, dass jede sich auswirkende Kraft eine gleich starke Gegenkraft bewirkt. Diesen zugrunde legend, lassen sich auch gesellschaftliche Dynamiken verstehen, in diesem Fall die Dynamik politischer Aggression. Was, wenn die politischen Strategen genau das wollen? Was, wenn sie<em> </em>auf diese Weise politische Freidenker vereinnahmen und indirekt vor den Karren ihrer Agenda spannen? Diese Agenda sieht offensichtlich eine Destabilität der Bevölkerung vor, welche sich nun mal am besten durch Spaltung und Disharmonie, Vorurteile und gegenseitigen Hass erzielen lässt. Jeder der daran mitwirkt und nicht gleichzeitig integrative Elemente (für alle) bereit hält, macht sich zum Handfutter genau derer gegen die er aufbegehren will.</p>
<p><strong>Aussichten</strong><br />
Wenn die Bevölkerung tatsächlich eine Chance auf Freiheit, insbesondere Willensfreiheit, nutzen will &#8211; denn diese schrumpft fast täglich um ein weiteres Stück &#8211; dann wird sie dies nur schaffen, wenn sie möglichst alle ins Boot holt, und nicht die Techniken und Denkstrukturen der großen Medien imitiert. Wenn sie eine Chance auf Besserung der Verhältnisse wünscht, dann sind Integration, Solidarität und eine positive Vision für die Zukunft der einzige Weg. Alles andere führt früher oder später zur vollständigen Desintegration und zum Verfall der gesamten Gesellschaft. Was dann übrig bleibt, wird eine verängstigte Menschenherde sein, die sich bereitwillig vor jeden Karren spannen lässt, nur um dem persönlichen Dilemma zu entfliehen.<em> </em></p>
<p>Eine zerstörte Gesellschaftsstruktur bietet keinerlei Halt mehr, für niemanden.</p>
<p>Die Medienvertreter haben es soweit kommen lassen, sich nicht nur ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nach und nach zu entziehen, sondern sich zu Marionetten der Mächtigen machen zu lassen. Wenige Ausnahmen mögen die Regel bestätigen. Doch wird uns das reichen? Tatsache ist, dass sich in der gegenwärtigen Krise immer mehr Menschen von der Politik angewidert abwenden oder sich an ihre Hausmedien klammern, damit aber genau diesen die Arbeit noch leicht machen. Der einzige Ausweg wäre hier ein Umdenken der alternativen Medienmacher, denn es bedarf alternativer Konzepte, um die verängstigten und verunsicherten Menschen ins Boot zu holen, ihnen Mut zu machen und einen Ausweg zu zeigen. Hier haben sie ein großes Entwicklungspotenzial, dass jedoch zur Zeit noch an der fehlenden Selbstreflexion und hausgemachter Selbstgerechtigkeit scheitert. Es geht gar nicht so sehr um die Wahrheit, denn die hat bekanntlich viele Väter, sondern darum, was man daraus macht&#8230;</p>
<p><strong><em>&#8220;Ich würde es mir dringend wünschen, dass es unter denen, die die Medien machen, eine Art Verschwörung gäbe, menschlich ermutigend zu sein.&#8221;</em></strong><br />
Richard von Weizsäcker (*1920), dt. Politiker (CDU), 1984-94 Bundespräsident</p>
<p><strong>Bildquelle:</strong><br />
doatsch, <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">Pixelio.de</a></p>
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		<title>Lobbyisten aufgedeckt und aufgeschreckt</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 12:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Biosprit]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby-Register]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
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		<description><![CDATA[  Schon wieder gibt es einen Lobby-Medien-Skandal. Wieder handelt es sich bei den beteiligten Akteuren um das deutsche Lobbyunternehmen EPPA GmbH und die &#8220;Denkfabrik&#8221; Berlinpolis. Die beiden waren bereits im Zusammenhang mit dem PR-Skandal um die Deutsche Bahn von der Organisation LobbyControl genannt worden (siehe beispielsweise folgende News). Nun geht es um den Verband der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2009/07/lobbyimus_pixelio.jpg" alt="lobbyimus_pixelio.jpg" /></p>
<p><strong>Schon wieder gibt es einen Lobby-Medien-Skandal. </strong>Wieder handelt es sich bei den beteiligten Akteuren um das deutsche Lobbyunternehmen EPPA GmbH und die &#8220;Denkfabrik&#8221; Berlinpolis. Die beiden waren bereits im Zusammenhang mit dem <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a>-Skandal um die Deutsche Bahn von der Organisation LobbyControl genannt worden (siehe beispielsweise <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/11709-lobbycontrol-enthullt-erneut-verdeckte-offentlichkeitsarbeit/" target="_blank">folgende News</a>). Nun geht es um den Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. (VDB). 2008 soll er laut den Recherchen von LobbyControl auf die nicht gerade ehrenhafteste Art Werbung für  <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/biosprit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Biosprit">Biosprit</a> gemacht haben, um ihn – weil er in der öffentlichen Debatte allgemein hinterfragt wurde (siehe auch <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/aktion-gegen-ausbeutung-fur-agro-sprit/" target="_blank">diesen Beitrag / diese Aktion</a>) – in ein positiveres Licht zu rücken.</p>
<p>Laut LobbyControl sollen beispielsweise Mitarbeiter von Berlinpolis Leserbriefe veröffentlicht haben, ohne sie als <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a> zu kennzeichnen bzw. auf ihre Tätigkeit bei Berlinpolis hinzuweisen. Die Leserbriefe wurden daher  unter anderem bei FAZ.Net, FR-Online, Welt, Junge Welt, Märkische Allgemeine und der Taz veröffentlicht. Darüber hinaus soll der Berlinpolis-Geschäftsführer Daniel Dettling Artikel im Namen von Berlinpolis bei der FTD und der Welt publiziert haben, die sich für die positiven Aspekte des Biosprits aussprachen. Wie schon im Fall der Bahn soll zudem die Internetseite www.zukunftmobil.de, die inzwischen aus dem Netz genommen wurde, als Plattform für Online-Beiträge genutzt worden sein, die nicht als <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a> erkennbar waren. Schließlich soll Berlinpolis eine Forsa-Umfrage zum Thema <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/biosprit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Biosprit">Biosprit</a> in Auftrag gegeben und eine Podiumsdiskussion mit dem Titel &#8220;Tank<br />
oder Teller?&#8221; veranstaltet haben. Das brisante daran: Auf dem Podium sollen unter anderem die CDU-Politikerin und Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen (BMELV), Michael Kauch (MdB und umweltpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion) sowie Helmut Lamp (MDB für die CDU und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Bioenergie) anwesend gewesen sein!</p>
<p>Aber es wird noch besser: Die Berlinpolis-Mitarbeiter Katrin Päzolt und Martin Becker sollen nämlich auch Artikel zum Thema Energie auf der Website &#8220;Kreativen Ökonomie&#8221; veröffentlicht haben – ohne ihn als <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a>-Beitrag zu kennzeichnen. Allerdings: Die Seite wird vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie in Nordrhein-Westfalen betrieben! Erstaunlicherweise wurde die Site von 2007 bis 2009 von Berlinpolis gepflegt! (Laut Wirtschaftsministerium ist der Vertrag inzwischen ausgelaufen.)<br />
Der Deutsche <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a>-Rat, das Selbstkontrollorgan der <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a>-Branche, hatte die EPPA GmbH erste letzte Woche für die Durchführung und Steuerung der Bahn-Affaire öffentlich gerügt – und kann jetzt wohl noch mal nachlegen. Allerdings hat der Rat keinerlei wirkliche Sanktionsmöglichkeiten. Das es in dieser Hinsicht keine Kontroll- und Handlungsmöglichkeiten gibt (die Selbstkontrolle scheint ja offensichtlich nicht zu funktionieren!), muss sich ändern! LobbyControl schlägt schon seit langem ein ein gesetzlich verankertes Lobbyisten-Register, das Lobbyisten zur Transparenz über ihre Auftraggeber und Budgets verpflichtet (in den USA gibt es so etwas schon). Deshalb gleich hier auch unser Aufruf: Unterstützen Sie unsere Forderung und unterzeichnen Sie<br />
jetzt unseren Online-Appell an den Bundestag:</p>
<p><a href="http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/lobby-appell/" target="_blank">www.lobbycontrol.de/blog/index.php/lobby-appell/</a><br />
Bildquelle: <a href="http://www.pixelio.de " target="_blank">pixelio.de </a></p>
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		<title>24.5.09 Die fragwürdigen PR-Kampagnen der Bundesregierung</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 09:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Familienministerium]]></category>
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		<description><![CDATA[Gar nicht weggeduckt hat sich, wenn es darum ging die eigenen Erfolge unters Volk zu bringen, das Ministerium dieser Dame. Teure Werbekampagnen von Ministerien kennen wir ja. Doch der Familienministerin hat das nicht gereicht. Nein, Zeitungsartikel und Hörfunkbeiträge wurden produziert und gesendet, beziehungsweise abgedruckt. (SWR.de, Report Mainz) Quelle: SWR.de, Report Mainz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gar nicht weggeduckt hat sich, wenn es darum ging die eigenen Erfolge unters Volk zu bringen, das Ministerium dieser Dame.</strong> <a href="http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=2478132/18nebdd/index.html">Teure Werbekampagnen von Ministerien kennen wir ja. Doch der Familienministerin hat das nicht gereicht. Nein, Zeitungsartikel und Hörfunkbeiträge wurden produziert und gesendet, beziehungsweise abgedruckt.</a> (SWR.de, Report Mainz)</p>
<p><strong>Quelle:</strong><br />
<a href="http://www.swr.de">SWR.de, Report Mainz</a></p>
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		<title>24.4.09 Firmen bezahlen Blogger für geschönte Beiträge</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 10:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;Wie das Beispiel der USA zeigt, hat dieser Trend aber auch ein neues Problem entstehen lassen. So setzt inzwischen eine zunehmende Zahl von Unternehmen auf bezahlte Blogger, die per Auftragsarbeit bestimmte Produkte mit einer besonders positiven Meinung bewerten und diese dann auf einschlägigen Seiten im Web veröffentlichen. (pressetext austria) Quelle: pressetext austria]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;Wie das Beispiel der USA zeigt, hat dieser Trend aber auch ein neues Problem entstehen lassen.</strong> <a href="http://pressetext.at/news/090424002/firmen-bezahlen-blogger-fuer-geschoente-beitraege/">So setzt inzwischen eine zunehmende Zahl von Unternehmen auf bezahlte Blogger, die per Auftragsarbeit bestimmte Produkte mit einer besonders positiven Meinung bewerten und diese dann auf einschlägigen Seiten im Web veröffentlichen.</a> (pressetext austria)</p>
<p><strong>Quelle:</strong><br />
<a href="http://pressetext.at">pressetext austria</a></p>
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		<title>Die Regierung kapieren</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 10:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf meinen Streifzügen durch das Netz entdeckte ich vor kurzem eine poppige Website der Bundesregierung, die sich an unsere Jüngsten wendet, die &#8220;junge Seite der Bundesregierung&#8221;. &#8220;regierenkapieren&#8221; ist eine multimediale Plattform mit quitschbunter Optik, Videos wie bei Youtube, Mitmachaktionen und natürlich jede Menge aufklärenden Inhalten für die Kids. Da gibt es Themen wie &#8220;Wo das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2008/09/website_regierenkapieren.gif" alt="website_regierenkapieren.gif" /><br />
<strong>Auf meinen Streifzügen durch das Netz entdeckte ich vor kurzem eine poppige Website der <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/bundesregierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesregierung">Bundesregierung</a>, die sich an unsere Jüngsten wendet, die &#8220;junge Seite der <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/bundesregierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesregierung">Bundesregierung</a>&#8221;.</strong> &#8220;regierenkapieren&#8221; ist eine multimediale Plattform mit quitschbunter Optik, Videos wie bei Youtube, Mitmachaktionen und natürlich jede Menge aufklärenden Inhalten für die Kids. Da gibt es Themen wie &#8220;Wo das Steuergeld am Ende bleibt&#8221;, &#8220;Talentschmiede Deutschland&#8221; oder auch Wettbewerb fördert das Zeitungslesen&#8221;.   Und natürlich geht es um <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a>, aber auch um die Kanzlerin, die man hier in allen Lebenslagen sehen kann: Symphatisch, fürsorglich, milde &#8211; eben so, wie wir sie kennen.</p>
<p><strong>Alles klar soweit? </strong><br />
Kritik? Nein, Kritik gibt es keine &#8211; zumindest nicht von den Kindern und natürlich auch keine Eigenkritik von der Regierung selbst.  Kriege? Ja, die gibt es überall auf der Welt. Und Deutschland hat selbstverständlich nichts damit zu tun, sondern wird ausschließlich von der Sorge um die Menschen umtrieben: <em>&#8220;Vor allem außerhalb Europas gibt es sehr viele Länder in schwierigen Situationen. In einigen von ihnen herrscht Krieg. Menschen werden verletzt und müssen sterben. Deutschland und viele andere Länder wollen das nicht zulassen. Sie wollen helfen, die Konflikte zu lösen. Deshalb schicken sie Soldatinnen und Soldaten in diese Länder.&#8220;</em> Ach ja, wenn es Deutschland nicht gäbe, und auch nicht unsere Regierung, dann sähe es in der Welt ein gutes Stück schlechter aus. Wie gut, dass unsere <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> dies hier erfahren.</p>
<p>Entwicklungshilfe? Klar, die gibt es auch &#8211; und ganz viel davon. Denn Deutschland möchte nicht, dass die <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> in armen Ländern leiden: <em>&#8220;Die meisten dieser Länder, in denen <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> arbeiten müssen, sind Entwicklungsländer&#8221;<a href="http://www.regierenkapieren.de/Webs/KW/Content/DE/Lexikon/Lexikon/E/entwicklungsland.html" title="Entwicklungsland"></a></em><em>. Dort sind die Menschen sehr arm, müssen hungern oder leiden an Krankheiten, gegen die sie keine Medizin haben. Es gibt kaum Krankenhäuser und Ärzte. Selbst sauberes Wasser oder richtige Toiletten sind für viele einfach nicht da.&#8221; </em>Wenigstens ein klitzekleiner Hinweis darauf, warum die <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> in anderen Ländern arm sind? Nicht ein Hinweis auf den Kolonialismus von gestern und heute, Patent- und Lizenz-Praktiken internationaler Konzerne, die die ärmsten Länder immer weiter an die Wand drängen, Waffenverkäufe in Dritte Welt Regionen, Ausbeutung, Unterstützung von Umstürzen, Bürgerkriegen&#8230; hmm &#8230; mit derart (brutalen) Details sollte sich ein Kind  nicht herumschlagen müssen.</p>
<p>Im Spielebereich können die Kids dann etwas über unsere Regierungsvertreter erfahren. Skandale, leere Versprechungen, kalter Zynismus, Regelungswut, Überwachungswahn? Nein, natürlich nicht. Es reicht vollkommen aus, wenn man den richtigen Namen den lächelnden Politikergesichtern zuordnet. Mehr braucht es wohl nicht, um zu kapieren.</p>
<p>Auf diesen Seiten erfährt ein Kind alles was es über die Regierung wissen sollte, aber eben auch nicht mehr. Eine kritische Haltung und selbständiges Denken sind hier nicht so sehr gefragt, wie das Verständnis dafür, dass die Welt ein einziger Wettbewerb ist, in dem sich die Besten durchsetzen &#8211; gegen die Schwächeren, in denen die Schlauen glücklich sind und die Dummen, tja die Dummen anscheinend sehen müssen wo sie bleiben.</p>
<p><strong>Kritik, gibt´s die nicht?</strong><br />
Die Website regierenkapieren hat nur ganz knapp ihren besser passenden Namen verfehlt. &#8220;Regierung akzeptieren&#8221; träfe die Sache genauer. Warum gibt es auf dieser Seite keine Möglichkeit, spontan Fragen zu stellen, seine Sorgen und Nöte zu benennen, auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen&#8230;? Was dabei heraus käme, kann man auf <a href="http://xxlkillababe.wordpress.com/2007/06/30/kinder-stellen-politiker-fragen-die-antworten-zeugen-von-nix-links-wissen/">dieser Seite</a> hier an einem recht harmlosen Beispiel sehen.</p>
<p>So bleibt nichts nach, außer einem fahlen Beigeschmack der an einen süßen, bunten Bonbon erinnert, der am Ende nur nach viel Zucker schmeckte, die Zähne zusammen klebt &#8211; und irgendwann wohl auch noch Zahnschmerzen bereiten wird.</p>
<p><strong>Besser wäre.</strong>..<br />
Die kommende Zeit braucht kritische Geister, Menschen die in der Lage sind, sich selbst und auch unsere Welt infrage zu stellen, Alternativen zu finden, ein Gefühl für Gerechtigkeit und Verantwortung zu entwickeln, größere Zusammenhänge zu sehen, und dann doch an das Gute im Menschen zu glauben. Allein die Wettbewerbsphilosophie wird nicht ausreichen. Unsere <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> erben von uns eine zerbrechliche und kränkelnde Welt. Eine Welt die jedoch ihr Zuhause ist. Wenn wir sie naiv und unkritisch halten (aus Angst vor der Kritik an uns), dann werden sie die großen Probleme nicht meistern.</p>
<p>Ich suche noch nach eine Website (der Regierung?), die sich öffnet für diese Kritik, sich öffnet für die Fragen der <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a>, die ehrlich mit ihnen ist und mit ihnen gemeinsam echte Perspektiven erarbeitet. Ich werde wohl noch eine Weile suchen&#8230;</p>
<p><strong>Quelle:</strong><br />
<a href="http://www.regierenkapieren.de/Webs/KW/DE/Homepage/home.html__nnn=true">regierenkapieren</a><br />
Bildquelle: regierenkapieren</p>
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		<title>15.9.08 Irland ist überall</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 07:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europapolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[BERLIN/DUBLIN (Eigener Bericht) &#8211; Ein deutscher Europapolitiker verlangt die Unterstellung sämtlicher EU-Regierungen unter eine einheitliche PR-Strategie. Es sei &#8220;ein Skandal&#8221;, dass &#8220;der Ministerrat, und damit die Regierungen in der EU&#8221;, ein &#8220;gemeinsames Kommunikationskonzept mit dem Parlament und der Kommission verweigert&#8221;, erklärt der Europaabgeordnete Jo Leinen (SPD). (german-foreign-policy.com) Quelle: german-foreign-policy.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BERLIN/DUBLIN (Eigener Bericht) &#8211; Ein deutscher Europapolitiker verlangt die Unterstellung sämtlicher <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/eu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with EU">EU</a>-Regierungen unter eine einheitliche <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/tag/pr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PR">PR</a>-Strategie.</strong> <a href="http://www.german-foreign-policy.com">Es sei &#8220;ein Skandal&#8221;, dass &#8220;der Ministerrat, und damit die Regierungen in der EU&#8221;, ein &#8220;gemeinsames Kommunikationskonzept mit dem Parlament und der Kommission verweigert&#8221;, erklärt der Europaabgeordnete Jo Leinen (SPD).</a> (german-foreign-policy.com)</p>
<p><strong>Quelle:</strong><br />
german-foreign-policy.com</p>
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