cahoots verrät Journalistenverbindungen

Das mit der freien Presse ist so eine Sache. Wer kennt nicht den Spruch „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“? Das Add-On „cahoots“ zeigt Verbindungen von Journalisten zeigen – direkt im Browser!

Die Idee kam den beiden Studenten Alexander Barnickel und Jonas Bergmeier nach dem Beitrag über das Geflecht von Politik, Wirtschaft und Medien in der Sendung „Die Anstalt“ (siehe unten). Denn was soll man tun, was glauben und wie seine kritische Distanz zum Gelesenen bewahren, wenn man gar nicht weiß, wer das ist, der den Artikel verfasst hat? So kann man nun direkt im Browser sehen, bei welchen Politik- und Wirtschaftsverbänden bzw. Interessengemeinschaften der Verfasser (oder die Verfasserin) Mitglied/Referent(in)/Gast etc. ist.

Die User können übrigens helfen das Angebot der Datenbank zu erweitern. Jeder kann eigene Vorschläge für Verbindungen zur Prüfung einsenden.

Unsere Ziele sind unter anderem, den Vorgang der Verifizierung des Quellmaterials zu optimieren, enger mit Journalisten zusammenzuarbeiten und der Community mehr Möglichkeiten der Teilhabe zu geben. Zur Zeit wird das Projekt von zwei Studierenden betrieben, die nebenbei mit einem Bein im Berufsleben stehen: Viel Zeit bleibt daher nicht. Deshalb hilft uns praktische Unterstützung eurerseits. Wenn ihr also mit Engagement und Interesse für das Thema aufwartet und vielleicht auch noch etwas von serverseitiger Programmierung, Webtechnologien oder Pressearbeit versteht, meldet euch einfach hier: mail[at]cahoots.pw . Durch die angesprochenen Pläne könnten zukünftig Serverkosten anfallen, weshalb wir uns über eine kleine Unterstützung via Flattr sehr freuen würden.

Und so funktioniert die Anwendung

Hier der Beitrag aus „Die Anstalt“, vom 29. April 2014

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=5_c2-Yg5spU[/youtube]
Autor: Marek Als kleiner Junge lief ich immer mit einem Bleistift in der Hand herum und fragte die Menschen in meiner Umgebung Löcher in den Bauch. Denn genauso stellte ich mir einen Reporter vor: wie einen Detektiv mit Schreibblock... Auch heute noch versuche ich gegen die Ungerechtigkeit in der Welt anzutreten – so wie meine Helden von damals. Und das Projekt „Für eine bessere Welt“ ist ein wichtiger Teil dieser Arbeit.
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