Die olympischen Spiele sind nun schon einige Tage im Gange – und in den klassischen Medien sieht, liest und hört man eigentlich nur noch Kuscheliges. Wer up-to-date bleiben will, was die Menschenrechtslage in China angeht, kann sich beispielsweise über die spezielle Website von Human Rights Watch informieren: http://china.hrw.org.

Die News beispielsweise vom 13. August:  Ein 58-jähriger Aktivist, der an einer genehmigten Demonstration in dem dafür zugewiesenen Areal teilnehmen wollte, wurde nun anscheinend am 11. August in Haft genommen.

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Daneben listet die Seite auch die Top-Sponsoren der diesjährigen olympischen Spiele auf – und stellt deren CSR-Richtlinien zur Schau (also das, was sich das Unternehmen in Sachen Corporate Social Responsibility auf die Fahnen geschrieben hat) – und gibt die Kontaktdaten für all diejenigen an, die sich an diese Unternehmen direkt wenden möchten.

Und es gibt natürlich konkrete Online-Aktionen, bei denen man mitmachen kann sowie Links zu wesentlichen Bejing-Watch-Seiten:

www.olympicwatch.org
www.rsf.org
www.playfair2008.org
www.racefortibet.org
www.hrichina.org
u.v.m.

P.S. Es gibt übrigens nun doch Kritik von Seiten der sponsernden Unternehmen:  Sie beklagen, dass sie trotz ihrer Millionenausgaben nicht ausreichend sichtbar seien (siehe Medienhandbuch).