Das Gesetzespaket zum Fracking ist alles andere als ein Schutz vor Risiken. Diese Grafik von campact und dem BUND zeigt wieso.

1. Fracking zu Forschungzwecken soll erlaubt werden – ein Einfallstor.

2. Kommission kann Bohrungen oberhalb 3000 Meter genehmigen.

3. Für die Energiewende wichtige Investitionen werden umgelenkt.

4. Das Trinkwasser ist auch bei Bohrungen oberhalb 3000 Meter gefährdet.

5. Die Regeln zur Beseitigung giftigen Abwassers sind lasch.

Das erinnert doch alles sehr stark Asse II, oder? Auch dort ging es immer “nur” um Forschung. So wurden jedoch Fakten geschaffen. Experten stimmten der Lagerung der Atommüllfässer zu. Heute bekommt man sie nicht mehr vor die Kamera. Die zerstörten Fässer gefährden das Trinkwasser, radioaktives Material wird freigesetzt und zunehmend unkontrollierbar.

Frackinggesetz Infografik Campact

Doch der Widerstand lohnt sich trotzdem. Dazu campact.de: “Die Grafik zeigt aber auch: Protest wirkt. Vergleicht man die geplanten Regelungen mit dem, was Schwarz-Gelb noch 2013 vorhatte, wären die Hürden für das Fracking in Zukunft viel höher – selbst wenn das Gesetz so käme. Doch bis dahin ist es für die Regierung noch ein weiter Weg. Die Ablehnung gegen Fracking ist ungebrochen – und werden die Löcher für die Industrie nicht geschlossen, wird der weitere Gesetzgebungsprozess zum Hürdenlauf für die Regierung.”

Quelle: http://bit.ly/1alErUo