Wie können bei der Produktion faire Arbeitsbedingungen sowie Umwelt- und Klimaschutz gewährleistet werdem? Unter dem Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) zusammengefasst gewinnen diese Aspekte auch in der Modebranche immer mehr an Bedeutung. Boykott- und andere Maßnahmen gegen bekannte Marken, die dies mißachteten, sorgen schon seit Jahrzehnten für Schlagzeilen. Nun endlich kommt auch so langsam was von Seiten der Unternehmen ins Rollen. Und eine Konferenz soll dem Rechnung tragen: CSR-Experten und Entscheider aus Handel und Industrie diskutieren auf dem ersten Business-Forum CSR der Textilwirtschaft am 30. Oktober über Nachhaltigkeit in der Modebranche.

Dabei wird beispielsweise Dr. Elke Wenzel vom Zukunftsinstitut in Kelkheim fragen, wie“der grüne Lifestyle das Konsumverhalten verändert“? Anton Jurina berichtet von den „Chancen und Risiken beim Einstieg ins Fair Fashion-Business am Beispiel von armedangels„. Dr. Johannes Merck von der Otto / Aid by Trade Foundation zeigt, wie sie“nachhaltige Standards für den Mainstream Textilmarkt und die Chancen einer Nachfrageallianz am Beispiel Cotton made in Africa“ etabliert haben – und Rolf Heimann von HessNatur (Butzbach) und dem Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) spricht über den Sinn und Unsinn von Labeln und Siegeln.

Termin: 30. Oktober 2008
Ort: Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main
Infos:  www.twnetwork.de