observing beast, time, evolution

Kunst und Naturwissenschaften? Nachdem Artensterben, Klimawandel und die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe längst auch ein politisches und wirtschaftliches Thema ist, gibt es nun auch eine Ausstellung, die die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema präsentiert.

Im Kunstverein Hildesheim, dem Roemer- und dem Pelizaeus Museums Hildesheim gibt es ab dem 7. September die Ausstellung „observing beast, time, evolution. Kunst und Naturwissenschaft“ zu sehen.

Der Bezugspunkt für die Arbeiten mit unterschiedlichen Medien sei die erdzeitgeschichtliche Sammlung im Museum, schreibt der Hildesheimer Kunstverein. Beginnend mit dem Urknall, werde die Entstehung allen Lebens mit Mineralien, Knochenfunden und fossilierten Skeletten vermittelt. Über ein Dutzend internationale Künsterlinnen und Künstler, die schon seit vielen Jahren im Kontext der Naturwissenschaften arbeiteten, zeigen hier ihre Arbeiten.

Sie sollen sich dabei wissenschaftlicher Methoden für eigene fiktive Dokumentationen bedient haben. Sie schlüpften in die Rolle von Amateurforschern, so in der Ankündigung zu lesen, die Bienenkästen aufstellen, Paradiesvögel anlocken oder Gendaten sammeln. Sie inszenierten Expeditionen an die Ränder der Erde mit der Verve eines Forschers oder archivieren Bäume, Unkräuter und Insekten im städtischen Raum. Wie es der Titel andeutet, beobachten sie Tiere, reflektieren die vergehende Zeit und widmen sich subtilen Veränderungen in unserer Umwelt.

Infos: www.kunstverein-hildesheim.de / www.rpmuseum.de