Am kommenden Wochenende, den 23./24. August, organisiert Robin Wood eine Mahnwache vor dem geplanten Kohlekraftwerk in Moorburg (Hamburg).

„Mit dem Kohlekraftwerk Moorburg würde der Klimaschutz auf der Strecke bleiben,“ meint Dirk Seifert, Energiereferent von ROBIN WOOD. Voraussichtlich bis zum 10. September wird die unter grüner Leitung stehende Hamburger Umweltbehörde über den Antrag von Vattenfall zum Bau des Kohlekraftwerks in Moorburg endgültig entscheiden. Und diese Entscheidung will Robin Wood – gemeinsam mit möglichst vielen Bürgern – positiv beeinflussen. 

Denn das Kraftwerk Moorburg ist nicht nur schädlich für das Klima, sondern auch überflüssig, berichtet Robin Wood: Erst im April habe das Umweltbundesamt vorgerechnet, dass es trotz des geplanten Atomausstiegs auch ohne das Kraftwerk Moorburg zu keiner Versorgungslück in der Stromversorgung kommen wird – wenn die Vorgaben der Bundesregierung umgesetzt werden: Der Bruttostromverbrauch muss bis 2020 um elf Prozent gegenüber 2005 gesenkt werden, der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in der Stromerzeugung muss auf 25% bis zum Jahr 2020 gegenüber heute verdoppelt werden und der Ausbau der erneuerbaren Energien auf knapp 30% der Stromerzeugung bis zum Jahr 2020 weiter gehen. 

Den urpsrünglich für die Mahnwache ausgewählten Parkplatzam Moorburger Elbdeich hat die Finanzbehörde als Eigentümerin der Fläche übrigens ohne Angabe von Gründen verweigert. Der Treffpunkt steht zu diesem Zeitpunkt daher noch nicht fest – außer dass die Mahnwache in Moorburg statt findet. Bitte informiert euch auf der Website von Robin Wood: www.robinwood.de