Sven Giegold – der gerade bei attac aufgehört haben und sich um einen Sitz im Europäischen Parlament bewerben soll (hier die Meldung) – wird am Mittwoch, den 3. September, einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum EU-Vertrag von Lissabon halten.

Der Prozess der europäischen Einigung sei geprägt von einer radikalen Ausrichtung auf marktliberale Konzepte, die den EU-Bürger nur als ein Rädchen im System betrachten, das zu funktionieren habe, heißt es in der Ankündigung. Auch der “neue” Vertrag – der gar nicht so neu, sondern viel mehr eine Neuauflage der bereits gescheiterten EU-Verfassung sei – schreibe diese neoliberale Wirtschaftspolitik sowie eine Aufrüstung und Krieg auch für die Zukunft fest. Kein Wunder, dass er auf Ablehnung stößt – nicht nur bei denen, die gefragt werden mussten.

An diesem Abend soll es nun nicht nur genauere Informationen geben, sondern auch eine Diskussion zu Möglichkeiten einer pro-sozialen EU-Politik.

Mittwoch, 3.9., 19.30 Uhr
Nein heißt nein – zum EU-Vertrag von Lissabon
Vortrag und Diskussion mit Sven Giegold, attac Deutschland

DGB-Haus, Endenicher Str. 127
(wahrscheinlich in Bonn – allerdings war unter der u.g. Meldung keine Stadt angegeben…)

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