Eine Aus- und Vorstellung, die mir persönlich schier das Blut in den Adern gefrieren lässt: Die RCA Graduate Summer Show zeigt “visionäre” Möglichkeiten, wie sich Tiere zukünftig als Beatmungs- oder Dialyse-Geräte einsetzen ließen. So könnten “Greyhounds” – also Hunde, die für Rennen im wahrsten Sinne des Wortes produziert werden (und bei denen anscheinend Tausende als Ausschussware eingeschläfert werden) – vor dem sicheren “Rententod” gerettet werden. Andere Tiere – etwa Schafe – könnten mittels Gen-Manipulation so gezüchtet werden, dass ihnen menschliches Blut durch die Adern läuft und sie mithin als Dialyse-Geräte “funktionieren” könnten. An Tieren, die menschliche Organe zur Transplantation produzieren, wird derzeit laut dem Weblog “we make money not art” bereits geforscht (siehe hier). Ich hoffe mal, die Ausstellung will provozieren, schockieren und wachrütteln – und meint das nicht ernst. Meine erste Reaktion geht zumindest in diese Richtung. Ich frage mich: wie weit darf der Mensch denn Tiere noch für seine Zwecke benutzen?

QUELLE: www.we-make-money-not-art.com