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Glaubst Du an eine bessere Welt? Wenn ja: Dann mach doch mit! Wir möchten hier Menschen und ihre Ideen, Projekte, Organisationen, Initiativen und Bewegungen vorstellen, die nicht nur an eine bessere Welt glauben – sondern sich auch dafür einsetzen. Denn manchmal bedarf es nur eines Vorbildes und der Hoffnung auf Zukunft, um Großes zu erreichen.

Wir fragen nach
Jeder Mensch sieht die Welt ein wenig anders, hat sein eigenes Leben, seine ganz persönlichen Erlebnisse und einen individuellen Blick auf die Welt. In unserer Interview-Serie sprechen wir deshalb über Theorie und Praxis einer besseren Zukunft. Wir befragen zum Beispiel Politologen, Philosophen, Theologen, Biologen, Psychologen oder Soziologen zur “Ethik des Helfens”, reden aber auch mit Politikern, Unternehmern, Organisatoren und Aktivisten über Lösungen für konkrete Probleme. Auf diesen Seiten werden wir nach und nach unsere spannenden, informativen und motivierenden Dialoge veröffentlichen.

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Wir wollen Menschen zusammen bringen
Mit unserem Projekt möchten wir Menschen zusammen bringen. Wir möchten Vorbilder zeigen und Ihre Lösungen vorstellen. Vor allem aber möchten wir zum Nachdenken anregen, Meinungen sammeln und die Diskussion anregen. Eine Diskussion die schon längst überfällig ist und so lange geführt werden sollte, bis die Probleme gelöst sind. Ökologische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Probleme, die wir alle verursacht haben – und nun auch gemeinsam lösen müssen. Da helfen weder Schuldzuweisung, noch Zynismus, Desinteresse oder Selbstmitleid. Wenn wir wirklich in einer besseren Welt leben wollen, dann müssen wir sie wollen und dafür etwas tun. Jeder auf seine Weise, aber immer im Wissen um das gemeinsame Ziel.

Diese Website will auch zum Mitmachen anregen. Bei uns kannst Du Dich ab März 2008 als Projekt, Organisation, Initiative, Bürgerbewegung, als Unternehmen oder “Einzelkämpfer” einbringen. Veröffentliche Deine Ideen, Konzepte, Angebote “für eine bessere Welt”. Verweise auf Blogs, Webseiten auf Beiträge in Radio und TV, die sich mit dem Thema befassen. Diskutiere mit anderen Besuchern Ihre Thesen, Aufsätze, Artikel, Gedichte und anderen Beiträge zum Thema. Du kannst uns auch Texte, Video- oder Sound-Dateien zur Veröffentlichung senden. Wir freuen uns auf Deine Beiträge.

Was? Du bist Pessimist und glaubst an keine bessere Zukunft?
Einige Zeilen aus unserem ersten Artikel, die Dich hoffentlich umstimmen:

“An Zweifler und Zyniker
Jede Aktion bedingt eine Reaktion. Das gilt in besonderer Weise für unser Engagement. Doch manchmal kommt es gar nicht erst soweit, da der Glaube an das gute Gelingen eigener Taten bereits am fehlenden Mut und Selbstvertrauen scheitern. Wer nicht an die Zukunft glaubt, wer keine Träume hat und schon lange keine Hoffnung mehr, wird immer „gute Gründe“ finden um die eigene Verantwortung herunter zu spielen. Es ist vollkommen klar, dass ein Mensch der selbst in einer schwierigen Situation steht und um seine Existenz fürchten muss, weder Zeit noch Kraft hat, um sich darüber hinaus noch für andere einzusetzen. Und die anderen? Denn das trifft bei weitem nicht auf jeden zu. Häufig liegen die Gründe ganz woanders.

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Hier die drei häufigsten Argumente gegen das eigene Engagement:

„Die da oben machen sowieso was sie wollen“
Natürlich tun sie das. Doch die Zeiten bedingungslosen Gehorsams und der uneingeschränkten Achtung vor der vermeintlichen Unfehlbarkeit von Autoritäten und Ämtern nimmt ab, je mehr wir die Welt begreifen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Immer deutlicher wird, dass die vermeintliche Macht der Politik und wirtschaftlichen Global Players allein in der Fähigkeit begründet liegt, Strukturen gemeinsamen Handelns zu entwickeln und zu erhalten, welche für sie vorteilhafte Entscheidungen produzieren. Ihre Macht ist demzufolge weniger eine Macht über etwas, als vielmehr die Macht etwas zu erreichen. Strategisches Wissen, aber vor allem materielle Ressourcen sind die elementaren Mittel, die zu diesem Machtausbau, bzw. zum Machterhalt nötig sind. Mit dem Ziel des Aufbaus und der Entwicklung tragfähiger Strukturen kommen Gruppen und Organisationen einer breiten Unterstützung der Bevölkerung für ihre Ideen näher.

Natürlich geht es nicht allein, doch von den kurzfristigen Absichten der Politik und profitorientieren Strategien von Wirtschaft und Industrie darf man sich nicht abschrecken lassen. Die Probleme der Zukunft gehen uns alle etwas an und sollten daher auch von uns allen gelöst werden. Fazit: Man muss nicht gleich die ganze Welt umkrempeln. Es reicht schon mit einer guten Tat pro Tag anzufangen.

„Wir können den Zug nicht mehr aufhalten“
Welchen Zug? Ist der Zug gemeint, in dem wir alle sitzen? Wenn ja, dann gibt es gar keine andere Möglichkeit. Oder ist es etwa auch zu teuer und unbequem, unseren Planeten (und damit uns selbst) retten zu wollen? Was unsere Zeit braucht, ist eine in der Geschichte beispiellose und nachhaltige Bewegung, die nicht allein von Organisationen oder Parteien getragen wird, sondern von uns allen. Ganz gleich wie wir uns engagieren, es gibt keine Alternative mehr. Fazit: Solange nicht erwiesen ist, dass alle Mühe vergebens war, lohnt sich die Anstrengung – und das Ziel ist kein Geringeres als unser Überleben.

„Niemand sollte sich anmaßen, die Welt ändern zu wollen“
Das tun wir doch schon längst. Alles was wir machen, jede unserer Handlungen ist ein Eingriff in unsere Umwelt – im Großen wie im Kleinen. Leben heißt nun mal Veränderung und es wäre schlimm wenn es nicht so wäre, würde es uns doch der Lernfähigkeit berauben. Sich weiter zu verhalten wie bisher und dabei zu glauben, man sei nicht anmaßend den Schwächsten, den Bedrängten und Verlassenen gegenüber, ist somit der größte aller möglichen Eingriffe und von tragischer Konsequenz. Fazit: Wir alle sind Teil eines großen Ganzen mit allen was wir tun oder unterlassen. Dass zu verstehen, schenkt uns nicht nur die Freiheit zu handeln, sondern gleichfalls die Pflicht, uns auch im Kleinen für eine große Vision einzusetzen.”

Du kannst es drehen und wenden wie Du willst. Selbst wenn Du glaubst, alles sei zu spät, gibt es andere die im selben Moment über Lösungen nachdenken für Probleme, die Du im Moment nur bedauerst. Auch wenn Du es im Innersten nicht zu hoffen wagen, dass sich je etwas ändert, gib bitte der besseren Welt eine Chance. Diskutiere mit, übe Kritik, fordere andere Menschen zum Wettbewerb für die besten Lösungen unserer gemeinsamen Zukunft heraus.