Veranstaltung: Das Forum der verlorenen Hoffnungen

Bundesweiter Aufruf an Schriftsteller, Künstler und Kreative: Die Meinungsbildung eines Landes übernimmt die Politik, die Sehnsuchtsbildung übernehmen seine Künstler.

Es ist Zeit, den unterdrückten politischen Hoffnungen in diesem Wahlkampf ein Forum zu geben. Vor dem Kanzleramt. Dazu ruft das Zentrum für Politische Schönheit bundesweit Schriftsteller, Künstler, Musiker, Maler und Kreative auf, sich an der politischen „Sehnsuchtsbildung“ Deutschlands zu beteiligen, damit „wieder ein politisches Wollen jenseits der Abwrackprämie entstehen kann“, so Philipp Ruch. „Bergen Sie Ihre aufgegebenen Hoffnungen. Betreiben Sie Sehnsuchtsbildung. Denken Sie über das nach, was Ihnen fehlt. Machen Sie Ihren verlorenen oder gestorbenen Hoffnungen vor dem Kanzleramt Luft.“

An drei Abenden errichtet das Zentrum für Politische Schönheit in der kommenden Woche das „Forum der verlorenen Hoffnungen“, um die verborgenen Sehnsüchte des Landes sichtbar zu machen. Wer das Licht der Öffentlichkeit scheut oder nicht teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, seine verlorenen Hoffnungen, Ideale oder Ziele per Mail einzuschicken und kurzerhand von „Medien“ verlesen zu lassen (forum@politicalbeauty.de).

Das Forum der verlorenen Hoffnungen
8., 10. und 11. September, 20h, Kanzleramt Berlin

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Autor: Marek Als kleiner Junge lief ich immer mit einem Bleistift in der Hand herum und fragte die Menschen in meiner Umgebung Löcher in den Bauch. Denn genauso stellte ich mir einen Reporter vor: wie einen Detektiv mit Schreibblock... Auch heute noch versuche ich gegen die Ungerechtigkeit in der Welt anzutreten – so wie meine Helden von damals. Und das Projekt „Für eine bessere Welt“ ist ein wichtiger Teil dieser Arbeit.
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