Wir alle wissen, dass wir Klamotten, Schuhe und andere Dinge des täglichen Gebrauchs nur deshalb so billig kaufen können, weil Menschen – meist in Asien – zu Hungerlöhnen Überstunden schieben. Gestern brachte der Report Mainz einen aufrüttelnden Bericht über die Arbeitsbedingungen in H&M Zulieferbetrieben in Bangladesch.

Wer mehr darüber wissen möchte, dem sei eine Veranstaltung am 24. November (Montag) in Hamburg ans Herz gelegt: Die Journalistin Katrin Jäger, Dr. Gisela Burckhardt vom NETZ-Bagladesch und dem CCC (Clean Clothes Campaign), Shahida Sarker von dr Gewerkschaft National Garment Workers Federation aus Bangladesch und Agnes Schreieder von ver.di Hamburg berichten und diskutieren.

Die Kampagne für Saubere Kleidung CCC ist den billigen Preisen auf die Spur gegangen und hat verfolgt, unter welchen Bedingungen Schnäppchen-Angebote der deutschen Discounter Lidl und KiK in Textilfabriken in Bangladesch produziert werden, heißt es in der Ankündigung. Die Expertinnen diskutieren auch, wie sich Verbesserungen erreichen lassen.