Hector Aristizabal kommt aus Kolumbien. Vor 20 Jahren war er gezwungen, sein Heimatland zu verlassen, weil er sich für die Menschenrechte engagierte und deshalb mit dem Tod bedroht wurde. Heute arbeitet er mit den Mitteln des Theaters gegen Ungerechtigkeiten – genauer gesagt mit den Mitteln des „Theaters der Unterdrückten“.

Er arbeitet unter anderem mit Folteropfern, Kriegstraumatisierten – aber auch mit Sozialarbeitern oder Nonnen – und will so Spiegelbilder schaffen, die eine Identifikation ermöglichen. Sein Rezept – so steht es in der Akündigung – sind „Gegengifte“, das Ausprobieren gegensätzlicher Rollen.

Am Dienstag, den 3. März ist Aristizabal in Hamburg und bietet in der Heinrich-Wolgast-Schule (Greifswalder Str. 40, 20099 Hamburg, Nähe Hauptbahnhof) einen Wortschop – eine Anmeldung ist nicht notwendig. Ausserdem wir er im Rahmen des Workshop in dem 30-45 minütigenSolo-Theaterstück „Nightwind“ die Geschichte seiner eigenen Verhaftung und Folter durch das kolumbianische Militär schildern.

Infos: www.imaginaction.org