Timothy Snyder ist Professor für Geschichte an der Universität Yale. Genauer gesagt ist er Holocaustforscher. Wenn er Vergleiche zwischen Trump, Hitler und Stalin heranzieht, dann weiß er also, wovon er da schreibt. Und er weiß auch, dass die Tyrannei nicht über Nacht entsteht. Vielmehr entwickelt sie sich langsam – auch in Demokratien, von innen heraus. Das gelingt vor allem auch dann, wenn eine Zivilgesellschaft keinen Widerstand leistet.
Ein schönes Buch, das wachrüttelt
In seinem Buch „Über Tyrannei. 20 Lektionen für den Widerstand“ beschreibt er deshalb genau das: Er gibt Tipps an jede und jeden Einzelnen von uns, was wir tun können, um der aufziehenden Tyrannei des Rechtspopulismus auch hier bei uns in Europa lieber früher als später die Stirn zu bieten. Ja, um überhaupt erst ein Gespür dafür zu entwickeln, auf welche schleichenden, oft unbemerkten Entwicklungen wir erkennen und entgegentreten sollten. Damit wir uns nicht daran gewöhnen, sondern sie bekämpfen.
Das Buch gibt es schon länger (2017). 2021 hat die Illustratorin Nora Krug den Text wirklich wunderschön illustriert. Die Stiftung Buchkunst hat es deshalb auch als eines der „schönsten deutschen Bücher“ ausgezeichnet. Ich selbst habe das Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen. Es hat mich gleich gefangen genommen und ich habe es als erstes der ganzen Bücher, die ich geschenkt bekam, in einem Rutsch gelesen. Weil ich die Lektionen von Snyder wirklich sehr erhellend fand, möchte ich euch hier eine Zusammenfassung liefern. Aber ich empfehle euch sehr, euch das Buch in illustrierter oder nicht illustrierter Form zu besorgen, damit du auch die geschichtliche Einordnung von Snyder bekommst.

20 Lektionen für den Widerstand gegen die Tyrannei
1. Leiste keinen vorauseilenden Gehorsam
Timothy Snyder hat in seiner Erforschung verschiedener Tyrannen immer wieder festgestellt, dass vorauseilender Gehorsam tyrannischen Regimen überhaupt erst zeigte, dass sie viel weiter gehen können, als sie dachten. So zum Beispiel bei der Annektion Österreichs. Viele Menschen reagierten mit vorauseilendem Gehorsam. Das zeigt zum Beispiel der Spielfilm zur „Mühlenviertler Hasenjagd“ (bei der geflohene KZ-Häftlinge u.a. von der Zivilbevölkerung gejagt und ermordet wurden), zu dem es auch einen mehrteiligen Podcast von Spiegel und Standard gibt.
2. Verteidige Institutionen
Gesetze, Gerichte, Redaktionen, Gewerkschaften, Mehrparteiensysteme – solche und andere Institutionen scheinen uns irgendwie unverbrüchlich. Doch das sind sie nicht. Schon in vergangenen aufziehenden Diktaturen wähnten die Menschen diese Institutionen noch immer in Sicherheit, als sie schon längst dem Untergang geweiht waren. Und wie schnell sie wanken und einstürzen können, sehen wir gerade in den USA. In Polen sehen wir, wie schwierig es ist, sie wieder aufzubauen. Deshalb müssen wir sie schützen!
3. Hüte dich vor dem Einparteienstaat
Es ist ein typischer Move von Tyrannen, in Mehrparteiensystemen an die Macht zu kommen, um dann die Konkurrenz auszuschalten. Das war in Deutschland 1933 so, das erleben wir in anderen Ländern zu allen Zeiten. Deshalb ist es wichtig, das Mehrparteiensystem zu schützen und zu unterstützen: Gehe wählen, stellt dich selbst zur Wahl, engagiere dich als Wahlhelfer*in, verteidige die freie und geheime Wahl.
4. Übernimm Verantwortung für das Antlitz der Welt
„Da Leben ist politisch, nicht weil sich die Welt darum schert, wie du dich fühlst, sondern weil die Welt auf das reagiert, was du tust“, schreibt Timothy Snyder. Und was soll ich seiner Meinung nach tun? Ich, nein wir, sollen es uns nicht bequem machen und wegsehen, wenn Symbole eine künftige Realität vorbereiten. Wenn Menschen entmenschlicht werden (etwa als Ungeziefer dargestellt werden). Oder wenn Geschäfte als jüdisch gekennzeichnet wurden. Damals entstanden dadurch Begehrlichkeiten. Die Ausgrenzung hatte auch deshalb Erfolg, weil andere aus Gier nach dem Besitztum den Wunsch entwickelten, die Juden und Jüdinnen sollten verschwinden. Achte also auf verbale und visuelle Zeichen der Ausgrenzung und vernichte sie aktiv.
5. Denke an deine Berufsehre
Wer einen Rechtsstaat aus den Angeln heben möchte, braucht Rechtsanwält*innen. Wer Schauprozesse durchführen möchte, braucht Richter*innen. Wer Konzentrationslager unterhalten will, braucht Unternehmer*innen, die an billigen Arbeitskräften interessiert sind. Wer Medien gleichschalten will, braucht Medienmachende. Und so weiter und so fort. Deshalb gilt: Je mehr die Tyrannei um sich greift, desto schwieriger wird es, den eigenen Beruf gerecht und ethisch auszuführen – desto wichtiger ist es aber auch!

6. Nimm dich in Acht vor Paramilitärs
In Demokratien ist Gewalt monopolisiert und durch Gesetze beschränkt. Das funktioniert natürlich nicht immer wirklich gut, aber es ist allemal besser als das, was eine Tyrannei vorhat. Erstes Alarmzeichen laut Snyder: Menschen, die vorgeben, gegen das „System“ zu kämpfen, tragen auf einmal Uniformen und marschieren bewaffnet durch die Straßen. Das Zeichen dafür, dass die Tyrannei perfekt ist: Führerhörige Paramilitärs und offizielle Polizei sowie Militär vermischen sich. Wie das genau abläuft, erklärt Snyder Schritt für Schritt in seinem Buch.
7. Sei bedächtig, wenn du eine Waffe tragen darfst
Das gilt für die Menschen in den USA natürlich einmal mehr, weil hier so viele Zivilist*innen Waffen besitzen. Es gilt aber natürlich auch grundsätzlich für Deutschland und Europa. Denn auch diejenigen, die im Staatsdienst Waffen tragen, sollten sich bewusst machen: In der Geschichte waren es immer auch die Menschen bei Polizei und Militär, die furchtbare Dinge taten und so die Tyrannei ermöglichten. Für sie gelten Punkt 1 (Leiste keinen vorauseilenden Gehorsam) und Punkt 5 (Denke an deine Berufsehre) noch mal in besonderer Form.
8. Setze ein Zeichen
Aufzustehen und ein Zeichen gegen die Tyrannei zu setzen, erfordert Mut. So viel steht fest. Und doch braucht es Menschen, die das tun. Denn sie brechen den Mythos, die Tyrannei sei allmächtig, unangreifbar und unhinterfragbar. Rosa Parks tat dies, als sie im Bus sitzen blieb. Gandhi tat es, als er zum Salz gewinnen ans Meer wanderte. Die Aktivistinnen von Pussy Riots taten es, als sie am Altar tanzten. Die Weiße Rose tat es, als sie Flyer auf Menschen herabregnen ließ. Und es gibt unzählig viel mehr Menschen, die den Mut aufgebracht haben. Ganz viele Geschichten darüber findest du zum Beispiel auf der Website „beautiful trouble“: https://beautifultrouble.org/toolbox/story
9. Sei freundlich zu unserer Sprache
Wohl die bekannteste Person in Deutschland, die erforscht hat, wie sich Sprache unter Tyrannei verändert, ist wohl Viktor Klemperer. Der jüdische Literaturwissenschaftler hat die Nazi-Zeit überlebt und ein geheimes Tagebuch geführt. Wer es liest, erkennt, warum es wichtig ist, die Worte, Narrative und Meme der Tyrannei zu entlarven und bewusst eine andere Sprache zu finden.
Denn klar ist zum Beispiel, dass Musk keineswegs für Meinungsfreiheit eintritt – auch wenn er das immer wieder behauptet. Das Gegenteil ist der Fall: X, Meta, Amazon, Google und die anderen Tech Giganten verhindern durch ihre geheimen Algorithmen Meinungsfreiheit. Ja man könnte sagen, sie üben Zensur im Namen ihres Profits und ihrer Interessen aus. Sprache entscheidet somit darüber, wie wir die Welt wahrnehmen (können). Und das müssen wir vor allem in Zeiten der (aufziehenden) Tyrannei besonders bewusst tun!
10. Glaube an die Wahrheit
Eng mit der Sprache hängt zusammen, ob wir die Realität wahrnehmen (wollen). Und es gehört zur Tyrannei dazu, offen sichtbar zu lügen, denn es ist ein Machbeweis: Wer lügen kann und alle tun so, als sei es wahr, der hat die Macht. Das schildert bereits das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ von Hans Christian Andersen. Es zeigt sich bei Trump. Und auch hierzulande. Dazu gehört auch die Taktik der Tyrannei so zu tun, als gäbe es keine Fakten, als sei alles bloß Meinung. Das ist falsch. Wir müssen daran festhalten, dass es Fakten gibt, die sich überprüfen lassen.
11. Frage nach und überprüfe
Natürlich ist es mühsamer und aufwendiger, sich eine faktenbasierte Meinung zu bilden, als einfach das mitzusprechen, was vermeintlich „alle“ rufen. Lange Zeit waren es professionelle Journalist*innen, die die Fakten prüften. Redaktionen haben Abläufe, die das Fact Checking sicherstellen sollen. Doch wie du vermutlich weißt, ist das auf Social Media anders. Die Plattformen haben das merkwürdige Privileg, dass sie nicht für die von ihnen verbreiteten Inhalte verantwortlich sind. So gibt es hier alle möglichen Lügen und Fake News.
Dazu kommt, dass ihre Algorithmen die Posts stärker verbreiten, die Gefühle wie Angst, Wut, Empörung und Hass wecken – denn das sorgt dafür, dass die Leute länger auf der Plattform bleiben und die Unternehmen mehr Gewinne machen. Ob die Aussagen in den Post auf wahren Fakten basieren oder nicht, das interessiert Leute wie Musk, Zuckerberg und Co nicht (mehr). So greift die Tyrannei aus den USA tief in unsere Gesellschaft hinein und unterstützt hier gewaltvolle Strömungen. Snyder rät dem entsprechend: Lies Bücher und meide das Internet. Ich würde sagen: Lies Bücher und meide die großen Dark-Tech-Plattformen wie Tiktok, Insta, Facebook und Co.
12. Nimm Blickkontakt auf und unterhalte dich
Lerne die Menschen in deiner nächsten Umgebung bewusst kennen und baue ein Kontaktnetzwerk mit ihnen auf. Wenn die Tyrannei um sich greift und wir in eine Kultur der Denunziation rutschen, dann wirst du wissen wollen, wer wo steht und wem du vertrauen kannst, meint Timothy Snyder.
13. Praktiziere physische Politik
Dies geht über Punkt 12 hinaus. Denn Tyrannei will, dass wir es uns auf dem Sofa bequem machen, Netflix gucken oder Games daddeln. Widerstand erfordert aber, dass du physisch aufstehst, aus dem Haus gehst und zwar an Orte, an denen du vorher noch nicht warst, um Menschen zu treffen, mit denen du bisher nichts zu tun hattest. Timothy Snyder schreibt: „Damit Widerstand Erfolg hat, müssen zwei Grenzen überschritten werden. Erstens muss der Wunsch nach Veränderung Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen, die nicht in allem gleicher Meinung sind. Zweitens müssen sich Menschen an Orten zusammenfinden, die nicht ihr Zuhause sind, und mit anderen zusammentun, die bislang nicht ihre Freunde waren“.

14. Führe ein Privatleben
Hier kommt die Denkerin Hannah Arendt und ihre Erfahrung mit der Tyrannei ins Spiel: Für sie ging es im Totalitarismus darum, den Unterschied zwischen öffentlichem und privatem Leben aufzuheben. Die Tyrannei sucht alles, was sie gegen dich verwenden kann. Und sie dringt zu diesem Zweck in deine Privatsphäre ein. So kann sie dich nach Bedarf demütigen, diffamieren und deine sozialen Verbindungen zerstören, dich isolieren und ausgrenzen. Mir läuft ein Schauer über den Rücken, wenn ich an die Möglichkeiten der Überwachung denke, die Staaten und Organisationen mit Tools wie Palantir haben – eine Überwachungssoftware des Trump-Unterstützers Peter Thiel mit starken Verbindungen zum US-amerikanischen Geheimdienst sowie in rechtsnationale Kreise.
15. Engagiere dich für einen guten Zweck
Die Zivilgesellschaft zu unterdrücken, zu schwächen und kleinzumachen ist ein wichtiger Ansatz von Tyrannei. Das ist in der Geschichte und auch heute in vielen Ländern der Erde leicht zu erkennen. In Deutschland stehen zivilgesellschaftliche Organisationen ebenfalls immer mehr unter Druck. Zum Beispiel unter finanziellem Druck. Deshalb: Mach es dir zur Gewohnheit monatlich einen Betrag an eine gemeinnützige Sache zu spenden. Auch wenn es wenig ist. Engagiere dich auch in einer Organisation, die dem Gemeinwohl dient. Es ist egal, ob sie politisch ist oder nicht – auch ein Sportverein, eine Bücherei, ein Hospiz oder ein Tierheim ist Teil der Gesellschaft, in der du leben möchtest!
16. Lerne von Gleichgesinnten in anderen Ländern
Viele Entwicklungen, die wir derzeit in den USA sehen, konnten wir zuvor auf den Philippinen oder in Ungarn beobachten. Überall funktionieren ähnliche Muster. Gemeinsam können wir voneinander lernen und uns gegen die Tyrannei zur Wehr setzen. Zum Beispiel, wenn Theaterschaffende in Hamburg sich mit Kolleg*innen aus Polen treffen, um sich darüber auszutauschen, wie sie dem Kulturkampf von rechts begegnen können. Oder wenn US-Staatsbürger*innen zu Konzerten von Pussy Riots gehen, und wissen wollen, was sie im Kampf gegen die Tyrannei von ihnen lernen können. Und wie sieht es bei dir aus? Welche Möglichkeiten hast du?
17. Achte auf gefährliche Wörter
Ich habe des schon weiter oben beschrieben: Die Verwendung bestimmter Wörter kann die Realität vernebeln – oder den Eindruck von Ereignissen wecken, die gar nicht da sind. Beliebt in der Tyrannei: die inflationäre Verwendung von Begriffen wie „Notstand“, „Ausnahmezustand“, „Extremismus“ oder „Terrorismus“. Solche Worte sollten nur mit äußerster Vorsitz verwendet werden, meint Timothy Snyder. Denn sie bringen Menschen dazu, auf ihre Freiheit zu verzichten. Aber: „Wer dir versichert, Sicherheit sei nur zu haben um den Preis der Freiheit, will dir in der Regel beides verwehren“, schreibt er.
18. Bleib ruhig, wenn das Undenkbare eintritt
Panik und Kopflosigkeit in Krisensituationen ermöglichen es Menschen Macht an sich zu reißen. Das hat Naomi Klein in ihrem Buch „Die Schock Doktrin“ ausführlich beschrieben. Und auch Timothy Snyder beschreibt entsprechende Ereignisse: der Reichstagsbrand 1933 oder wie Putin immer wieder Terroranschläge nutzte, um seine Macht auszubauen, die Presse zu kontrollieren oder in andere Länder einzumarschieren. Diese Mechanismen lassen sich selbstverständlich auch in den USA, in Europa und überall auf der Welt beobachten. Was da hilft: Eine Zivilgesellschaft, die ruhig bleibt, nicht in Panik verfällt und die Verantwortung einem „starken Mann“ übergibt.
19. Sei patriotisch
Dieses Kapitel ist ziemlich us-amerikanisch und sehr ironisch (auf die Trump-Regierung bezogen) geschrieben. Für uns hier in Europa und speziell in Deutschland müssten wir das aus meiner Sicht anpassen und uns zunächst überlegen: was ist patriotisch und wie grenzen wir das von nationalistisch ab? Eine mögliche Erklärung liefert die Süddeutsche Zeitung bereits 2018: Nationalismus ist, wenn man glaubt, man könne alles alleine lösen und müsse nur an sich denken. Patriotisch sei es, wenn man auch andere mit einbezieht und Win-Win-Situationen herstellt. Timothy Snyder empfiehlt: „Lebe den künftigen Generationen vor, das dein Land bedeutet.“ Was meinst du?
20. Sei so mutig wie möglich
Mehr als „Wenn niemand von uns bereit ist, für die Freiheit zu sterben, werden wir alle unter der Tyrannei umkommen“ steht in diesem Kapitel nicht.

Mein Fazit: Über Tyrannei
Das Buch hat mich bewegt. Es hat mir gezeigt: Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber es gibt Muster, aus denen wir lernen können und müssen. Das hat mich bestärkt und motiviert, mich für Freiheit, Gerechtigkeit, Verbundenheit (Liebe) und Mitmenschlichkeit einzusetzen. Denn es zeigt: immer und zu jeder Zeit gab und gibt es Menschen, die es wagen, sich gegen die Tyrannei einzusetzen und die damit auch etwas bewirken. Im Kleinen wie im Großen.
Wenn wir unseren menschenzentrierten, weiß-europäischen Blickwinkel verlassen, dann verstehen wir darüber hinaus, dass die Tyrannei nicht gerade eben erst aufzieht. Das fühlt sich für uns vielleicht so an und natürlich müssen wir dem Druck auf die Demokratie auch etwas entgegen setzen. Doch gleichzeitig können wir sehen, wenn wir unseren Blick weiten, dass die Tyrannei für Menschen des Globalen Südens, für Migrant*innen, für Tiere, Pflanzen, Ökosysteme schon lange da und keineswegs neu ist.
Auch hier ist es meiner Ansicht nach Pflicht hinzuschauen, die Wahrheit zu benennen, vermeintliche Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen, eine eigene Sprache zu finden und nicht müde zu werden, sich dem zu widersetzen. Das alles aber natürlich im Zeichen der »Good Rebells«, also im Zeichen der Verbundenheit und Liebe! Machst du mit?
P.S. Politische Sachbücher bei der Zentrale für Politische Bildung
Übrigens: Wusstest du, dass du in den Landezentralen für Politische Bildung für 15 Euro fünf Bücher aussuchen kannst? Schau doch mal, ob es bei dir in der Nähe auch eine Zentrale gibt und sieh dich dort um, ob du hier interessante Titel findest. Möglich ist dies, weil die Zentrale für Politische Bildung ein gewisses Kontingent politischer Sachbücher von Verlagen zur Verfügung gestellt bekommt. Denn normalerweise gilt ja in Deutschland die Buchpreisbindung. Das heißt, niemand darf Bücher eigentlich unter dem vom Verlag festgelegten Ladenpreis verkaufen (die Buchpreisbindung ist durchaus sinnvoll, wie du bei Wikipedia nachlesen kannst).
Bibliografische Angaben
Über Tyrannei. Zwanzig Lektionen für den Widerstand
Autor: Timothy Snyder
Illustrationen: Nora Krug
Verlag: C.H. Beck
Preis: 25 Euro
ISBN: 978-3-406-84049-4
Quelle des Aufmacherbildes: Das Foto haben wir bearbeitet. Es wurde von Bündnis 90/Die Grünen auf flickr unter Creative Commons gestellt. Wir haben es von Wikimedia unter dem Link https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Timothy_Snyder_%2835313948411%29.jpg


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