10 Jul 2009

10.7.09 Reiche sichern sich Anbauflächen in Drittweltländern

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Viele Staa­ten sind finan­zi­ell reich – aber arm an frucht­ba­rem Land. Die Lösung: Sie kau­fen Fel­der in Dritt­welt­län­dern auf. (Bern­er­Zei­tung BZ, Tho­mas Kohler)

Quelle:
Bern­er­Zei­tung BZ

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07 Apr 2009

TV-Tipp: »We feed the World« Themenabend

1 Kommentar Gesundheit & Ernährung

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Bei Arte gibt es heute einen recht inter­es­sant aus­se­hen­den The­men­abend über Ernäh­rung, und die Dekan­denz unse­rer Kon­sum­ge­sell­schaft. Im Pro­gramm sind:

21.00 Uhr: We feed the World (von )
Mas­sen­tier­hal­tung, alle Sor­ten von Obst und Gemüse zu jeder Jah­res­zeit im Über­fluss, aber ohne Geschmack: Wie gehen wir mit unse­rer Nah­rung um? Der öster­rei­chi­sche Fil­me­ma­cher Erwin Wagen­ho­fer hat sich auf Spu­ren­su­che bege­ben. Er unter­sucht, wer an die­ser Art der Lebens­mit­tel­pro­duk­tion ver­dient und was wir alle tun kön­nen, um dem Man­gel im Über­fluss entgegenzuwirken.

22.35 Uhr:  Euer Hun­ger – Unser Pro­fit
Anläss­lich der inter­na­tio­na­len Lebens­mit­tel­krise wird die fehl­ge­lei­tete Wirt­schafts­po­li­tik der EU hin­ter­fragt: ein per­ver­ses Sys­tem absur­der Richt­li­nien? Erhel­lende Bei­spiele sind die Aus­fuhr euro­päi­scher Hüh­ner­ab­fälle nach Ghana und die Ein­fuhr von Biobenzin-Rohstoffen aus Indo­ne­sien. Der The­men­abend zeigt die Fol­gen des unfai­ren Han­dels mit der Drit­ten und einer EU-, die sich aus­schließ­lich an den eige­nen Bedürf­nis­sen ori­en­tiert und so das Elend in der Welt mitverantwortet.

22.30 Uhr: Hüh­ner für Afrika
Die Erkennt­nis, dass Cho­le­ste­rin und Über­ge­wicht ein Gesund­heits­ri­siko dar­stel­len, machte fett­arme Diä­ten popu­lär. Statt des fet­ten, hal­ben Hühn­chens wollte man die magere Hüh­ner­brust auf den Tel­lern. Das las­sen sich die Her­stel­ler teuer bezah­len. Der Rest vom Vogel erscheint euro­päi­schen Ver­brau­chern heute meist min­der­wer­tig. Das aber stellte die Hüh­ner­ba­rone vor Pro­bleme: Wohin, bei rapide stei­gen­dem Brust­ver­kauf, mit all den Schen­keln, Rücken, Füßen, Inne­reien, mit dem gigan­ti­schen Hüh­ner­hau­fen, der sich nur bedingt nach Russ­land, Nah­ost oder sonst wohin ver­frach­ten lässt? So begann der große Exo­dus der zer­stü­ckel­ten Hüh­ner, wäh­rend in Togo und im Sene­gal, in Angola, Libe­ria und Ghana die lokale Indus­trie zusammenbrach.

23.15 Uhr: Die -Lüge
Um nicht wei­ter vom Erdöl abhän­gig zu sein, för­dert die euro­päi­sche Poli­tik nach­wach­sende Roh­stoffe. Das im Januar 2008 ver­ab­schie­dete Kli­ma­pa­ket strebt eine Quote von zehn Pro­zent Bio­spri­t­an­teil im Ben­zin an. Euro­päi­sche Öle sind trotz Sub­ven­tio­nen nicht aus­rei­chend vor­han­den, um den Hun­ger nach Bio­sprit zu stil­len. Des­halb wird Pflan­zenöl impor­tiert. Doch der von der EU geför­derte Biosprit-Boom hat die Exis­tenz vie­ler Men­schen in der Drit­ten Welt zer­stört: Durch den Anbau rie­si­ger Palmöl-Monokulturen wird ihnen jeg­li­che Lebens­grund­lage genommen.

Wei­tere Infos unter:  www.arte.tv/de/programm/

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Am 2. April fin­det in Lon­don der »″ statt. Dies­mal vor dem Hin­ter­grund der schwers­ten Weltwirtschafts-und seit dem Zwei­ten Welt­krieg. Beschlüsse, die dort gefasst wer­den, betref­fen auch Mil­lio­nen Men­schen jener Län­der, die auf dem Gip­fel prak­tisch nicht ver­tre­ten sind: Die Län­der der Drit­ten Welt. (spreerauschen.net, Dr. Alex­an­der Frhr. von Paleske)

Quelle:
spreerauschen.net

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Die scha­det beson­ders der Drit­ten , warnt die . Schon 2007 haben die Indus­trie­län­der weni­ger Ent­wick­lungs­hilfe gezahlt als ver­spro­chen. (ZEIT ONLINE)

Quelle:
ZEIT ONLINE

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Die der­zei­tige ist für uns in den west­li­chen Gesell­schaf­ten ein sol­cher Alp­traum, dass kaum jemand dar­über nach­denkt, wel­che Aus­wir­kun­gen sie auf die armen Län­der haben wird. Deren Pro­bleme sind auf der Tages­ord­nung ganz nach unten gerutscht. (FR-online.de, Paul Collier)

Quelle:
FR-online.de

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