Neue Lobby-Führer macht Schule

“Wer die Touren abläuft, hat danach ein ganz neues Bild von Deutschland“, schreibt die Süddeutsche über den Stadtführer von LobbyControl über die Lobbyisten-Standorte in Berlins Regierungsviertel. Die Touren des Guides gibt es nun auch als Führung für Jugendliche (ab der 10. Klasse). Die Führungen sind mit zwei Stunden etwas kürzer als die „klassische“ Lobbystadtführung und kosten pro Person 5 Euro (bei mind. 20 TeilnehmerInnen). Termine gibt es nach Absprache. Wer sich dafür interessiert, sollte sich an die E-Mail-Adresse stadtführungen(at)lobbycontrol.de wenden.

Gezeigt werden dabei die Orte, Akteure, Methoden und Tricks der Politikbeeinflussung in unserer Hauptstadt. Weitere Infos gibt es außerdem unter www.lobbyplanet-berlin.de. Dort kann man dann auch den LobbyPlanet Berlin (168 S., 7,50 Euro plus Versand) bestellen.

ilona

ist freie Jour­na­lis­tin, Publizistin, Projekt­ma­che­rin und Medienaktivistin. Seit über zehn Jahren schreibt sie Bücher, Blogposts, macht Podcasts, gibt Workshops und hält Vorträge. Zudem begleitet und berät sie öko-soziale Organisationen, Gemeinschaften, Künstler:innen, Kreative und Aktivist:innen bei der ganzheitlichen und nachhaltigen Planung und Kommunikation ihrer Projekte und Bücher.

Hinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Radio: Archipel Gulasch – Demokratie à la Budapest

Die Ungarn übernehmen am 1. Januar die EU-Ratspräsidentschaft. „Ist ein solches Land würdig, die EU zu führen?“, fragt der luxemburgische Außenminister Asselborn, und die...

Im Kampf gegen die Pressefreiheit

Demokratie wollten die Amerikaner nach Afganistan bringen. Dazu gehören natürlich nicht nur freie und geheime Wahlen, sondern beispielsweise auch die Pressefreiheit. Doch wie sich...

Deep Search

Welche sozialen und politischen Dimensionen bringt die Kultur der Suchmaschine mit sich?

Kritisieren hilft

Dass dieser Werbewahnsinn so unkritisiert vor sich hinläuft, erstaunt mich immer wieder. Wohl weil nicht wenige direkt oder indirekt von der Werbewirtschaft ab hängen....