Tear Guantanamo down

Der Oberste Gerichtshof der USA hat nach jahrelangem, juristischem Gerangel mit fünf zu vier Stimmen entschieden: Insassen von Guantanamo können die Rechtmäßigkeit ihrer Inhaftierung von einem amerikanischen Zivilgerichten prüfen zu lassen.

Abgeschafft ist es damit freilich noch nicht. Anlässlich dieser hoffnungsvollen Entscheidung wollen wir aber an dieser Stelle auf eine interessante Website von Amnesty International aufmerksam machen: hier gibt es eine Aktion (wer eine Petition gegen Guantanamo unterschreibt, sorgt dafür, dass ein Pixel aus einem Foto (siehe oben) verschwindet – bis es sich in luft aufgelöst hat. Daneben gibt es einen Blog mit aktuellen News, eine 360°-Ansicht einer Zelle in Guantanamo sowie ein Bericht über die bisherigen Erfolge von Amnesty – und warum EURE Unterstützung wichtig ist. www.tearitdown.org

ilona

ist freie Jour­na­lis­tin, Publizistin, Projekt­ma­che­rin und Medienaktivistin. Seit über zehn Jahren schreibt sie Bücher, Blogposts, macht Podcasts, gibt Workshops und hält Vorträge. Zudem begleitet und berät sie öko-soziale Organisationen, Gemeinschaften, Künstler:innen, Kreative und Aktivist:innen bei der ganzheitlichen und nachhaltigen Planung und Kommunikation ihrer Projekte und Bücher.

Hinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Greenpeace: Mehr Walschutz, Aktivisten droht Haft

In der kommenden Walfangsaison wird Greenpeace laut Presesemitteilung seine gesamten Aktivitaeten zum Schutz der Wale auf Japan konzentrieren.

Kunstaktion für Klimaflüchtlinge

Schon jetzt fordert der Klimawandel seinen Tribut: Überflutungen, Bodenversalzungen und Dürren nehmen immer mehr Menschen ihre Lebensgrundlage. „Im Extremfall werden die Opfer dieser Klimafolgen...

Weltkarte für ethischen Konsum

Irgendwie wissen wir alle, dass es nicht gut ist, Klamotten zu kaufen, die in irgendwelchen asiatischen Ländern hergestellt wurden. Aber wie geht es besser?...

Was Jean Ziegler wohl gesagt hätte, wäre er nicht ausgeladen worden

Ja, es wurde den konservativen Salzburger Festspielen dann vielleicht doch ein bisschen zu mulmig in der Magengegend. Wer weiß denn schon, was ein „Querulant“...