Anthropozentrismus und Speziesismus in der Sprache

Wir verwenden in unserer Sprache eine Vielzahl von Sprich- und Schimpfwörtern, welche uns ein negatives Bild von Tieren suggerieren. In seinem Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Vegan am Hawerkamp“ beschreibt Kevin Pottmeier vom Tierrechtstreff Münster die Ursachen und weitreichenden Folgen.

Kevin Pottmeier ist Germanistik-Student in Münster und hat sich sprachwissenschaftlich mit dem Verhältnis von Sprache und Wirklichkeit beschäftigt. Herausgekommen ist ein überaus interessanter Videovortrag über das Verhältnis von Mensch und Tier.  „Anthropozentrismus und Speziezismus in der Sprache“ behandelt die Idee des Menschen, sich selbst als Mittelpunkt allen weltlichen Geschehens zu sehen (Anthropozentrismus). Dahinter verbirgt sich die Ideologie, dass alles ist für uns da sei und von uns Menschen ausgehe. Außerdem die Vorstellung, dass die Spezies ein moralisches Kriterium sei (Speziezismus) und Grundlage für die Diskriminierung. Der mensch habe also ein natürliches Anrecht über andere Spezies zu herrschen. Doch warum ist das so und welche Auswirkungen bringt dieses Denken mit sich?

Kevin erzählt in dem Video etwas über:

  1. Die wissenschaftlichen Grundlagen
  2. Speziezistische Sprache im Alltag
  3. Möglichkeiten eines anti-speziezistischen Sprachgebrauchs

Rund 50, durchaus sehenswerte Minuten, die zeigen, wie achtlos wir oft mit Sprache umgehen und welche Folgen dies für unser Denken hat.

Hierzu fällt einem sofort der alte chinesische Spruch ein:

„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“

Und hier der zweite Teil.

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Kontakt

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Twenteweg 17
48161 Münster
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Facebook: facebook.com/TierrechtstreffMuenster

 

 

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Bildquelle: © Dietmar Meinert / pixelio.de

Marek

ist freier Medienmacher und Rebell – ein unbequemer Fragesteller und leidenschaftlicher Geschichtenerzähler. Schon als Kind zog er mit Bleistift und Neugier los, um die Wahrheit hinter den Fassaden zu entdecken. Heute kämpft er gegen die Scheinwelten aus Manipulation, Spaltung und Oberflächlichkeit. Mit rebellischem Geist und klarem Blick berichtet er über die Themen, die unsere Zukunft formen: digitale Freiheit, gesellschaftlichen Wandel, echte Gemeinschaft und lebenswerte Zukunft. Sein Antrieb: Menschen zu inspirieren, zu motivieren und gemeinsam eine bessere Welt zu schaffen.

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