Gute Taten für dunkle Tage

Gute Taten machen dunkle Tage hell…

Die Tage werden kürzer. Das fördert die Besinnlichkeit – aber auch die Müdigkeit oder gar Melancholie bei der*m ein oder anderen. Dagegen hilft nur: Offensive Freundlichkeit! Hier unsere 10 Tipps für gute Taten, mit denen du Fröhlichkeit, Licht und gute Laune in dein Leben holst…

Geht es dir auch so wie mir, dass mit der dunklen Jahreszeit auch irgendwie manchmal die trüben Gedanken hochkommen? Wenn ja, dann ist mit eines des Besten, was du dagegen setzen kannst: Freude verbreiten. Meine Top-Favoriten-Liste dabei ist:

Gute Taten #1 – Freund*in einladen

Lade ein*e Freund*in ein, den/die du schon seit mehr als 3 Monaten nicht mehr gesehen hast. Bereite eine schöne Leckerei vor und überlege dir, mit welchem Gesprächsthema oder gemeinsamen Aktivität du diesem Menschen eine Freude machen könntest.

Gute Taten #2 –  Lächeln erzeugen

Versuche mindestens einen Tag lang so viele Menschen wie möglich zum Lächeln zu bringen. Marek und ich treten hier auch zum Teil (in freundschaftlicher Weise) gegeneinander an und versuchen, uns zu übertrumpfen.

Gute Taten #3 – Helfen, helfen, helfen

Versuche mindestens einen Tag lang so vielen Menschen und anderen Lebewesen zu helfen. Halte bewusst danach Ausschau – du wirst dich wundern, was du sonst so in deinem „normalen“ Modus alles übersiehst.

Gute Taten #4 – Nachbarn überraschen

Klingle bei deinen Nachbarn und sage ihnen – einfach mal so – dass sie dich jederzeit ansprechen können, wenn sie bei irgend etwas Hilfe brauchen können. Du denkst vielleicht, dass sie das sowieso schon wissen. Doch es öffnet Herzen, es noch einmal explizit zu sagen.

Gute Taten #5 –  Komplimente verteilen

Mache mindestens eine Woche lang täglich drei Menschen ein Kompliment. Überlege dir dazu genau, was dir an ihnen so gut gefällt. Versuche möglichst präzise zu sein, denn dann merken sie, dass du es nicht einfach nur so dahin sagst, sondern es dir richtig wichtig ist. (Das Schwierigste dabei ist übrigens, wenn du nach Komplimenten für Menschen suchst, für die du eine Antipathie empfindest).

Gute Taten #6 –  Dankbar sein

Nimm dir mindestens eine Woche lang Abends je 20 Minuten Zeit und überlege dir in Ruhe, wofür du heute dankbar bist. Um diese Übung zu unterstützen, kannst du auch 20 getrocknete Bohnen in deine Tasche stecken: Jedes mal, wenn dir etwas widerfährt, wofür du dankbar bist, wechselst du sie in die andere Tasche. Abends kannst du sie herausholen und noch mal durchgehen: Was waren die Ereignisse, wegen derer du die Bohnen in die andere Tasche gesteckt hast?

Gute Taten #7 – Platz anbieten

Wenn es in der U-Bahn oder im Bus voll ist, dann biete doch mal jemand anderem einen Platz an – auch wenn er oder sie gar nicht älter, gebrechlicher, kränker oder müder ist als du…

Gute Taten #8 – Recht geben

Wenn du mit jemandem debattierst oder sogar streitest, dann gibt einfach mal dein Recht ab. Egal, ob du denkst, dass du richtig liegst und der andere falsch. Sei einfach mal großzügig und beharre auf nichts. Wichtig: Sage das nicht, denn dann klingt es so, als ob du den anderen damit nur unter Druck setzen willst. Beschließe einfach still für dich, nachzugeben – und dann tue es. Mehr nicht.

Gute Taten #9 – Buch aussetzen

Hast du ein Buch, das du als sehr lesenswert und wichtig empfindest. Dann setze es doch mal in der Öffentlichkeit aus – etwa auf der Bank in einem Einkauf-Center oder am Bahnhof. Lege einen Zettel rein, auf dem du dem*r Finder*in erklärst, warum du das Buch für lesenswert hältst und wünsche ihm/ihr viel Spaß damit.

Gute Taten #10 – Briefe schreiben

Schreib doch mal wieder einen Brief – nein, nicht eine E-Mail, sondern einen richtigen Brief aus Papier und mit Briefmarke. Gib dir richtig Mühe, damit es ein schöner Brief wird. Ein ermutigender, fröhlicher, tiefgängiger, wichtiger Brief. Du kannst ihn an jemanden schicken, der dir am Herzen liegt (auch an dich selbst!) oder an jemanden, den du nicht persönlich kennst, etwa eine*n Politiker*in, Schauspieler*in oder Autor*in… Mal schauen, ob du eine Antwort bekommst.

Dein Fazit der guten Taten?

Wenn du ein oder zwei oder drei oder auch alle von diesen guten Taten umgesetzt hast, dann wirst du mit absoluter Wahrscheinlichkeit ein gutes Stück fröhlicher, glücklicher und zufriedener weiterleben. Du glaubst es nicht? Dann probiere es aus! Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und würde mich riesig über Feedback und weitere Ideen freuen…

 

Bildquelle: Foto via VisualHunt.com
Autor: ilona Die Welt erkunden und darüber berichten ist meine Leidenschaft. Seit über 10 Jahren tue ich dies nun als Jornalistin, Autorin und Bloggerin: ich schreibe, filme, fotografiere und mache Podcasts. Am liebsten natürlich für eine bessere Welt!
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