Mich laust der Affe. Oder: Wie viel Greenwashing verträgt eine Umwelthauptstadt eigentlich?

Dass das ganze Theater um Hamburg als angebliche Umwelthauptstadt viel mit Greenwashing zu tun hat, wird sicherlich nicht nur enttäuschten (Ex-)Grünen-Wählern auffallen. Die Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD fordert die Stadt Hamburg nun auf, die weltberühmte Affenforscherin Jane Goodall nicht ausgerechnet bei Unilever zur Botschafterin der „Umwelthauptstadt“ zu küren.

Gewalt für unsern Frühstückstisch?

Der massenhafte Anbau von Palmplantagen für Palmöl hat schon häufiger für Konflikte gesorgt. Denn für die Monokulturen müssen nicht selten Regenwald und/oder Kleinbauern weichen. Das zerstört Lebensgrundlagen – nicht nur die der Bauern, sondern langfristig auch unsere. Nun steht der nächste Skandal an. Drei Organisationen rufen auf zur Aktion.

Runter von den Bäumen!

Okay, ich bin ein bisschen spät mit dem Thema – und es geht auch mal wieder darum, dass unsere Politiker von der Rechtssprechung gestoppt werden mussten. Aber der vom Oberverwaltungsgericht verhängte Baustopp für die Fernwärmetrasse von Vattenfall durch Altonas Gählerpark ist einfach ein zu passender, weiterer (und erfreulicher) Fall, als dass wir ihn ungenannt lassen…

Robin Wood im Baum

Ganz kalt: ROBIN WOOD-KletterInnen und andere AktivistInnen gingen heute früh aus Protest gegen den Bau des extrem klimaschädlichen Kohlekraftwerks Moorburg und die geplante Fernwärmetrasse zwei Bäume im Gählerpark in Hamburg-Altona auf unbestimmte Zeit auf die Bäume. Damit wollen sie das Bündnis „Moorburgtrasse stoppen“ unterstützen, zu dem sich AnwohnerInnen und Stadtteilinitiativen zusammengeschlossen haben. Die beiden AnwohnerInnen,…