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Wie blass ist doch die Welt, wenn man ihr all seine Individualität und Kreativität opfern muss. In diesem berührenden Animationsfilm zeigen Daniel Martínez Lara und Rafa Cano Méndez, wie verrückt wir doch unsere Gesellschaft konstruiert haben.

Ein Vater und sein kleiner Sohn. Wann immer sie zusammen sind, zeigen sie eine individuelle Farbe. Der Vater blau und das Kind orange. Beide machen sich morgens auf den Weg, beladen mit schweren Büchern und Akten, durch eine blasse Welt, die wie ein Uhrwerk funktioniert. Der Junge tanzt durch den Tag, ist aufgeregt, verträumt und bleibt bei einem Musiker, der auf einem kleinen Rasenstück mit Baum Geige spielt. Eine kleine bunte Insel in einem ansonsten blassen Trübsal. Doch er wird weiter gezogen: Bloß nicht zu spät kommen!

Beide tun ihr Tagwerk. Doch während der Vater bei der Arbeit langsam seine Farbe, seine Lebensfreude und Individualität einbüßt, leistet sein Sohn in der Schule Widerstand. Er malt bunte Bilder, anstatt dem Unterricht zu folgen. Doch das wird hier gar nicht gern gesehen… Also leistet der Junge seine Arbeit, wird mit jedem Tag gehorsamer, unglücklicher und büßt immer mehr von seiner Farbe ein – wird so grau wie der Rest der Welt.

was dann geschieht, wollen wir nicht verraten. aber es lohnt, den Film bis zum Ende zu schauen. Denn er zeigt ganz klar, worauf es im Leben ankommt!

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CREDITS:

Directed by: Daniel Martínez Lara & Rafa Cano Méndez
Produced by: Daniel Martínez Lara & Nicolás Matji
Music by: Oscar Araujo
Production Manager: Eva Márquez Matías
Sound by: Aleix Vila

Preproduction Team:
Daniel Martínez Lara
Rafa Cano Méndez
Abel Tébar
Albert Papaseit
Esteban Errando
Pedro Florido
Miguel Ángel Bellot
Jose Molina
Claudio Espinar

Production Team:
Daniel Martínez Lara
Rafa Cano Méndez
Eva Márquez Matías
Albert Papaseit
Esteban Errando
Abel Tébar
Alan Carabantes
Nacho Garranzo
Álvaro Villegas
Victor Remolina
Luis Arizaga
Pedro Florido

Collaborators:
Rude
Carlos del Olmo
Pau Martínez

Autor: Marek Als kleiner Junge lief ich immer mit einem Bleistift in der Hand herum und fragte die Menschen in meiner Umgebung Löcher in den Bauch. Denn genauso stellte ich mir einen Reporter vor: wie einen Detektiv mit Schreibblock... Auch heute noch versuche ich gegen die Ungerechtigkeit in der Welt anzutreten – so wie meine Helden von damals. Und das Projekt „Für eine bessere Welt“ ist ein wichtiger Teil dieser Arbeit.
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