Die Jahreswende ist ja traditionell die Zeit der guten Vorsätze: Während die Sportstudios in den kommenden Monaten ihre Spitzenzeiten erleben werden, werden die Tabakwarenhändler wahrscheinlich ihre Niedrig-Rekordumsätze machen. Wer weiß. Doch wir wissen alle auch, wie kurzlebig gute Vorsätze sind und dass es in der Regel nur ein paar Wochen bis zu ein paar Monaten braucht, bis wir wieder in unsere alten Gewohnheiten verfallen sind – mit ein Grund, warum der Weg in eine bessere Welt so schleppend verläuft…

Doch wie jeder weiß, lassen sich gute Vorsätze in der Gemeinschaft wesentlich besser verwirklichen. Wer mit seiner besten Freundin zusammen zum Sport geht oder mit seinem besten Freund gemeinsam das Rauchen aufgibt – der hat wohl höhere Erfolgsaussichten. Genau dieses Prinzip verfolgt auch die pledgebank: Eine Online-Plattform, in der Menschen gute Vorsätze quasi ausschreiben können – allerdings immer verbunden mit einer kleinen Erpressung der Idealisten in unserer Web-Community!

Denn es heißt da beispielsweise „Ich, Petronella, werde eine Ausgabe von Orwells „1984“ an das Bundesinnenministerium und Schäuble schicken, wenn 20 andere Menschen das Gleiche tun werden“ (21 Menschen haben mit gemacht). Oder: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass hörgeschädigte Kinder Unterricht in Deutscher Gebärdensprache (DGS) erhalten, wenn 10 andere Menschen aus dem gleichen Ort das Gleiche tun“ (54 Menschen haben mit gemacht).

Wir finden: Ein interessantes und offensichtlich funktionierendes Konzept – es gibt allerdings auch gescheitere gute Vorsätze, beispielsweise: „Ich werde erst dann wieder der CDU/CSU meine Stimme geben, wenn sie eindeutig ein Rauchverbot in allen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten durchgesetzt hat, wenn 100 andere Wähler in Deutschland das Gleiche tun.“

In diesem Sinne wünschen wir ein gutes neues Jahr, mit vielen erfolgreichen guten Vorsätzen!

Link: www.de.pledgebank.com