Mindestlohn von 10 Euro würde viele Probleme lösen

Durch die Agenda 2010 änderte sich unter anderem für die ArbeitnehmerInnen das Lebensrisiko. Die realen Nettogehälter sind in der Zeit zwischen den Jahren 2000 und 2010 durchschnittlich um 2,5% gesunken. Minijobs, der Niedriglohnsektor und die Leiharbeit … verdrängen immer mehr reguläre sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Die Zahlen der aktuellen Studie des DIW belegen, dass bei Geringverdienern in der Zeit zwischen 2000 und 2010 der reale Nettolohn sogar um bis zu 22% gesunken ist. Und das statistische Bundesamt hat berechnet, dass noch nie so viele Menschen wie im Jahr 2010 in nicht regulären Jobs beschäftigt waren. … Ein Mindestlohn von 10 Euro würde laut der Schweizer Prognos AG die Löhne für fast acht Millionen Beschäftigte um mehr als 26 Milliarden Euro erhöhen und die öffentlichen Haushalte um 13 Milliarden Euro entlasten. Das führt zur Stärkung Binnennachfrage und unterstützt einen nachhaltigen Aufschwung. Weiterlesen bei ngo-online.de

ilona

ist freie Jour­na­lis­tin, Publizistin, Projekt­ma­che­rin und Medienaktivistin. Seit über zehn Jahren schreibt sie Bücher, Blogposts, macht Podcasts, gibt Workshops und hält Vorträge. Zudem begleitet und berät sie öko-soziale Organisationen, Gemeinschaften, Künstler:innen, Kreative und Aktivist:innen bei der ganzheitlichen und nachhaltigen Planung und Kommunikation ihrer Projekte und Bücher.

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