Bitte nicht falsch verstehen – ich mag Fußball und freue mich auf die Weltmeisterschaft in Südafrika in diesem Sommer. Doch je mehr ich darüber lese, je mehr ich über die wirtschaftlichen Hintergründe erfahre, desto unwohler fühle ich mich. Wie schon bei den Olympischen Spielen in China hat das Ganze ein seltsames, unangenehmes “Geschmäckle”, passt hier irgend etwas nicht zusammen. Dies ist nicht gerade ein Freudenfest für die Einheimischen, denn sie werden wohl von der weltweit größten Medienveranstaltung nicht allzu viel haben. Im Gegenteil: Im Schatten des ansonsten sonnigen Turniers stehen mal wieder die Ärmsten – die sich so viel davon erhofft haben, aber am Ende wohl leer ausgehen. Das Geschäft machen die Großen. Das ruft Erinnerungen wach.


In wenigen Monaten ist es wieder soweit: Nach vier Jahren Wartezeit erwacht der Sportgeist und macht aus uns Deutschen ein Volk von Flaggenträgern und Fußballtrainern. Wir fiebern mit, drücken der Mannschaft unsere Daumen, feuern an, bitten und bangen. Wir lassen uns fesseln von der guten Stimmung, den vielen lachenden und jubelnden Menschen in aller Welt und vergessen für ein paar Tage unseren Kummer und das Leid der Welt. Fußball kann Völker miteinander verbinden und Gemeinschaften schaffen, wo die Politik versagt. Das ist alles gut. Doch um welchen Preis?

Die Olympischen Spiele in China waren auch schon umstritten. Doch Veranstalter und nationale Vertreter versprachen sich (uns und den Einwohnern vor Ort) nur das Beste. Das Beides nicht übereinstimmen muss, sehen wir heute. Noch nicht vergessen sind die – eher unglaubwürdigen Versprechungen – das so ein Sportfest und der Lichtkegel der Öffentlichkeit auch ein Stück Demokratie nach China bringen würde. Doch es ging nur um eins: Geld – möglichst viel Geld. Rückblickend hat sich hier gar nichts verbessert. Die Fußballweltmeisterschaft 2010 steht unter einem ähnlichen Stern. Dieses Mal geht es zwar eher um das vordergründige Argument die wirtschaftlichen Strukturen des Gastgeberlandes Südafrika zu stärken. Doch bei näherer Betrachtung ist genau das Gegenteil der Fall. Als wenn man das nicht schon irgendwie geahnt hätte.

Die Fédération Internationale de Football Association, kurz FIFA genannt versteht sich als “Weltfußballverband”, ist zugleich Organisator und größter Nutznießer der Veranstaltung. Ohne die FIFA geht gar nichts. Doch für die Einheimischen in Südafrika scheint gerade mit der FIFA nichts zu gehen. Denn noch bevor der Zuschlag verteilt wurde, musste das Gastgeberland mehreren Bedingungen zustimmen, die es in sich haben.

Die FIFA machts (un)möglich

Das PR-Konzept ist optimal: Heiße Sonne, gute Laune und obendrein etwas Gutes tun für die darbenden Südafrikaner. Doch das ist nur was man von Außen sieht… So kurze Zeit, nach dem (offiziellen) Ende des Apartheit-Regimes gereicht das Sportfest so zu einer fast kolonialen Veranstaltung. Denn die FIFA-Regeln haben es in sich. Und je näher die WM rückt, desto mehr südafrikanische Träume beginnen zu zerplatzen. Die FIFA macht die Regeln und die gelten nicht nur auf dem Spielfeld. 17 Verpflichtungen musste das südafrikanische Parlament zunächst einmal zustimmen, Verpflichtungen zu Finanzen, Geistiges Eigentum, Kommunikation, Marketing etc. – also praktisch allen Bereichen, in denen die Menschen in den Austragungsorten um ihre Möglichkeit betrogen werden, auch etwas vom großen Kuchen ab zu bekommen.

Ganz offiziell hat die FIFA darauf gedrungen, dass man lieber in den schicken (weißen) Gegenden die Stadien errichten möge, als bestehende Sporteinrichtungen in nicht so fotogenen, ärmeren Gebieten. Man will wohl nicht, dass die Zuschauer an den Bildschirmen sich durch Armut und Elend den Spaß verderben lasse…

Doch eine Verbesserung ebendieser Bedingungen scheint auch nicht erwünscht. Denn eine Bannmeile um die Stadien herum soll zudem verhindern, dass Straßenverkäufer es wagen, ihre selbst gemachten nationalen Köstlichkeiten zu verkaufen. Das Geschäft machen wie immer die Großen: Die Zuckergetränkehersteller und Fast Food-Brater, die “Du weißt schon wer”. Was sonst üblich ist und für die südafrikanischen Fans einfach dazu gehört, die einheimischen Getränke, Speisen und (selbst gemachter) Fanbedarf, wurde ganz einfach verbannt. In dieser Zone dürfen nur die offiziellen WM-Sponsoren verkaufen. Wäre ja noch schöner.

All denen die nun versuchen zum Beispiel billige Plagiate der Fanartikel aus nebulösen chinesischen Quellen zu beziehen droht der nächste Ärger. Denn natürlich sind die von der FIFA lizenzierten Merchandise-Artikel urheberrechtlich geschützt. Eine Umgehung wird daher logischerweise gnadenlos verfolgt.

Der Arbeiter hat seine Schuldigkeit getan – jetzt darf er gehen

Die neuen und teuren Fußballstadien die in den letzten Monaten hochgezogen wurden, wurden von billigen Arbeitskräften vor Ort gebaut. Die Verträge sind befristet und mehr als ein paar Hundert Euro im Monat scheint es für den Einsatz nicht zu geben. So werden die jetzt von der FIFA heraus gerückten Freikarten für die Arbeiter und ihre Angehörigen über den Arbeitsplatzverlust sicher nicht hinweg trösten.

Die Spiele gehören also keinesfalls Südafrika, denn das Land dient nur der “sozialromantischen” Kulisse. Man kann förmlich hören, wie die Werbewoge auf uns zu rollt und hundertfach Bilder lächelnder und Daumen streckender Südafrikaner präsentiert. Fußball, Feuer und Südafrika – das gehört schon irgendwie zusammen. Doch alles ist wohl nicht mehr als Staffage. 2,3 Milliarden Euro sollen die weltweiten Sponsorengelder und die Vergabe von TV-Rechten bringen. Geld dass von vornherein in nur einige wenige Taschen fließen wird. Für einen großen Teil der Kosten werden wohl dagegen die südafrikanischen Steuerzahler aufkommen. Übrigens weit mehr als vorher veranschlagt: “Die gewerkschaftsnahe südafrikanische NGO labour Reserach Service (LRS) beziffert die Kosten für die Stadionbauen und die Einrichtung damit verbundener Infrastrukturen auf ca. 1,7 Millarden Euro (ursprünglich geplant waren 230 Millionen Euro).” (Quelle: www.medico.de) Die Kürzung von Sozialausgaben scheint logische wie grausame Folge.

Man hat den Eindruck, dass Südafrika unter dem Siegel der sportlichen Fairness geradezu ausgeplündert wird. Das ist traurig. Denn das Ereignis wäre geeignet, den Lichtkegel der Öffentlichkeit auf die südafrikanische Misere zu richten und zugleich weltweite Hilfe zu mobilisieren. Aber weit gefehlt. Wie schon bei den Olympischen Spielen in China ist Ethik höchstens ein PR-Argument, aber keine ernsthafte Intention. Und das ist sehr traurig. Zumal in dem ganzen Unglück der Gedanke an alte Kolonialzeiten aufkommt. Gerade dann, wenn sich hier große Konzerne Platz und Raum für Geschäfte verschaffen die schon während der Apartheid in Südafrika tätig waren. Ein Déjà-vu der unangenehmsten Sorte.

Eine Stadt wird platt gemacht

Der britische Guardian berichtete über ein ganzes Township-Dorf, das für die WM anscheinend zwangsumgesiedelt wurde. Aktivisten sagen die Bedingungen in Blikkiesdorp oder “Tin Can Town” seien sogar schlimmer als in den Townships während der Apartheid…

Bleibt nur noch die Prostitution?

Noch ein Problem tut sich auf: Wenn das große Geschäft von den Großen gemacht wird und für die Kleinen kaum ein Kleines übrig bleibt, dürfte die Not ihre Blüten treiben. Immerhin kommen bis zu 450.000 Männer nach Südafrika, um sich die Spiele anzusehen. Wer ein Taxi hat oder eine kleine Unterkunft die er vermieten kann, könnte noch zu den Gewinnern unter den Einheimischen gehören. Doch wer nichts anderes anbieten kann, wird sich womöglich gezwungen sehen, seinen Körper der touristischer Entspannung zur Verfügung zu stellt: “Informelle Erwerbszweige bieten in vieler Hinsicht Einkommensnischen für Frauen. Dennoch sind pauschale Verklärungen unangemessen. Neben Konkurrenz und geringen Verdienstmöglichkeiten gibt es in Teilbereichen des informellen Sektors massive Ausbeutungsstrukturen. Vor allem Prostituierte sind mit Gewalt konfrontiert. In Südafrika streiten Interessengruppen über die Legalisierung der Prostitution.” (Quelle: FAIR unterwegs) Da sind Menschenhandel und Kindesmissbrauch auch nicht fern.

Kolonialpolitik 2.0

Offiziell gibt es den deutschen Kolonialismus nicht mehr. Doch die moderne Form, die wir nun erleben scheint nur konsequent weiter gedacht. Heute sind es keine Länder mehr, sondern die großen Konzerne die mit all ihrer Wirtschaftsmacht und ihrem technologischen Instrumentarium das Terrain für sich eingenommen hat. Angesichts unserer Kolonialgeschichte peinlich und beschämend. Zumal die afrikanische Geschichte ohnehin eine Geschichte leidvoller Erfahrungen mit Ausländern ist. Hier wurde ein ganzer Kontinent ausgeplündert. Erst als der Verwaltung die verursachte Armut zu teuer wurde, hatte man sich entschieden, sie zurück zu geben. Doch die Plünderung gehen weiter.
Wer sich für die Geschichte Afrikas und die Auswirkungen der Kolonialwirtschaft interessiert, findet in diesem Portal reichlich Lesestoff.

Was bleibt?

Was wird durch unsere Köpfe gehen, wenn der Ball erst wieder rollt, wenn der Taumel uns erfasst und wir mit wehenden Fahnen grölend durch die Straßen ziehen? Nicht alle von uns natürlich, aber immerhin genug werden nicht einen ernsten Gedanken an Armut, Leid und Not Südafrikas verschwenden. Und gerade das ist beschämend.

Ich liebe Fußball und ich freue mich auf die Spiele. Aber der Klos im Hals wird größer. Grund genug, Organisationen die sich für Afrika einsetzen in dieser Zeit zu unterstützen, so dass immerhin ein paar Krumen der Anteilnahme dort ankommen wo sie so dringend gebraucht werden. Auch wenn das angesichts der kalkulierten Profite für die Großen nicht mal ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Einige Hilfsorganisationen (gefunden bei allesklar.de, laenderkontakte.de und auf anderen Seiten):

childrencareproject e.V. (Münster)

Der Verein fördert Projekte und unterstützt Säuglinge, Kinder und Jugendliche in Südfrika.
www.children-care-project.de

Kids Haven e.V. (Ratingen)

Der Verein wurde im August 2002 ins Leben gerufen, um das Kinderheim Kids Haven in Südafrika mit Geld und Sachspenden von Deutschland aus zu unterstützen.
www.kidshaven.de

Kinder Unserer Welt Initiative für notleidende Kinder e.V. (Würzburg)

Der Verein unterhält als Hilfe zur Selbsthilfe in der Republik Südafrika und in Äthiopien Projekte und ein medizinisches Zentrum.
www.kinderunsererwelt.de

Kreuz des Südens – Southern Cross e.V. (Essen)

Privater gemeinnütziger Verein zur Hilfe für Kinder in Südafrika
www.uni-due.de/~hrz200/index.html

Themba Labantu e.V. (München)

Der Förderverein engagiert sich in den Townships von Kapstadt. Hier können Sie sich über Hintergrund, Ziele und Projekte informieren.
www.themba-labantu.de

SAGA South AFrican German Association

36 Sable Crescent
Goedemoed
Durbanville 7550
South Africa
Tel: (+27-21) 967588
Fax: (+27-21) 967588
E-Mail: saga@getjobs.net

African Red Ribbon e.V.

c/o Thomas Zupan
Werderstr. 18
12105 Berlin
Tel: 030-75518826
Fax: 030-75518827
E-Mail: info@african-red-ribbon.com
Internet: http://www.african-red-ribbon.com
(Unterstützung von Aids-Projekten in Südafrika)

AIDS-Waisen International e.V.

Peter-Goessler-Str. 15
72076 Tübingen
Tel: 07071-600348
E-Mail: info@aidswaisen-international.de
Internet: http://www.aidswaisen-international.de
(Vermittlung von Patenschaften zu Kindern in Südafrika und Kamerun, die ihre Eltern durch die Immunschwäche AIDS verloren haben)

Aktion Kinderhilfe Münster e.V.

Rumphorstweg 71
48147 Münster
Tel: 0251-274804
Fax: 0251-274804
E-Mail: akh.ms@t-online.de
Internet: http://www.aktionkinderhilfe.de
(Unterstützung langfristiger Hilfsprogramme in Südamerika, Afrika und Südasien; Förderung der Hilfe zur Selbsthilfe in Zusammenarbeit mit einheimischen Institutionen, NGOs und gemeinnütziger Betriebe; Förderung der weltweiten Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und der Völkerverständigung; Unterstützung der Vorschulerziehung von Kindern in der Bergarbeiterstadt Kimberley; Kinderspeisung)

AMREF Gesellschaft für Medizin und Forschung in Afrika e.V.

Mauerkircherstr. 155
81925 München
Tel: 089-981129
Fax: 089-981189
E-Mail: info@amrefgermany.de
Internet: http://www.amrefgermany.de
(Hauptsitz in Nairobi, www.amrefhq.org; Hilfe bei der medizinischen Versorgung im ländlichen Bereich Ostafrikas durch kostengünstige Basisgesundheitsdienste; Gesundheits- und Entwicklungsprogramm für Kinder und Heranwachsende, reproduktive Gesundheits- und Familienplanung, Umwelt, Hygiene, Klinik und Rettungsdienste, Hilfe bei der Trinkwasserversorgung)

Berliner Missionswerk

Georgenkirchstr. 70
10249 Berlin
Tel: 030-24344123
Fax: 030-24344124
E-Mail: bmw@berliner-missionswerk.de
Internet: http://www.berliner-missionswerk.de
(Zusammenarbeit mit der Evangelical Lutheran Church of Southern Africa; Unterstützung vielfältiger Projekte zur Demokratieerziehung; Fort- und Weiterbildung kirchlicher Mitarbeiter; Erzieherinnenausbildung; Einrichtung von Stipendienfonds für Schüler und Studenten; medizinische und finanzielle Unterstützung von Aids-Selbsthilfegruppen und Kliniken)

Comboni-Missionare

Informations- und Bildungsstätte
Rotenbacher Str. 8
Postfach 1252
73472 Ellwangen/Jagst
Tel: 07961-55295
Fax: 07961-3202
(Vorträge, Seminare, Referentenvermittlung, Beratung für Aufenthalte in Afrika, Bibliothek)

Community H.E.A.R.T. e.V.

Friederikenstr. 41
45130 Essen
Tel: 0201-775133
Fax: 0201-779762
Internet: http://www.community-heart.org.uk
(Hilfsfond zur Unterstützung des nationalen Aufbauprogramms und kommunaler Projekte in Südafrika, insbesondere im Erziehungsbereich; Projekte für traumatisierte Kinder und Jugendliche, die unter den Folgen von Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger, Krankheit und Missbrauch leiden; viele haben ihre Eltern durch Aids verloren und sind HIV positiv; Bücherlieferungen für Schule und Büchereien)

Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)

P.O.Box 13732
Hatfield 0028
South Africa
Tel: 0027-12-3420181
Fax: 0027-12-3420185
E-Mail: gtzsa@icon.co.za

Deutsche Welthungerhilfe e.V.

Friedrich-Ebert-Str. 1
53173 Bonn
Tel: 0228-22880
Fax: 0228-2288333
E-Mail: info@welthungerhilfe.de
Internet: http://www.welthungerhilfe.de
(weltweiter Einsatz für Menschenrechte, nachhaltige Entwicklung, eine gesicherte Ernährung und Erhaltung der Umwelt; Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen, so dass sie eigenverantwortlich für ihren Lebensunterhalt sorgen können; Einsatz für eine gerechtere Zusammenarbeit mit den Ländern der Dritten Welt gemeinsam mit Partnern aus Poltik, Schule und Medien; schnelle humanitäre Hilfe in Krisenregionen; langfristige Projekte in enger Zusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen; Unterstützung für Landlose, Kleinbauern, Frauen, Kindern und Jugendlichen; enge Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, USAID und dem Auswärtigen Amt; eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland; Schirmherrschaft des Bundespräsidenten)

Deutscher Caritasverband

Auslandsabteilung
Postfach 420
79004 Freiburg
Tel: 0761-2000
Fax: 0761-200583
(Hilfe für Straßenkinder; Altenarbeit; Betreuung von Aidskranken)

Deutsches Medikamenten-Hilfswerk ‘action medeor’ e.V.

St. Toeniser Str. 21
47918 Toenisvorst
Tel: 02156-97880
Fax: 02156-80632
E-Mail: info@medeor.org
Internet: http://www.medeor.org
Internet: http://www.kampf-gegen-aids.de
(Hilfe für kranke Menschen in den Ländern der unterentwickelten und ländlichen Armutsregionen Afrikas, Lateinamerikas, Asiens und Osteuropas ohne Ansehen der Rasse, des gesellschaftlichen Systems oder der Religion mit Basismedikamenten und medizinischem Kleingerät; schnelle Kathastrophenhilfe; Unterstützung einheimischer Träger beim Aufbau und der Entwicklung von Basisgesundheitsdiensten; Zusammenarbeit sowohl mit kirchlichen und privaten Organisationen vor Ort als auch u.a. mit Misereor, der Wirtschaftsstelle evangelischer Missionen, Unicef, terre des hommes, vielen Ordensgemeinschaften privaten Initiativen und Projektpartnern)

EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V.

Postfach 1322
56503 Neuwied
Tel: 02631-83790
Fax: 02631-837990
E-Mail: eirene-int@eirene.org
Internet: http://www.eirene.org
(internationaler Friedens- und Entwicklungsdienst; vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ als einer der sechs Personaldienste in Deutschland anerkannt; finanzielle Unterstützung von mehr als 30 Projekten; Fachkräfte in Nicaragua, Bolivien, Bosnien, Niger, Tschad, Mali und Südafrika; Entsendung Freiwilliger in soziale und ökologische Projekte in die USA, Kanada, Frankreich, Irland, Nordirland, Belgien, Bosnien, Rumänien, Nicaragua, Brasilien, Bolivien, Tschad)

Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen (ELM)

Postfach 1109
29314 Hermannsburg
Tel: 05052-690
Fax: 05052-69222
E-Mail: zentrale-de@elm-mission.net
Internet: http://www.elm-mission.net
(Georg-Haccius-Str. 9, 29320 Hermannsburg; Missionswerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirchen Braunschweig, Hannover und Schaumburg-lippe in Zusammenarbeit mit evangelischen Kirchen in Hessen, im Elsaß und Lothringen und mit Freundeskreisen; Zusammenarbeit mit evangelischen Kirchen in Argentinien, Äthiopien, Botswana, Brasilien, Chile, Indien, Kirgisistan, Madagaskar, Malawi, Namibia, Paraguay, Peru, Russland, Südafrika, Uruguay, Zentralafrikanische Republik)

Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland e.V. (EMS)

Vogelsangstr. 62
70197 Stuttgart
Tel: 0711-636780
Fax: 0711-6367855
E-Mail: info@ems-online.org
Internet: http://www.ems-online.org

Freundeskreis Pretoria Community Ministries

c/o Karen Seisler
Henschelstr. 4
58089 Hagen
E-Mail: info@freundeskreipcm.de
E-Mail: vorstand@freundeskreispcm.de
Internet: http://www.freundeskreispcm.de
(Unterstützung sozialer Projekte der Pretoria Communitie Ministries in den Bereichen Obdachlosenhilfe, Frauen und Mädchen in Krisensituationen, Sozialer Wohnungsbau, Gemeinwesenarbeit, Kleinwirtschaftsförderung; Vermittlung von Praktika und Freiwilligenarbeit in Projekten in Pretoria; Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland zur Nord-Süd-Problematik)

German Development Service

DED Deutscher Entwicklungsdienst
P.O.Box 13630
Hatfield
Pretoria 0028
Südafrika
Tel: 0027-12-3420181/-4
Fax: 0027-12-3425521
E-Mail: dedsua@sn.apc.org
E-Mail: zaf@ded.de
Internet: http://suedafrika.ded.de

Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.

Menzinger Str. 23
80638 München
Tel: 089-179140
Fax: 089-17914100
E-Mail: info@sos-kinderdoerfer.de
Internet: http://www.sos-kinderdoerfer.de
(Förderung der SOS-Kinderdörfer in Ennerdale, Kapstadt, Mamelodi, Pietermaritzburg, Port Elizabeth) InWEnt – Internationale

Weiterbildung und Entwicklung gGmbH

Regional Coordination Office for SADC
Hatfield Garden Block C
110 Arcadia Street, Hatfield
Pretoria
Südafrika
Tel: 0027-12-3426115
Fax: 0027-12-3428594
E-Mail: info@inwent.co.za
E-Mail: info@inwent.co.za
Internet: http://www.inwent.co.za
Internet: http://www.inwent.org
(Personal- und Organisationsentwicklung in der internationalen Zusammenarbeit. Die Angebote der Gesellschaft richten sich an Fach- und Führungskräfte und an Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. InWEnt arbeitet gleichermaßen mit Partnern in Entwicklungs-, Transformations- und Industrieländern und erreicht jährlich rund 55.000 Personen.)

Kindernothilfe e.V.

Düsseldorfer Landstr. 180
47051 Duisburg
Tel: 0203-77890
Fax: 0203-7789118
E-Mail: info@kindernothilfe.de
Internet: http://www.kindernothilfe.de
(Hilfe zur Selbsthilfe für junge Menschen; Unterstützung zahlreicher Gesundheits-, Schul- und Berufsausbildungsprojekte; Zusammenarbeit mit lokalen Partnern)

Koordinationskreis Düsseldorfer ‘3.Welt’-Gruppen e.V.

c/o Lutz Reinhardt
Aachener Str. 58
40223 Düsseldorf
Tel: 0211-313383
(vormals ‘Gruppe Südliches Afrika’; Unterstützung des Kinderhilfsprojekts ‘Twilight Children’ in Johannesburg; ‘Twilight Children’ betreibt in Hillbrow ein Rehabilitationszentrum für Straßenkinder)

Lutherische Kirchenmission LKM (Bleckmarer Mission) e.V.
Teichkamp 4
29303 Bergen
Tel: 05051-98690
Tel: 05051-986921 Missionsleitung
Fax: 05051-986945
E-Mail: lkm@selk.de
Internet: http://www.mission-bleckmar.de

MAF Germany e.V.

Mission Aviation Fellowship
Eddesser Str. 1
31235 Edemissen
Tel: 05176-922308
Fax: 05176-922309
E-Mail: info@maf-germany.de
Internet: http://www.maf-germany.de

MISEREOR

Bischöfliches Hilfswerk e.V.
Mozartstr. 9
52064 Aachen
Tel: 0241-4420
Fax: 0241-442188
E-Mail: webmaster@misereor.de
Internet: http://www.misereor.de
(MISEREOR leistet Hilfe zur Selbsthilfe, die vor allem auf die Bekämpfung der Ursachen von Armut und Unterentwicklung abzielt. Wichtige Bereiche der Entwicklungszusammenarbeit sind Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Gesundheitsversorgung, Bildungsmaßnahmen sowie die Menschenrechtsarbeit. Gemeinsam mit einheimischen Partnern unterstützt MISEREOR Menschen unabhängig von Nationalität, Religion und Geschlecht. Seit 1959 hat MISEREOR in über 100 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas mehr als 90.000 Projekte mit rund fünf Milliarden Euro gefördert)

Nelson Mandela Children’s Fund Deutschland

Kaiser-Friedrich-Str. 13
53113 Bonn
Tel: 0228-2433525
E-Mail: bettina.schmidt@sue-nrw.de
Internet: http://www.nelsonmandelachildrensfund.com
(Entwicklung von Partnerschaften und Initiierung von Programmen, die das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen in Südafrika stärken und verbessern helfen soll; Lobbyarbeit für die Rechte von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft; nachhaltige Förderung entsprechender Initiativen)

ORA International e.V.

Postfach 1380
34483 Korbach
Tel: 05631-63011
Fax: 05631-63015
(soziale und humanitäre Hilfen durch Essensausgabe an Kinder und Senioren in verschiedenen Großstädten Südafrikas sowie Beratungsdienste für junge Frauen und Mütter)

Praktische Solidarität von Volk zu Volk e.V.

St.-Jürgen Str. 18
28203 Bremen
Tel: 0421-72414
Fax: 0421-71990
(Informationsarbeit über die Verhältnisse im südlichen Afrika; Auseinandersetzung mit den historischen und aktuellen Beziehungen zwischen der europäischen Gesellschaft und den Menschen im südlichen Afrika; Organisation von Hilfstransporten für Schulen, Krankenhäuser, Aus- und Weiterbildungsstätten und die Landwirtschaft)

SES Senior Experten Service

c/o Klaus Dienst
19 Epping Road
Foresttown
Johannesburg 2193
Südafrika
Tel: 0027-11-6462981
Fax: 0027-11-6469702

Solidaritätsdienst International e.V. (SODI)

Grevesmühlener Str. 16
13059 Berlin
Tel: 030-9216047, 9216177
Fax: 030-9216003
E-Mail: info@sodi.de
Internet: http://www.sodi.de
(Kinderversorgung im Township Eldorado Park; Finanzierung von Küchenausrüstungen, Bestecke, Teller, Tassen, Kühlschrank, Kochherde etc.; Versorgung von über 500 Kindern der C.L. Magardie Grundschule; Errichtung von Schulgärten in Grahamstown)

Stiftung ‘Hilfe in Not’ e.V.

Postfach 13 01 61
53061 Bonn
Tel: 0228-655518
Fax: 0228-650929
(Dechenstr. 2, 53115 Bonn; medizinische Projekte in Südafrika)

Stiftung ‘Kinder in Afrika’

Holsteiner Str. 12c
21465 Reinbek
Tel: 040-7221105
Fax: 040-7221105
E-Mail: info@kinder-in-afrika.de
Internet: http://www.kinder-in-afrika.de
(Bau von Ausbildungszentren, Kindergärten und Vorschulen)

Südafrika-Hilfe e.V.

Arndtstr. 1
40885 Ratingen
Tel: 02102-31594
(Ausbildungsförderung schwarzer Jugendlicher in Südafrika)
Südafrika Stipendienfonds e.V.
Postfach 2331
72013 Tübingen
(Unterstützung von Bildungs- und Ausbildungsprojekten)

terre des hommes Bundesrepublik Deutschland e.V.

Hilfe für Kinder in Not
Postfach 4126
49031 Osnabrück
Tel: 0541-71010
Fax: 0541-707233
E-Mail: post@tdh.de
Internet: http://www.terre-des-hommes.de
(Ruppenkampstr. 11a, 59084 Osnabrück; Hilfe für notleidende Kinder in ihrem sozialen Umfeld und Aufklärung über Hintergründe von Not und Ungerechtigkeit; Projektunterstützung in den Bereichen ‘Kinder und Krieg’, ‘Kinderarbeit’ und ‘Kinderprostitution’; Förderung von Selbsthilfeinitiativen für ausreichende Ernährung, Bildung und Gesundheit; Informations- und Bildungsveranstaltungen)

THEMBA Gesellschaft zur Förderung Bedürftiger im südlichen Afrika e.V.

Postfach 102222
45422 Mülheim/Ruhr
Tel: 0208-9933112, 50954
Fax: 0208-436077, 50927
(Initiierung und Durchführung von Projekten für die schwarze Landbevölkerung im Osten Transvaals; Leitung einer landwirtschaftlich-technischen Oberschule für Jungen und einer hauswirtschaftlichen Oberschule für Mädchen; Errichtung eines Seminars für Sozialarbeiter und externe Hochschulstudenten; Gründung einer Rehabilitationsklinig für schwarze Alkoholabhängige)

Ubuntu Afrikaprojekte e.V.

c/o Monika Stroh-Janha
Albert-Schweitzer-Str. 69
47259 Duisburg
Tel: 0203-7577755
Fax: 0203-7577755
E-Mail: info@ubuntunet.de
Internet: http://www.ubuntunet.de
(Förderung des Inkanyezi-Rainbow-Project im Alexandra Township, einem Selbsthilfeprojekt für Frauen; Spendensammlungen; Öffentlichkeitsarbeit)

WFD Weltfriedensdienst e.V.

Hedemannstr. 14
10969 Berlin
Tel: 030-2539900
Fax: 030-2511887
E-Mail: info@wfd.de
Internet: http://www.wfd.de
(finanzielle Unterstützung von südafrikanischen Bürgerrechtsorganisationen; Öffentlichkeitsarbeit; regelmäßige Informationsrundreisen durch Deutschland mit Gästen aus Südafrika)

WEC International e.V.

Weltweiter Einsatz für Christus
Hof Häusel 4
65187 Eppstein
Tel: 06198-58590
Fax: 06198-5859159
E-Mail: office@wi-de.de
Internet: http://www.wec-d.de
(internationale Missionsgesellschaft mit Mitarbeitern aus verschiedenen evangelischen Kirchen und Freikirchen; ca. 1.750 Missionare aus 50 Nationen sind weltweit tätig; der interdenominationelle Charakter ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit allen evangelikalen Gruppen und Gemeinden, die der Weltmission verpflichtet sind; Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen; intensive psycho-soziale und medizinische Hilfe für mit dem HIV-Virus infizierte Kinder und Jugendliche und ihren Familien)

World Vision Deutschland e.V.

Am Houiller Platz 4
61381 Friedrichsdorf/Ts.
Tel: 06172-7630
Fax: 06172-763270
E-Mail: info@worldvision.de
Internet: http://www.worldvision.de
(integrierte, langfristig angelegte Regionalentwicklungsprojekte mit Schwerpunkt auf Ausbildung und Einkommen schaffende Maßnahmen)
Bildquelle:
Torsten Bogdenand, Pixelio.de