Termin: Grüne Woche

Vom 16. bis 25. Januar findet sie zum 74. Mal statt: Die Internationale Grüne Woche, eine Messe und Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft, des Gartenbaus sowie der Nahrungs- und Genußmittelproduzenten aus aller Welt in Berlin.

Schlemmermägen findent hier alle möglichen Produkte, wie Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch,  Molkereiprodukte, Wein-, Bier- und Spirituosen verbunden mit internationalen Spezialitäten und so weiter und so fort. Agrar-Direktvermarkter bieten die Erzeugnisse ihres kontrolliert biologischem Anbaus auf der 12. BIO MARKT.

Im Bereich Land- und Forstwirtschaft sowie Gartenbau sollen neben kommerziellen Beteiligungen (etwa mit nachwachsenden Rohstoffen) auch halbkommerzielle Schwerpunkte (etwa Bio-Energie) sowie praktische und wissenschaftliche Erkenntnisse zu sehen sein.

Wir könnten doppelt so viele Menschen ernähren

Auch die Organisation Brot für die Welt wird zusammen mit Naturland vertreten sein. Sie fordern: „Es ist genug für alle da“ – das Motto der 50. Aktion von Brot für die Welt. Soll heißen: eigentlich gibt es Nahrungsmittel im Überfluss. Die derzeitige Produktion an Nahrungsmitteln könne eigentlich fast doppelt so viele Menschen ernähren, wie derzeit die Welt bevölkern.

Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel dazu: „Wir sehen das auch an den riesigen Mengen von Lebensmitteln, die allein in unserem Land täglich weg geworfen werden. Kein Mensch müsste hungern. Das erfordert keine unmenschlichen Anstrengungen, sondern einen fairen Zugang zu Boden, Saatgut, Krediten und Wasser, Förderung der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion und des ländlichen Raumes und faire Preise für die Millionen Kleinbauern, die die Hauptlast der Welternährung tragen.“

Weitere Infos: www.gruenewoche.de

Autor: ilona Die Welt erkunden und darüber berichten ist meine Leidenschaft. Seit über 10 Jahren tue ich dies nun als Jornalistin, Autorin und Bloggerin: ich schreibe, filme, fotografiere und mache Podcasts. Am liebsten natürlich für eine bessere Welt!
Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar