Interview mit Social Entrepreneur Günter Faltin

Interview: Günter Faltin

Wir stehen am Ende einer Epoche – und am Beginn einer neuen. Das meint auch der Ökonom und Entrepeneur Günter Faltin. Er fordert die Weltverbesserer unter uns auf, unsere Vorurteile zu überwinden und das Wirtschaftssystem quasi von Innen heraus zu verändern. Wie das geht, das hat er uns im Interview gesagt.

Alle paar Monate gibt es künftig das Labor X – ein Abend, an dem Entrepreneure ihre Ideen vorstellen und sich Feedback von Experten und interessiertem Publikum abholen können. Die ersten beiden Labor-X-Abende gab es am 7. Juli 2015 in Hamburg und München. Wir haben Prof. Günter Faltin in Hamburg getroffen und ihm im Vorfeld ein paar Fragen gestellt, warum es so wichtig ist, das Idealisten und Weltverbesserer zu Unternehmensgründern werden …

Labor für Entrepreneurship

Auf der Website des Labors heißt es: Seit über 20 Jahren veranstaltet die Stiftung Entrepreneurship das Labor für Entrepreneurship. Die Methoden und Techniken der Bücher „Kopf schlägt Kapital“ und „Wir sind das Kapital“ von Prof. Günter Faltin bilden die Grundlage der einzelnen Laborveranstaltungen. Gründer und Gründerinnen sollen hier systematisch lernen, wie sie aus einer Anfangsidee ein gut durchdachtes, ausgereiftes unternehmerisches Konzept entwickeln: ein Entrepreneurial Design. Erst danach beginnt die praktische Umsetzung. Für fortgeschrittene Gründer und Gründerinnen sollen die Veranstaltungen auch die Chance bieten, ihr Geschäftsmodell professionell zu beleuchten und zu verbessern.

Links zum Interview

Bildquelle: Günter Faltin

ilona

ist freie Jour­na­lis­tin, Publizistin, Projekt­ma­che­rin und Medienaktivistin. Seit über zehn Jahren schreibt sie Bücher, Blogposts, macht Podcasts, gibt Workshops und hält Vorträge. Zudem begleitet und berät sie öko-soziale Organisationen, Gemeinschaften, Künstler:innen, Kreative und Aktivist:innen bei der ganzheitlichen und nachhaltigen Planung und Kommunikation ihrer Projekte und Bücher.

Hinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Postwachstumsstadt – eine Utopie?

Eine Postwachstumsstadt ist friedlich, fair, ruhig, langsam, sauber, kreativ, inklusiv, umweltfreundlich und solidarisch. Klingt gut? Dann solltest du das hier lesen :-)

Experimente mit Permakultur, Performances und Aktivismus

Das Problem ist die Lösung – so lautet einer der Kernsätze der Permakultur. Das haben wir uns bei einem Workshop mit Aktivisten, Künstlern und...

Terracycle. Oder: Der amerikanische Traum von der Weltrettung lautet Recycling

Die Geschichte des jungen Kanadiers Tom Szaky muss einfach in den USA spielen. Das bestätigt er selbst in seiner Auto-Unternehmensbiografie. Sie muss in den...

Interview: Die Krise als Chance für Sozialunternehmen?

Ist die Corona-Krise vielleicht die große Chance für den ökosozialen Wirtschaftswandel? Wir sprechen mit Laura Haverkamp vom Ashoka-Netzwerk.