Konsum & Verzicht

Die Supermarktmacht

Einkaufen im Supermarkt – nichts alltäglicher als das, oder? Ja, leider muss man fast schon sagen. Denn die sechs größten Supermarktketten verfügen mittlerweile über einen Marktanteil von rund 90 Prozent, berichtet die Supermarkt-Initiative, Bündnis aus 19 Organisationen aus den Bereichen Entwicklung, Umwelt und bäuerliche Landwirtschaft sowie Gewerkschaften. Angesichts dieser hohen Marktkonzentration fordert sie, dass soziale…

Konferenz: Korrekte Mode

Wie können bei der Produktion faire Arbeitsbedingungen sowie Umwelt- und Klimaschutz gewährleistet werdem? Unter dem Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) zusammengefasst gewinnen diese Aspekte auch in der Modebranche immer mehr an Bedeutung. Boykott- und andere Maßnahmen gegen bekannte Marken, die dies mißachteten, sorgen schon seit Jahrzehnten für Schlagzeilen. Nun endlich kommt auch so langsam was…

Selbsttest: Fair leben

Wie lebt es sich eigentlich, wenn man ausschließlich Fair-Trade-Produkte konsumiert? Geht das überhaupt? Anlässlich der Aktionswochen zum Fairen Handel unternimmt Christoph Harrach vom Weblog karmakonsum.de einen Selbstversuch. Er lebt 14 Tage allein von fair gehandelten Lebensmitteln – und hat anscheinend Spaß dabei. Täglich berichtet er über seinen Speiseplan und Einkaufserfahrungen, Rezepte inklusive (bspw. Reiswaffeln mit…

Woche des Fairen Handelns

Unter dem Motto „Doppelt gut! Bio im Fairen Handel“ findet vom 15. bis zum 28. September 2008 in ganz Deutschland die „Faire Woche“ statt mit unterschiedlichsten Aktionen rund um den Fairen Handel. „Durch den Kauf fair gehandelter Produkte leisten wir hier im Norden ganz praktische Solidarität mit Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländern“, so die Parlamentarische…

Hausgemacht

Stellt Euch vor, es gäbe einen Replikator, wie ihn die Leute von Star Trek benutzen. Es gäbe hier in Deutschland, nein in der ganzen Welt, eine unglaubliche ökonomische und soziale Revolution! Plötzlich könnte sich jeder seine eigenen Föns, Turnschuhe, Schlüsselanhänger, Gabeln, Zahnbürsten, Mp3-Player etc etc herstellen. Hier und in Afrika, Asien – wo auch immer….

Pure Water

CSR ist ja schwer im Kommen. Auch die finnische Marke Finlandia Vodka will was für eine bessere Welt tun: Sie bietet eine neue T-Shirt-Kollektion an, deren Erlös an die Deutsche Wasserstiftung geht, die für reines Wasser in den so genannten Entwicklungsländern sorgen möchte. Gestaltet wurden die T-Shirts von der New Yorker Künstlerin Linda Zacks und…

Fair Fashion

Armani hat sie. Otto hat sie auch. Und viele junge, kleine Labels wie etwa Fairliebt oder Fairwear haben sie auch: Ökologisch und ethisch korrekte Klamotten sind im Kommen. Erst haben’s die kleinen Nischenlabel entdeckt, nun sind auch zunehmend die Global Fashion Player dahinter her, dass in so genannten Freihandelszonen nicht Kinder und junge Frauen zu…

Verschwendungstheorien

Wer an Umweltschutz denkt, denkt meistens sparsam und in Form von Verboten und Einschränkungen: Müll vermeiden, nicht so viel Autofahren, Strom und Wasser sparen und so weiter und so fort. Der Wirtschaft läuft dabei jedenfalls sicherlich immer wieder ein kalter Schauer des Entsetzens über den Rücken… Alles Quatsch – zumindest wenn es nach dem Chemiker…

RFID – Ist sicher sicher?

Der Begriff kommt ganz harmlos daher: „Radio Frequency Identification“, also die Identifikation durch elektromagnetische Wellen, kann irgendwie alles sein – und nichts. Doch auch wenn der Begriff immer mal in den Medien herum geistert, so wissen doch nur wenige was damit gemeint ist. Ein Technologie um das Einkaufen sicherer zu machen. Gut.

Filmtipp: Dinggeschichten

  Ebenso unterhaltsam wie informativ sind die interaktiven Animationen von Annie Leonard zum Thema „Storry of stuff“ – zu Deutsch: Die Geschichte von Dingen. Kritisch setzt sich die Konsumkritikerin und Aktivistin darin damit auseinander, woher die ganzen Sachen eigentlich kommen, die wir täglich konsumieren, was sie wirklich kosten und welche Konsequenzen sie haben – bis…

Eco-mobil

Nach Tabak und Alkohol kommen nun die Autos dran: Laut einem Beschluss des EU-Parlaments soll Auto-Werbung künftig 20 Prozent der Fläche für Informationen über den CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge verwenden. Das sorgt für Aufregung bei Herstellern und Agenturen – doch warum nicht einfach eben die umweltfreundlichsten Autos bauen? Wie das aussehen könnte, darüber haben…