Gespräche für eine bessere Welt | TALK 2: Anders konsumieren

Jede unserer Entscheidungen verändert die Welt. Selbst, wenn wir entscheiden nichts zu tun, ändern wir was. Und deshalb können wir sehr viel bewegen, wenn wir darauf achten, was wir in unser Haus holen und anders konsumieren. Unverpackt einkaufen – oder doch lieber gleich gar nicht? Im zweiten Talk sprechen Insa Dehne, Gründerin des Hamburger Unverpacktladens Stückgut, und Jacomo Fritzsche vom Institut für Achtsamkeit und Nachhaltigkeit (ifan) mit dem Publikum über unsere Konsumgewohnheiten und was sich daran verbessern ließe. Die Frage:

„Wie können wir anders konsumieren und nachhaltige Wirtschaftskreisläufe schaffen?“

Talkgäste

Konferenz für eine bessere Welt 2018 - Insa Dehne

Foto: Peter Bauer

 

 

 

 

Insa Dehne | Insa Dehne ist Mitgründerin der Unverpacktläden »Stückgut« in Hamburg.

»Für mich macht eine bessere Welt aus, auf unsere Umwelt Rücksicht zu nehmen und mit den vorhandenen Ressourcen schonend umzugehen. Deshalb bedeutet ‚Unverpackt Einkaufen‘ für uns bei Stückgut nicht nur die Umverpackungen zu vermeiden, die die Kunden nach Hause tragen. Es bedeutet auch die Transportkette und alle Arbeitsabläufe zu optimieren, um so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Wir verwenden in unserem Laden alle Materialien mehrfach und legen bei der Ladeneinrichtung viel Wert auf Upcycling mit dem Ziel in allen Bereichen möglichst ressourcenschonend zu arbeiten.«

Konferenz für eine bessere Welt 2018 - Jacomo Fritzsche

 

 

 

 

 

Jocomo Fritzsche | Jacomo Fritzsche ist ausgebildeter MBSR-Lehrer (Mindfulness-Based Stress Reduction) und beschäftigt sich mit der Verknüpfung von Achtsamkeit und nachhaltigem Konsum.

»Für mich fängt eine bessere Welt genau in dem Moment an, in dem ich mich als Einzelner dazu entscheide, mir meiner gegenwärtigen Erfahrung bewusst zu werden. Denn ist meine Beziehung zu mir selbst durch Achtsamkeit und Wohlwollen geprägt, so eröffnen sich mir dadurch auf natürliche Weise neue Möglichkeiten mit meinen Mitmenschen und meiner Umwelt in Beziehung zu treten: Mitfühlend, auf Augenhöhe und motiviert gemeinsam den sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit entgegenzutreten.«

Moderation: Michael Liebert

Co-Moderation: Karolin Köcher

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Sechs interaktive Diskussionen, insgesamt 7,5 Stunden, zu wichtigen Themen dieser Zeit. Aufgenommen im Rahmen der Konferenz für eine bessere Welt, im August 2018.

 

 

 

 

 

Einfach auf die Bilder klicken und los geht´s.

Übrigens stammen die tollen Graphic Recordings von Jeanine Reble.

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Autor: Marek Als kleiner Junge lief ich immer mit einem Bleistift in der Hand herum und fragte die Menschen in meiner Umgebung Löcher in den Bauch. Denn genauso stellte ich mir einen Reporter vor: wie einen Detektiv mit Schreibblock... Auch heute noch versuche ich gegen die Ungerechtigkeit in der Welt anzutreten – so wie meine Helden von damals. Und das Projekt „Für eine bessere Welt“ ist ein wichtiger Teil dieser Arbeit.
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