Sigmar Gabriel für Kohlekraft

Ausstieg aus Kohlekraft ist wirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch sinnvoll

Gerade hat Wirtschaftsminister Gabriel gerade Greenpeace abgewatscht und erklärt, warum wir uns die Klimaschutzziele nicht leisten können… Pro und Contra Ausstieg aus der Kohlekraft:

In einem offenen Brief widerspricht die Deutsche Sektion der Ärzte in Sozialer Verantwortung (IPPNW) und führt Gegenargumente an:

Gabriels Argument IPPNWs Gegenargument
Ohne Kohlekraft droht eine Versorgungslücke. Laut Bundesumweltministerium könnten 30 Kohlekraftwerke stillgelegt werden, wenn die Energiesparpotentiale in der Industrie genutzt würden. Diese sollen 2/3 aller Energiesparpotentiale bieten, weshalb es auch unvernünftig sei, beim Energiesparen allein auf Privathaushalte zu zielen.
Ohne Kohlekraft verlieren viele Menschen ihre Arbeit Es stimme, dass ein Strukturwandel ansteht, doch diesen solle Gabriel laut IPPNW positiv politisch gestalten. Z.B würden durch eine dezentrale Gewinnung erneuerbarer Energie in Bürgerhand viel mehr Arbeitsplätze geschaffen, als wenn nur einige wenige, zentralisierte Großprojekte wie die Offshore-Windparks umgesetzt würden.
Wir können uns eine (teure) Energiewende nicht leisten, weil wir im internationalen (wirtschaftlichen) Wettbewerb stehen. Der Ausstieg aus der Kohlekraft bedeutet eine Deindustrialisierung Deutschlands. Der Klimawandel ist keine wirtschaftliche Frage, sondern eine soziale. „Die Abkehr von den ohnehin niedrigen CO2-Einsparzielen erscheint uns angesichts der Fülle an Erkenntnissen über die globalen Folgen des Klimawandels verantwortungslos und kurzsichtig.“ Darüber hinaus zeigten Untersuchungen die gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Emissionen von Kohlekraftwerken. Können wir uns diese leisten?

 

Autor: ilona Die Welt erkunden und darüber berichten ist meine Leidenschaft. Seit über 10 Jahren tue ich dies nun als Jornalistin, Autorin und Bloggerin: ich schreibe, filme, fotografiere und mache Podcasts. Am liebsten natürlich für eine bessere Welt!
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