Radfahren für eine bessere Welt

Mein Mutmacher: Radfahrer und Fußgänger

Wir wollen wissen: Wer oder was macht euch Mut? Für den Autoren von Wanderbüchern und Blogger Christof Herrmann sind es all die Menschen, die laufen und radeln anstatt Auto zu fahren und Flugzeug zu fliegen.

„Mein Mutmacher sind alle Radler und Fußgänger, die mir täglich begegnen. Sie trotzen tapfer Wind und Wetter und tun mit jedem Meter etwas für ihre Gesundheit, für ihren Geldbeutel, für unsere Umwelt und das Gemeinwohl. Ich glaube nicht, dass das Auto ein Individualverkehrsmittel mit Zukunft ist, egal ob es nun mit Benzin, grünen Strom oder etwas anderem angetrieben wird. Wenn wir diesen Planeten retten wollen, müssen unsere Wege wieder kürzer werden.

Wir sollten möglichst oft zu Fuß gehen, mit dem Rad fahren oder die Öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Geht es doch mal nicht ohne PKW bieten sich Carsharing oder privates Autoteilen an. Natürlich ist hier die Politik gefragt. Aber jeder einzelne ist Teil der Veränderung. All die Radler und Fußgänger da draußen sind der lebende Beweis dafür. Deswegen habe ich vor zwei Jahren beschlossen, in kein Flugzeug mehr zu steigen, habe ich vor sieben Monaten mein Auto verkauft und mein Fahrrad wieder flott gemacht“, Christof Herrmann schreibt Wanderbücher und bloggt auf Einfach bewusst über Minimalismus, Nachhaltigkeit und vegane Ernährung. Von 2006 bis 2007 radelte er mit insgesamt 20.000 Kilometer um die ganze Welt.

 

Vielen Dank an Martin Jäger für das Foto vom Fahrradsattel (via pixelio).
Autor: ilona Die Welt erkunden und darüber berichten ist meine Leidenschaft. Seit über 10 Jahren tue ich dies nun als Jornalistin, Autorin und Bloggerin: ich schreibe, filme, fotografiere und mache Podcasts. Am liebsten natürlich für eine bessere Welt!
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Eine Antwort auf "Mein Mutmacher: Radfahrer und Fußgänger"

  1. Hi Ilona,
    Fahrrad fahren geht nicht immer, beispielsweise als Pendler. Noch mehr Mut machen mir daher die Klapprad-Fahrer, die mit dem Zug pendeln, dann ihr Fahrrad aufbauen um so den Rest des Weges schaffen.
    Grüße, Frank

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