Open Data – weniger wegen der Demokratie, mehr wegen dem Profit

Verwaltung und Universitäten sollten ihre gewonnenen Daten offen legen. Diese Forderung existiert schon lange. Es ist eine Frage der Demokratie und dem freien Zugang zum Wissen. Nun, eigentlich sind Verwaltung und Universitäten auch schon lange dazu verpflichtet. Doch die Realität zeigt Datenpools, die unübersichtlich und schlecht zugänglich sind. Das alles sei zu teuer – und wen interessiere das schon, ist die oft geäußerte Ansicht.

Doch nun hat anscheinen die EU-Kommission den Wert offener Daten erkannt: »Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und zuständig für die Digitale Agenda, hat am Montag eine EU-Strategie für offene Daten vorgestellt. Durch die Veröffentlichung europäischer Verwaltungsdaten soll jährlich ein Wirtschaftswachstum von 40 Milliarden Euro geschaffen werden«, schreibt netzpolitik-digital.de. Na also, wenn Geld bei raus springt, geht es doch…